Neu AU und Warnleuchte

Nagelneu Tüv und Warnleuchten..

hallo zusammen, vor eine Woche hat unser Wagen neu HU bekommen, dann stand er noch bei dem Händler (wegen Anmeldung) und vorgestern haben wir das Auto abgeholt.

Die erste Fahrt in die Stadt , alles gut und schön und da geht plötzlich die Kontrollleuchte Motorstoerung an. Okay, wir dachten vlt Elektronik, daran liegt oder braucht das Fahrzeug etwas mehr Zeit ( es stand auf der Gelände außer Betrieb) um alle Werte in dem geschlossenen Kreis « auszugleichen « . So sind wir dann weitergefahren. Abends ging dann die Kontrolleuchte « Bremsbeläge verschließen « an. Dabei sind die Bremsbeläge ebenfalls ganz ok. Am nächsten Tag die Warnleuchte für Bremsbeläge wieder aus, dafür die Warnleuchte Motorstoerung leuchtet nach wie vor Geld. Laut HU Unterlagen :

Funktionspruefung: OBD

Prüfbericht: alle Systems durchgeführt

Unterstützt 011111100001

Gesetzt 000000000000

Fehlerspeicher ( Anzahl der rel. Fehler)0 ggf. i.O

Kontrolleuchte Motordiagnose, ggf sichtpruefung Status Ansteuerung - alles mit « i.O. » eingetragen.

Mängel der HU Richtlinie : Nein

Erkannte aber nicht behobene Mängel : —-

Dementsprechend HU erteilt mit dem Hinweis « zum Prüfzeitpunkt keine Mängel « festgestellt.

Das kann doch nicht sein, dass direkt an dem nächsten Tag ein Motorschaden auftritt oder die Bremsbeläge direkt verschließen sind und direkt ausgetauscht werden sollen ? Vor allem durch Tuv nord noch « gestern « geprüft. Ich weiß, dass das mit den Fehlmeldungen vorkommt, paar Bekannte fahren auch so lange, weil keiner den Fehler auslöschen, bzw. umkodieren kann ( liegt voll an älteren Mechanismen) dennoch leuchtet die Lampe gelb und das nervt. Alle empfehlen die Fahrweise zu beobachten und wenn es sich « komisch anhört » , anhalten. Sonst wäre das nur elektronische Fehlermeldung ohne « Bedeutung », damit muss man leben, man kann nichts machen, keiner kann die Ursache genau erkennen. Es kann dies oder jenes sein, ist aber nicht dramatisch, fahren kann man ja weiter ganz normal. Also man soll dann jeden Tag am zittern ins Auto steigen, ob es nicht irgendwo irgendwann tatsächlich stehen bleibt.

Was mich interessieren würde, ob schwerwiegende fehlerhafte Funktionen an dem Motor oder z.B. Bremsen auch z.B. an dem nächsten Tag auftreten können, wenn TUv alles noch « gestern » geprüft hat und keine Mängel festgestellt hat. Natürlich weiß ich, dass Tüv für den Zeitpunkt haftet, wo das PKW zur Inspektion gebracht wurde. Dennoch schwerwiegende Mängel insbesondere wenn Motoren kaputt gehen, kommen doch eigentlich nicht von heute auf morgen. Das hört und spürt man immer deutlicher, wenn die Fahrweise nicht mehr in Ordnung ist, für langjährige Autofahrer ist auch schwierig zu « überhören ».

Kann mir jemand sagen, ob ein altersbedingter Motorschaden tatsächlich direkt nach dem erteilten HU kommen kann ? Das kann doch nicht sein, dass der Prüfer « o. Mängel » reinschreibt und das gilt eben für die Minute, und die nächste Stunde Motorschaden auftritt während eine bestandene HU die Fahrtüchtigkeit für nächste 2 Jahre bestätigt. Wir sind nach der Autouebergabe ca 45 Minuten mit 50 km Stunde in der Stadt gefahren also keine großen Touren zurückgelegt.. das Auto zwar etwas älter (2002 Bj), dennoch große Reparaturen und Ersatzteile, alles erledigt und von der Prüfstelle für i.O. erklärt)

heute gehen wir bei dem Prüfer vorbei, in der Hoffnung, dass er mit OBD nochmal Fehler auslesen kann, ggf bestätigen,dass das eine Fehlmeldung vorliegt . Dann muss er dann auch in der Lage sein, die fehlmeldungen zu löschen, reseten upgraden keine Ahnung was er da macht, die Hauptsache es leuchtet keine Fehlmeldung ( ist ja an sich auch eine Mängel oder nicht?)..

hatte jemand schon das Problem ?

