Hallo zusammen,
ich habe dieses Jahr ein Einfamilienhaus gebaut und befinde mich zur Zeit im Innenausbau. Jetzt kommt bei mir das Thema „Photovoltaikanlage“ JA oder NEIN. Mein Haus hat eine Dachfläsche von ca. 220m² wobei davon 100m² komplett südlich ausgelegt ist. Als Heizung nutze ich eine Wärmepumpe über Sonden (Tiefenbohrung). Gibts vielleicht ein paar Tip’s die dafür oder dagegen sprechen…?
Vielleicht auch Rechenbeispiele?
Oder Finanzierung ohne Eigenkapital?
Gruß
Sascha
Gibts vielleicht ein paar Tip’s die
dafür oder dagegen sprechen…?
Dagegen spricht der hohe Finanzierungsbedarf.
Vielleicht auch Rechenbeispiele?
Ganz grob: Jedes kWPeak kostet rund 4000€ Anschaffung und hat ca. Erträge von 850kWh/a zur Folge, für die man rund 400€ Einspeisevergütung bekommt.
Somit hat man eine Rendite von ca. 10%.
Wenn nichts kaputt geht und die Zellen in ihrer Leistung halbwegs konstant bleiben.
Oder Finanzierung ohne Eigenkapital?
Eigenkapital ist in ausreichender Meng vorhanden? Ja dann pack Dir die Dinger aufs Dach, das wird sich mit hoher Wahrscheinlichkeit lohnen. Aber bitte ehrlich sein:
Zu sagen: Ich kaufe mir vom Eigenkapital eine 10kW Anlage, muss dann aber für das Haus 40.000€ mehr finazieren, ist Augenwischerei.
Ökologisch sind Solaranlagen bei Elektrotechnikern hoch umstritten - das wird der Verlauf dieser Diskussion noch zeigen.
Es handelt sich um eine der ineffizientesten Arten, Energie zu erzeugen. Und gerade eben weil so ineffizient ist, wird es hoch subventioniert, um Forschung und Entwicklung anzutreiben.
Im Bereich der Stadtwerke Iserlohn gab es zum 31.12.2007 genau zwei Windkraftanlagen und 186 Fotovoltaikanlagen. Die beiden Windräder erzeugten zusammen 30% mehr Strom als alle Solaranlagen zusammen.
Aber wie in dieser Tabelle zu sehen:
http://www.energie-ag.de/iserlohnGips/Gips?SessionMa…
…bekam der eine Windbauer pro kWh nur 9 Cent, während 51 Solarernter im Schnitt 55 Cent bekamen.
Es gibt viele Foren zur Solarenergie, da sollte man sich kundig machen, zudem gibt es meiner Meinung sehr viel schwarze Schafe unter den Installateuren. Ein Kollege meinte mal: „Wer als Elektriker versagt und alle Kunden verloren hat, der wird Solateur und pfuscht dort weiter.“
Ich kenne zwei Anlage in der Nachbarschaft, bei denen man diesem bösen Spruch durchaus glauben schenken muss.
Ganz grob: Jedes kWPeak kostet rund 4000€
Anschaffung … für die man rund 400€ Einspeisevergütung bekommt.
Somit hat man eine Rendite von ca. 10%.
Hallo,
das mag ich finanzmathematisch noch nicht glauben.
Wenn ich fuer eine Geldanlage Zinsen bekomme aber den Einsatz nicht mehr zurueck, wird die Rendite doch anders berechnet.
Mal laienhaft, bei den 10 Prozent verdient man (gerundet) in den ersten zehn Jahren gar nichts, nur den Einsatz. Erst danach kommt eine Rendite, wenn man es so sehen mag. Haelt die Anlage 20 Jahre, sind es dann 10x 10 Prozent vom Einsatz, verteilt auf 20 Jahre, also um 5 Prozent. Anzueglich Zinseszinseffekte. 100 Prozent Zinsen in 20 Jahren sind rund 3,5 Prozent Rendite.
