Hi Ecki,
Über einen Switch, aber sonst ist das richtig. Ist dieser
Rechner dann möglicherweise eigentlich ein WLAN-Repeater?
Na ja, darunter versteht man allgemein ein Kästchen, das ein WLAN „verlängert“, um die Reichweite zu erhöhen. Bei Dir ist die eine Seite Kupfer statt Luft, daher: nein. Wenn Du das aber so auffassen willst dass die IP Adressen, dir Du über WLAN vom Router beziehst, durch die Brücke auf die Kupferseite der Verkabelung weitergegeben werden: ja.
Läuft aber wohl über den STA, wie in dem verlinkten Artikel
beschrieben, aber ist wohl eigentlich egal.
Der Spanning Tree Algorythmus ist eine EIgenschaft, die Switche eingebaut haben sollten, damit man keine unabsichtlichen Ethernet Loops zusammenstöpseln kann. Der STA sorgt dann dafür, dass eine Schnittstelle abgeschaltet wird, sonst würde das Ethernet sich selber lahmlegen, weil es im Grunde seiner elektrischen Seele halt immer noch von einem geraden Stück Koaxkabel abstammt und sternförmige Verkabelung erst später dazugebastelt wurde. Wenn MS das in seine Brückenlösung mit eingebaut hat ist das ja nett, aber letztlich völlig irrelevant - es sei denn, der eingesetzte Switch wäre zufällig der in der Fritzbox eingebaute
Davon gehe ich aber nicht aus, denn wenn das so wäre hättest Du sowieso alles mit allem verbunden und bräuchtest keine Bridge einzuschalten.
genau so etwas will ich auch erreichen.
Ich nehme an, es ist bei Dir wie bei mir: der Router hätte zwar einen eingebauten Switch, aber er steht nahe am DSL Anschluss, und ich möchte für den Laptop kein Kabel quer durchs Wohnzimmer verlegen, sondern die bestehende WLAN Anbindung des Arbeitsplatz PCs mitbenützen. Beide Geräte einfach per WLan anzubinden verbietet sich aus zwei Gründen: der Laptop kann von der Hardware her nur WEP, und abgesehen davon wäre die Performance des WLAN für ein sinnvolles Backup über die Fritzbox drüber viel zu gering.
Alles gemacht! Aber es rührt sich nichts. Die Brücke hat die
192.168.178.29 als IP erhalten und im WLAN-Monitor der
Fritzbox sehe ich den Rechner als „Verbunden“ mit der IP
192.168.178.100
Eventuell „irrt“ sich die Fritzbox ja einfach
Wenn der Arbeitsplatz die 192.168.178.29 von der Fritzbox erhalten hat (Check: ipconfig /all auf dem Arbeitsplatz, IP Adresse des DHCP Servers = IP Adresse der Fritzbox?) dann hat die Fritzbox ihm die 29-er Adresse verpasst, und dann ist alles in Butter, auch wenn die Fritzbox anderer Meinung ist. Eventuell verwaltet sie ihre DHCP Tabelle über den Computernamen, und rechnet nicht damit, an ein und den selben Rechner zwei IP Adressen vermakelt zu haben, dann wäre das einfach nur ein Problem der Anzeige.
Um das zu prüfen kannst du den Laptop ja mal per Kupfer an die Fritzbox stöpseln, und einen Ping auf die 192.168.178.29 absetzen. Wenn er beantwortet wird, sind Fritzbox und Arbeitsplatz aus dem Schneider …
…Armin