Hallo Marco,
ich mach das nochmal in einer neuen Antwort, weil ich eine ganze Weile herumprobiert habe, wie ich meine Bilder am besten verwalte. Jeder, der das hier liest und sich auskennt, darf es gern verbessern. Und @Marco - wenn dir das alles zu lang ist, vergiss es einfach. Oder frag mal im Fotografie-Brett, da sind vielleicht die Profis, die sowas immer machen.
Erst einmal gibt es zwei Möglichkeiten:
Externe Informationen
Du benutzt ein Programm wie z.B. Thumbsplus oder ImageAXS, das Informationen über deine Bilder speichert. Dort legst du Keywords ab, mit denen du die Bilder sortieren kannst.
Vorteil: Du fummelst nicht an deinen Bilddateien herum.
Nachteil: Wenn die Software nicht mehr aktuell ist, wenn du die Bilder anderen zugänglich machen willst, wenn du das Betriebssystem wechselst, sind deine Informationen unbrauchbar.
Interne Informationen
Viele Bildformate, z.B. jpeg, können Informationen über das Bild speichern. Zum Beispiel, welche Kamera und welche Belichtung benutzt wurde. Es können auch beliebige Keywords gespeichert werden wie „Party“ oder „Maserati“. Programme wie Digikam (Linux) können solche Keywords schreiben. Ich glaube Picasa macht das auch.
Vorteil: Die Daten bleiben beim Bild, auch wenn du deine Software änderst.
Nachteil: Du fummelst an deinen Bilddateien herum.
Ich habe lange ImageAXS (gibt es nicht mehr) verwendet. Das Programm speichert alle Bildinformationen in einer jet-Datei (also MSAccess) und ist netzwerkfähig. Aber nachdem ich auf Linux umgestiegen bin, war das für mich unbrauchbar, so dass ich jetzt den zweiten Weg gehe und die Keywords in den Bilddateien direkt speichere. Damit kann jeder, der ein Programm verwendet das die Bildinformationen lesen kann, diese Informationen nutzen, unabhängig von der Software. Also könnte z.B. jeder, der Picasa auf seinem PC hat, deine Dateien entsprechend filtern.
Cheers, Felix