Schönen Dank für eure Antworten

Wenn der Händler der Verkäufer ist, würde ich mich mit solchen Sachen nicht aufhalten, denn dann gibt es ein Jahr Sachmängelhaftung.

https://www.ra-kotz.de/verkuerzte-verjaehrungsfrist-beim-kauf-was-verbraucher-wissen-muessen.htm

Doch. Sowas kann passieren. Das nennt man „Zufall“ - gläubige Menschen „Schicksal“. Nun hast Du Glück. Dein Wagen hat nach Deiner Beschreibung keinen Motorschaden, sondern eine Warnleuchte ist angegangen.

Das wäre in der Tat komisch. Aber auch so eine Technik kann man spinnen. Und wurde ganz sicher „Bremsbeläge verschlissen“ angezeigt oder nur eine allgemeine Störung im Bremssystem?

Ich nicht. Ab zum Händler und Fehler auslesen lassen. Erst dann weiß man ganz genau, welche Ursache es für die Anzeige gab.

Komische „alle“ kennst Du da… Ich halte diesen Ratschlag, so wie Du ihn wiedergibst, für ziemlich substanzlos.

Klar. „Können“ können sie. Wie schon geschrieben: Zufall, Schicksal, Kismet.

Die technische Überprüfung eines Fahrzeugs ist keine Voraussage über die Haltbarkeit. Es wird lediglich geprüft (und zum größten Teil nur per Sichtprüfung), ob das Fahrzeug zum Zeitpunkt der Prüfung sicherheitsrelevante Mängel aufweist oder diese mit großer Wahrscheinlichkeit unmittelbar bevorstehen.

Der Motor wird bei der Hauptuntersuchung gar nicht untersucht. „Der TÜV“ haftet hier also für gar nichts.
Und ein drittes Mal: ja, ein Motor kann auch von jetzt auf gleich, ohne weitere, vorherige Anzeichen, kaputt gehen. Zufall.

Ich weiß nicht, wer Dir diesen Unsinn erzählt hat.

Gerne ein viertes Mal: ja. Das ist nicht auszuschließen. Denn der Zustand und eine Prognose der Haltbarkeit des Motor findet nicht statt. (Abgesehen von offensichtlichen Dingen wie austretendem Öl.)

Auch wenn Du dieses Argument das fünfte Mal wiederholst, wird es nicht richtiger.

Nein, Genau das wird durch die Hauptuntersuchung nicht geprüft.

Fragen kann man mal. Ob er die Fehlermeldung auch löscht, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt. Vielleicht beschreibt die Fehlermeldung recht genau die Ursache, was dem Verkäufer, so er denn gewerblich tätig ist, die Behebung des Mangels erleichtern kann.

Viel wichtiger ist doch, dass die Ursache für das Aufleuchten der Fehlerlampe möglicherweise einen Mangel darstellt.

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Gelbe Warnlampen beachtet man beim nächsten planmäßigen Halt und verfährt nach Anleitung, vermutlich wird da stehen: „Beizeiten Werkstatt aufsuchen“.
Rote Warnlampen sind kritischer, teilweise gibt es dazu auch energische Zusatzhinweise wie „STOP! Öldruck!“ Damit hält man dann auch mal auf dem Standstreifen der Autobahn an.

Der Fehlerspeicher wird sagen, was beim Auto hier fehlerhaft ist. Das kann so etwas sein wie „Temperatursensor Ansaugluft - unplausibles Signal - sporadisch“ sein. Das ist kein Motorschaden, damit kann man - mit erhöhtem Verbrauch, geringerer Leistung und schlechteren Abgaswerten - auch noch einige Zeit fahren.

Wenn du denkst, dass man dir Unrecht angetan hat: Klar, ein unseriöser Verkäufer kann so einen Fehler im Speicher löschen, lässt dann Service und HU machen und übergibt ein scheinbar sauberes Fahrzeug, welches aber kurz danach wieder bemerkt, dass zum Beispiel ein Sensor einen Wackelkontakt hat.

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