Vor dem Haus einer „Freundin“ wird ein neues Vorderhaus gebaut.
Bisher lag das Gelände vor dem 12 Partein Mietshaus brach und ein betonierter Pfad führte zur Haustüre.
Da vor ein paar Tagen damit begonnen wurde, Stahlträger in den Boden zu rammen, wurde der Weg weggerissen und die Bewohner des Hinterhauses müssen seit dem über Schutthaufen, durch Matsche und zwischen Bauzäunen hindurch in ihr Haus „kriechen“.
Selbstredend macht das der Postbote nicht mit, betritt keine Baustelle und trampelt durch Matsch: Die Zustellung der Post ist also unterbrochen.
Was könnte meine „Freundin“ da fiktiv machen, um Post und freien Zugang zu ihrem Hauseingang zu bekommen???
Hallo,
die Frage ist für mich zum einen: Wer baut da?
Und zum Anderen: Das vermietete Haus muss durch einen Weg zugänglich sein. Ein Anschluss an eine öffentliche Strasse ist Pflicht! Ich würde den Vermieter bzw Hauseigentümer auffordern, eine Zuwegung zu schaffen und mich sonst an die Kommune wenden, dass dort ein Haus ohne Zugang zur Strasse besteht. Dann wird bestimmt eingeschritten.
Bis dahin würde ich einen Briefkasten vor der Baustelle aufstellen und den Briefträger einmal abfangen und ihn darum bitten, vorübergehend dort die Post zu deponieren. Sonst kann man mit der Post auch eine Vereinbarung zu einem alternativen Ablageort treffen.
Du hast mehrere Möglichkeiten, ich würde alle Tipps gleichzeitig anschreiben. Das sind
das Bauamt, den Sachbearbeiter, welcher die Baugenehmigung erteilt hat und sofortige Baustilllegung/ Baustopp beantragen
Die Polizei einschalten. Es muss sichergestellt sein, dass ein Weg zum Hinterhaus für Arzt, Krankenwagen, Feuerwehr vorhanden ist.
Amt für Wohnraumkontrolle, findest du im Rathaus, auch die schalten sich von Amtswegen ein, wenn der Zutritt versperrt ist.
Nachbarn ansprechen, ob jemand bereit ist, für die Übergangszeit die Post für die Bewohner des blockierten Hauses anzunehmen und
bei der Post dann „Nachsendeantrag“ stellen
Sofortige Mietminderung zu 100 % wegen Nichtbewohnbarkeit der Wohnung beim Vermieter ankündigen, Die Mietminderung bezieht sich auf die Miete einschließlich der Nebenkostenvorauszahlung, also der Gesamtbetrag, welcher dem Vermieter gezahlt wird. Ich gehe davon aus, dass der Bauherr des neuen Hauses auch der Eigentümer und Vermieter des „Hinterhauses“ ist. Trotzdem ändert das nichts daran, dass der Vermieter dafür verantwortlich ist, dass man die Wohnung gefahrlos betreten kann.
Die Mitmieter im Haus von deinen Aktivitäten unterrichten. Vielleicht ziehen andere Mieter nach und kürzen ebenfalls die Mietzahlungen.
sorry, wieder einmal ist solch eine komplexe frage über diese seite nicht professionell zu beantworten: ist´s eigentum oder miete? wer ist der bauträger? was hat es mit der post zu tun? somit würde ich entweder geduldig sein oder einen mietrechtsanwalt/mieterverein aufsuchen.
mfg,
udo
baumaßnahmen müssen angezeitgt werden beim mieter wenn er dagegen keinen einspruch erhebt hat er meistens nachher keine handhabe
zugang ist aber so lese ich doch gewährleiset nur halt nicht wirklich sauber
der postbote hat kein recht diesen weg zu verweigern solange keine gefahr davon ausgeht
man könnte j auch mal ganz nett mit der hausverwaltung reden ob man nicht schotter oder so streuen kann.
einfach mal denken ok es ist nur vorrübergehend danach gefällt es mir ja auch wesentlich besser
schön haben will es jeder aber das tolle sachen nicht vom himmel fallen begeifen wenige
oh, schwierige situation, bis auf ggf. mietminderung fällt mir da nichts ein. ich würde auf jeden fall das gespräch mit dem eigenen vermieter und dem bauherrn des neubauprojekts führen. eigentlich sollte letzterer ja in der lage sein, einen ausweg (im wahrsten sinne) für die alten anwohner zu finde…?!
Hallo Loretta1987
im Zusammenhang mit dem Postboten, bitte bei der Post vorsprechen.
Während einer Bauphase ist es Mietern zuzumuten auch unbequeme Wege in Kauf zunehmen.
Evtl. gibt es die Möglichkeit Bretter zum Hauseingang zulegen.
Liebe Grüße
Heike
der geschilderte Fall hat nichts mit Immobilienbewertung zu tun, so dass wir Sie bitten möchten, sich an anderer Stelle zu informieren.
Fragen Sie doch bspw. mal bei der Hausverwaltung bzw. dem Vermieter nach - es gibt bestimmt Vereinbarungen bzw. Lösungen, wie die Mieter während der Baustelle weiterhin Eingang und Briefkästen nutzen können.