Haben vor 3 Jahren unseren Keller selbst mit Hilfe einiger Handwerker aus dem Bekanntenkreis selbst aufgebaut. Wir haben Fertigwände gewählt, die zwischen der Innen- und Außenwand nur noch mit Beton ausgegossen wurden. Aussen wurde mit Bitumen abgedichtet und Styrodur gedämmt. Nun haben wir in einem Eck des Kellers die Vermutung, dass dort Wasser unter der Wand zwischen Bodenplatte und Estrich Wasser eindringt. Die Vermutung kommt daher, dass nach Messungen die Bodenplatte feuchter ist als der Estrich und die Wände fast ganz trocken sind. Die leichte Schimmelbildung kommt wohl in der ELW vom zu schlechten / falschen Lüften. Dennoch muß ja die Ursache für die Feuchtigkeit gesucht werden. Ein Metalband wurde an dieser Stelle des Kellers in den Wänden leider nicht angebracht.
Aktuell wird uns empfohlen, den Boden zu trocknen und das Zimmer noch zusätzl. von Innen wg.Tauwasser zu dämmen. Im Außenbereich ist eine Außentreppe, die erst die letzten Wochen gefließt u. silikoniert wurde. Unter der Treppe lief die Bodenplatte weiter. Somit konnte eventuelles Regenwasser nicht abfließen / versickern.
Nun die Frage:
Kann ich von Innen nachträgliche eine Abdichtung vornehmen ? Falls ja - Ist dort eine Injektion die richtige Vorgehensweise ?
Vielen Dank für euere Meinungen !!!
Hallo Ida,
derartige Feuchteprobleme sind schwierig im Nachgang zu lösen. Die Kernfrage, welche sich beim Aufstellen eines Sanierrungsplanes stellt, ist: Wo tritt die Feuchtigkeit in das Bauteil ein, und welche Feuchtigkeitsbelastung (drückendes Wasser, nicht drückendes Wasser) fänden wir vor?
Sanierungen sind meistens aufwändig und daher teuer. Hier an verschiedenen Lösungen „herum wurschteln“ zu wollen, ohne einen „Plan“ zu haben, ist müßig.
Eine konkrete (und damit in der Sache hilfreiche) Beantwortung ist in einem öffentlichen Forum bei derartigen baulichen Problemen niemals möglich. Es kann nur durch einen Fachmann vor Ort gelöst werden, der sich alle für eine Beurteilung notwendigen und vorhandenen Parameter heraus arbeitet und danach die richtigen Rückschlüsse tätigt.
Sicherlich: das ist mit Kosten verbunden. Doch auf jeden Fall geringere, als würde man irgendwelche Lösungen versuchsweise an irgendwelchen Ecken des Bauobjektes wahl- und ziellos ansetzen!
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Leider nicht die erwartete Antwort, dennoch einen freundlichen Gruß: Klaus
Moin,
Nun die Frage:
Kann ich von Innen nachträgliche eine Abdichtung vornehmen ?
Falls ja - Ist dort eine Injektion die richtige Vorgehensweise?
Da ja schon beim Bau versucht wurde Geld zu sparen und es in die Hose gegangen ist, solltest Du spätestens beim Sanieren so schlau sein und einen Fachmenschen damit beauftragen.
Innenabdichtung ist sicher nicht fachgerecht, weil so die Feuchtigkeit, egal woher sie kommt, in der Wasnd ist und das Wasser sich seinen Weg sucht.
Injektionen können ev. eine Möglichkeit sein, aber ob man es so machen kann, muß besagter Fachmensch vor Ort entscheiden.
Gandalf