wir haben im vergangenen Herbst mit unserem Neubau angefangen, mittlerweile sind wir eingezogen und bis auf den Außenputz fertig.
Den Außenputz wollen wir erst in 6-12 Monaten machen, wenn die sehr schmutzig-staubige Baustraße weg und eine richtige Straße gepflastert ist und wir nicht mehr mit Setzrissen rechnen müssen.
Die Bank verweigert uns nun die Auszahlung eines Rest-Betrags, der für den Putz reserviert werden soll. Das Geld z.B. 10.000€ - soll auf einem Tagesgeldkonto der vermittelnden Bank zwischengeparkt werden, sagen wir, zu 2%. Wir müssen aber der finanzierenden Bank für die gesamte Summe 4,2% Zinsen zahlen, also auch für die 10.000€, die wir noch nicht haben.
Dies kommt uns sehr willkürlich vor, wir machen dadurch ja zinstechnisch einen nicht unerheblichen Verlust.
Ist sowas eine übliche Vorgehensweise? Ist das rechtlich in Ordnung?
die Zahlung nach Bauabschnitten oder nachgewiesenen Gewerken ist üblich, rechtens und wegen der hohen Missbrauchsgefahr auch richtig.
Üblich ist, dass für noch nicht ausgezahlte Darlehensteile ein Bereitstellungszins zu zahlen ist. Höhe und Fristen unterscheiden sich stark von Bank zu Bank.
Schau mal in den Darlehensvertrag und die AGB der Bank. Im Zweifelsfall musst du einen Anwalt hinzu ziehen. In diesem Forum dürfen individuelle Rechtsfragen nicht beantwortet werden (FAQ 1129).