Netzwerkgerät zerstört, Gründe?

Hallo beisammen,

folgendes Problem habe ich:
In einem Unternehmen sind in zwei verschiedenen Gebäuden jeweils ein Zeiterfassungsgerät installíert. Die ersten liefen knapp acht Monate problemlos, dann wurden diese zerstört.
Anlass schien eine starke Stromschwankung zu sein,da auch alle PC’s ausfielen. Diese waren nach reboot, teilweise mit Nebenerscheinungen, wieder einsatzfähig.

In den Zeiterfassungsgeräte sind diverse Bauteile (RAM gelötet, Leserplatine) zerstört.

Nun ist das selbe Problem nach Austausch der Geräte wieder aufgetreten. Beide Geräte defekt, wobei der Stromanschluß auszuschliessen ist. Hier haben wir eine Mini-USV vorgeschaltet, welche kalte Schläge über das Netz verhindern sollte.

Bleibt also nur noch der TCP/IP Anschluss! Was könnte die Ursache sein, und wie weitervorgehen? Eventuell WLan?

Vielen Dank für eure Bemühungen!

Gruß

Peter

Bleibt also nur noch der TCP/IP Anschluss! Was könnte die
Ursache sein, und wie weitervorgehen? Eventuell WLan?

Grundsätzlich können Überspannungen natürlich auch über TP-Kabel weitergeleitet werden. Ist bei mir in Jahrzehnten noch nicht aufgetreten ( oder ich hab’s nicht gemerkt). WLAN kann ich mir nicht vorstellen. Sabotage?

Grüße

Andreas

Hallo Andreas,

im Netz ist einiges zu lesen zu diesem Thema. Bin gerade dabei, mein Wissen zu erweitern. So gibt es zum Beispiel Zwischenstecker zum Überspannungsschutz.

Sabotage hoffe ich nicht :frowning:

Gruß

Peter

Hallo,

ich denke über das Netzwerkkabel sollte keine Überspannung möglich sein, da würden die sicherlich vorhandenen Switches eher den Geist aufgeben.
Das Problem ist da doch eher die USV, das ist ja bestimmt keine Online USV, sondern anscheinend eine netztinterkative USV, die kann zwar Spannungsspitzen filtern, aber auch ihre Fähigkeiten sind beschränkt…
Ich würde auf jeden Fall mal die USVs dazu nutzen den Spannungsverlauf zu protokollieren, bei uns gab es so oft Spannjungsspitzen dass der Stromversorger einen Netztfilter vor unserem Stromeingang schalten musste,
der hatte nämlich keine Lust immer mit seiner Versicherung unsere defekten Geräte zu bezahlen.
Es fielen meistens gleich 40PCs + div. Monitore und andere Geräte, Switches etc. den Spannungsspitzen zum Opfer, im Wert von mehren Kilo-Euros,
nur bei den Servern haben wir On-Line USVs, da gab es nie Probleme…
Jedenfall ist es nur der halbe weg die Symptome zu bekämpfen, wichtiger wäre es die Ursache zu beheben,
wir haben jetzt jedenfalls Ruhe…

Ciao, Volker

Hallo Peter,

die USV trennt auch galvanisch?
Dann bleibt in der Tat nur noch das Netzwerkkabel.
Eine WLAN-Bridge ist natürlich die eine Lösung, schneller und sicher ist natürlich ein Glasfaserkabel mit 2 Konvertern (Duplex SC bevorzugt), oder evtl. gleich ein Switch mit FX Anschluss als „Backbone“.

Die Telefonanlage machte keine Probleme?

Grüße von Thomas, dem jetzt auch erst mal nicht mehr einfällt…

Hallo Peter,

die USV trennt auch galvanisch?

Grüße von Thomas, dem jetzt auch erst mal nicht mehr
einfällt…

Da bin ich mir leider nicht so sicher?
Hier ein Link zu dem Produkt (ich hoffe das klappt), leider auf Englisch. Gleich daneben wäre der Schutz der Datenleitung. Ob das was taugt?

http://www.gebittech.de/dokumente/Prospekt Zubehoer UPS und antiThunder.pdf

Vielen Dank für eure Hilfe!

Hallo Peter,
laut Doku ist diese „USV“ nur für den Fingerprint sensor, für dein Anliegen Überspannung etc. nicht geeignet. Allerding ist das thunderbold wohl das, was Du brauchst. Natürlich gibt es keine 100%, aber Grundausstattung ist das sicherlich schon!

Grüße von Rhein, Thomas

Hallo Thomas,

vielen Dank für deine Unterstützung! Das hilft mir schon mal deutlich weiter.

Mit Fingerprintleser ist das gesamte Gerät gemeint. Meinst du, dass würde eine Überspannung der Stomleitung auffangen? Zusätzlich steckt das Steckernetzteil in einer EDV-Steckdose (rot).

Diesen Antithunder werde ich mal nehmen.

Gruß

Peter
(aus dem kalten Niedersachsen)

Hallo Peter,

mit diesen Geräten kenne ich mich nicht aus. Mein erster Gedanke war, wenn die Geräte im gleichen Netz hängen wie die PC, dann würde ich vorerst einen Fehler über TCP/IP ausschließen…aber wie gesagt, ist die Arbeit damit für mich Neuland. Ich hoffe, du bekommst bessere Antworten.

Gruß Pascal

Hallo,

wir sind durch einen Überspannungsschaden auch von einem ähnlichen Phänomen betroffen. Auch hier scheint der Defekt nicht über das Stromnetz, sondern über die hausinterne IP-Netzverkabelung erfolgt zu sein. Wenn wir die Sache eingrenzen können melde ich mich wieder.

Gruß, Stefan