Gruss Helmut
Hallo,
dürfte etwas klein sein, als daß es sich für einen Investor lohnt - die sind oft bereit ab ca. 250m² alles zu finanzieren und dem Haus(Dach)eigentümer eine Miete zu bezahlen (dafür wird aber eine Grunddienstbarkeit eingetragen).
Hier gibt es auch einen „Verein“ (rechtlich glaube ich eine Genossenschaft - die haben einen guten Draht zur Presse, also einfach mal in die Lokalzeitung schauen oder vielleicht dort nachfragen), der das selbe macht und immer mal neue Flächen sucht. Für Leute, die kein „eigenes“ Dach haben und trotzdem an einer PV-Anlage beteiligt sein wollen, die sich auch mal ansehen können, ist das eine Alternative.
Cu Rene
Hallo,
das mag ich finanzmathematisch noch nicht glauben.
Wenn ich fuer eine Geldanlage Zinsen bekomme aber den Einsatz
nicht mehr zurueck, wird die Rendite doch anders berechnet.
Die Anlage ist ja nach 20 Jahren (jedenfalls im Normalfall) immer noch vorhanden und wird auch weiter funktionieren, nur, daß dann die Einspeisevergütung nicht mehr gesetzlich geregelt ist. Praktisch wird man vermutlich ein paar Euro in die Umrüstung der Einspeisung investieren und versuchen den Strom selbst zu verbrauchen - das wird sich aber zeigen, wenn die ersten Anlagen 20 Jahre alt werden.
Cu Rene
Abend!
Gibts vielleicht ein paar Tip’s die
dafür oder dagegen sprechen…?
Dagegen spricht der hohe Finanzierungsbedarf.
Versteh ich nicht, ich habe meine Anlage mit 0Euro Eigenkapital
angeschafft und habe nun nach etwa 3 Jahren 2.000€uro plus in der
Liquiditätsrechnung. Kann es sein, du weißt gar nicht wie man sowas
finanziert?
Vielleicht auch Rechenbeispiele?
Ganz grob: Jedes kWPeak kostet rund 4000€
Anschaffung
OK, geh ich noch mit.
und hat ca. Erträge von 850kWh/a zur Folge,
Meine Anlage hat bis jetzt jedes Jahr Erträge gehabt von über 1
und das in NRW.
die man rund 400€ Einspeisevergütung bekommt.
Somit hat man eine Rendite von ca. 10%.
Wie du das gerechnet hast mußt du mal zeigen.
Wenn nichts kaputt geht und die Zellen in ihrer Leistung
halbwegs konstant bleiben.
25 Jahre Garantie sag ich da nur!
Ökologisch sind Solaranlagen bei Elektrotechnikern hoch
umstritten
Wo, zeig mal.
Es handelt sich um eine der ineffizientesten Arten, Energie zu
erzeugen.
Wo hast du das her?
Im Bereich der Stadtwerke Iserlohn gab es zum 31.12.2007 genau
zwei Windkraftanlagen und 186 Fotovoltaikanlagen. Die beiden
Windräder erzeugten zusammen 30% mehr Strom als alle
Solaranlagen zusammen.
Hier gibt es mit Weisweiler ein Kohlekraftwerk das über 4GWatt
erzeugt und somit mehr als hunderte von Wind- oder Solar-anagen,
nur was soll uns das sagen?
…bekam der eine Windbauer pro kWh nur 9 Cent, während 51
Solarernter im Schnitt 55 Cent bekamen.
Richtig so würde ich sagen, wir können gar nicht genug Geld in
die Forschung und Entwicklung von Photovoltaikanlagen stecken. So
ein flap-flap-flap-flap-flap möchte ich auch nicht in der
Nachbarschaft haben.
Gruß
Stefan
PS: Und ab in den Urlaub, von daher erst wieder Antworten in einer
Woche. Tschüß!
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