Hallo,
Also die Sache ist die, ich benötige jetzt nur noch eine
Netzwerkkarte für meinen Win2k PC aber wenn ich mich nach
anständigen Testberichten in dieser Kategorie umsehe finde ich
nichts. Ich erinnere mich mal gelesen zu haben, dass es bei
den jetzigen Netzwerkkarten nicht mehr drauf ankommt von wem
die sind, da alle mit mehr oder weniger dem selben Chip
ausgerüstet wären.
Das ist so nicht korrekt.
Ein Großteil der Billig-Karten kommen mit einem RealTek-Chipsatz einher: Der ist in erster Linie billig und in zweiter Linie minderwertig. Zugegeben: er läuft meist so-lala, aber es ist zeimlich zusammengestümperter Schrott.
Dennoch müssen doch da markante qualitätunterschiede in
Ausstattung und Qualität festzustellen sein.
Ja, die Qualiät des Chipsatzes ist entscheidend. RealTek-Karten sind wirklich sehr unschön gebaut, aber die Programmierer von Treibern bekommen das hingebastelt. Wenn sie laufen (und das am Ende gar auch noch zuverlässig), so erzeugen sie doch eine recht hohe Last im Rechner und andereseits einen suboptimalen Durchsatz.
Das mag im Heingebrauch natütlich eine untergeordnete Rolle spielen, ich habe aber etwas gegen schlechte Billig-Lösungen.
Ich frage mich deshalb: worauf soll ich achten?
Ich persönlich würde eine Karte von 3com (Cyclone, Tornado, Vortex oder wie auch immer die heißen) oder Intel kaufen. Die gelten als sehr gut.
Zumindest die Karten von 3com haben eine lebenslange Garantie. Und mit etwas Glück bekommt man sie Gebraucht für 10 €, ein Angebot, bei dem man zuschlagen sollte. (bei mir müsste auh noch so ein Reserve-Exemplar herumliegen …)
Soll ich
einfach nur zu Herrn MediaMarkt und seiner Mutter gehen und
blind ins Regal „Netzwerkkarten“ greifen?
Nein. Media-Markt ist eine schlechte Wahl. Du bekommst aller Wahrscheinlichkeit nach RealTek-Schrott zu überhöhten Preisen.
Am besten ist es, bei einem Computerfachgeschäft nach gebrauchten 3com oder Intels zu fragen, manchmal haben die sowas. (ich habe meine von http://www.pc-gratis.de, keine Ahnung, ob die noch welche haben).
Auch wenn Du kein Linux einsetzt: über die Fähigkeiten und letztlich deren Unterschiede hat Felix von Leithner ein paar Dinge zusammengetragen – wenn auch vorrangig für Linux.
http://www.fefe.de/linuxeth/
Andererseits: mancheiner, der heute Linux probiert, ärgert sich, daß er gestern nicht die Hardware mit guter Linux-Unterstützung genommen hat. Und ein andere wurmt sich, daß die Rechner der mitbieter von den Linux-Nutzern unter Ebay reißenden Absatz finden, während sein Windows-93-optimierte Alteisen wie Sauerbier angeboten wird. Quintessenz: Augen auf beim Hardwarekauf und auch an die Zukunft denken …
HTH & Gruß,
Sebastian