Neubauten ab 2012

Hallo,

ich möchte in 2012 eine DHH bauen und weiß das ich mich an bestimmte energiesparende Maßnahmen halten muss. Dazu jetzt meine Fragen.

Da wenn überhaupt (aus Kostengründen) nur eine Solaranlage in Frage kommt ist die Frage wie errechne ich die genaue Fläche und die dabei entstehenden Kosten? Gibt es noch günstigere Varianten als Solaranlage?

Ich habe gehört das bei Neubauten, wo der Bauantrag in 2012 gestellt wird eine zusätzliche Be- und Entlüftung gebaut werden muss!!! Stimmt das? Wenn ja, wie hoch sind hier die Kosten schätzungsweise?

Wie finde ich heraus in wieweit welche Sachen gefördert werden und vor allem wie hoch die Förderung ist.

Ich frage dieses deshalb alles, weil evtl alle nur an der ollen EnEv scheitern könnte, da die Kosten so hoch sind.

Vielleicht könnt ihr ja mal etwas Licht in mein Dunkles Wissen bringen

Alles nicht so leicht … für einen Neubau mußt Du einen Bauantrag stellen, dazu gehört ein Architekt und ein Statiker, evtl. Energieberater. Einer von denen muß die Berechnung nach EnEV abgeben. Da sich das System aber nach Brennstoffart (Holz, Gas, Öl, Wärmepumpe etc.) unterscheidet, handelt es sich immer um komplexe Systeme, die so nicht zu beantworten sind.

Wo willst Du denn bauen?

Grüße Mathias

Guten Tag Gärtnerin.
Meine Antworten sind zwischen Deinem Text.

Hallo,

ich möchte in 2012 eine DHH bauen und weiß das ich mich an
bestimmte energiesparende Maßnahmen halten muss. Dazu jetzt
meine Fragen.

Da wenn überhaupt (aus Kostengründen) nur eine Solaranlage in
Frage kommt ist die Frage wie errechne ich die genaue Fläche

Das ist nicht so einfach. Hier ist das Planungsbüro gefragt das den ENEV Nachweis erstellt. Idealerweise ist der Architekt auch der Energieberater. Der kennt die Gebäudspezifischen Anforderungen und kann Auskunft geben.

und die dabei entstehenden Kosten? Gibt es noch günstigere Varianten als Solaranlage?

Welche Art von Solaranlage ist gemeint? Solarthermie die Warmeswasser für Brauchwasser oder für Heizungswärme bereitet. Oder ist Solarenergie für die Stromerzeugung gemeint. Ich weis nicht um welche Solarenergie es geht. Jedenfalls müssen Neubauten 20% der gesamten Energie für Heizung und Warmwasser aus erneubaren Energien beziehen. Das können alle Formen von Solarenergie, oder Brennstoff Holz/-pellets sein usw.

Ich habe gehört das bei Neubauten, wo der Bauantrag in 2012 gestellt wird eine zusätzliche Be- und Entlüftung gebaut werden muss!!! Stimmt das? Wenn ja, wie hoch sind hier die Kosten schätzungsweise?

Ja, es wird ein Lüftungskonzept gebraucht. Damit ein modernes Wohnhaus schadensfrei bleibt müssen die Luftwechsel auch bei abwesenheit oder nachts sicher gestellt werden. Deswegen ist eine Lüftungsanlage erforderlich. Es gibt dezentrale Lüftungsgeräte, Abluftanlagen, Zu-/Ablufanlagen mit Wärmetauscher. Das spektrum ist groß. Idealer Weise plant der Energieberater Architekt nach DIN 1946 das Lüftungskonzept und danach kann man Ausblick nach Preisen halten.

Wie finde ich heraus in wieweit welche Sachen gefördert werden und vor allem wie hoch die Förderung ist.

Auf die KFW-Bank Webseite gehen und lesen.

Ich frage dieses deshalb alles, weil evtl alle nur an der
ollen EnEv scheitern könnte, da die Kosten so hoch sind. Tja, ist teuer. Stimmt.

Vielleicht könnt ihr ja mal etwas Licht in mein Dunkles Wissen
bringen

Also erstmal Googeln und lesen und Architekt Energieberater fragen und bei Bedarf dann genauere Fragen stellen.

Viel Spass beim planen und bauen
STefan Hüsges

solar oder fotovoltaik? wie gross ist das haus welche dämmung all diese fragen kann am besten der architekt beantworten der die planung macht. sorry alles ander wie förderung usw. kfw da steht alles bezogen auf bundesland bauart niedrig haus passiv haus ohne all diese angaben kann man nicht ssagen.

Hallo Gärtnerin, die hier gestellten Fragen sind so umfangreich und speziell, dass sie dieses Forum sprengen. Ich empfehle Ihnen den Besuch bei einem Energieberater.

Hallo, ich bin hier leider überfragt, da bitte mal an Fachfirmen wenden, die solche Anlagen bauen, es kommt auch auf den jeweiligen Standort an. die Bauvorschriften sind sehr unterschiedlich
freundl. Grüße
Rollstuhl

Hallo Gärtnerin,

zu 1.
Jeder Neubau muß eine Solaranlage für Warmasser mit einer Mindestgröße von 4% der Nutzfläche haben.
Eine Solaranlage ist dann effektiv, wenn ich diese auch für die Heizung des Gebäudes einsetzen kann. Dazu sollte die Größe aber auf Gebäude abgestimmt werden und 10 bis 20 m² groß sein.
Ich kann auch auf die Solaranlage verzichten, wenn die Wärmedämmiung mindestens 15 besser ist als die Mindestvorschriften der EnEV mit Solaranlage.

  1. Gebäude sind so zu errichten, dass eine ausreichende Belüftung der Wohnräume gewährleistet werden kann. Dies kann auch durch große Räume für wenige Personen, durch Abluftanlagen, durch Lüftungsanlagen und durch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung, eventuell auch mit Klimatisierung erfolgen. Der Planer sollte hier das entsprechende auswählen und dem Bauherrn vorschlagen. Einen Zwang zu Lüftungsanlagen gibt es nicht. Das wollen die Heizungsbauer immer nur gern verkaufen. Eine gute >Lüftungsanlage mit Wärmerücvkgewinnung kann schon 10-12 T€uro kosten. Damit kann ich, eine entsprechende Wärmequelle vorasusgesetzt aber auch mein ganzes Haus beheizuén und lüften, und kühlen,…

  2. Förderungen kann man in vielen Broschüren, den Seiten der bauämter, Wohnungsbauförderungen, der KfW,… nachlesen.
    Dazu sollte der Planer in Zusammenarbeit mit dem Finanzierer beraten.

  3. An der EnEV sollte kein Bau scheitern. Die Vorschriften werden ab 2012/13 nochmals um ca.30% verschärft.

Viele Grüße aus dem heute stürmischen Eichsfeld.

Jürgen Hartleib, Architekt

Hallo, ich empfehle das Forum „Haustechnik Dialog“; dort gibt es viele Fachrichtungen.

http://www.haustechnikdialog.de/

Hallo,

sorry, aber diese Fragen kann dir kompetent nur ein Fachmann beantworten, d.h. ein guter Energieberater.

Kosten für Anlagentechnik sollte eigentlich der Architekt ausreichend veranschlagen können, die Fördermöglichkeiten wiederum kennt der Energieberater (mach dir aber nicht zu viele Hoffnungen).

Was günstigeres als Solaranlage für Warmwasser? Kann ich mir nicht vorstellen. Alles was sinnvoll ist (Pellet, vernünftige WP) kostet in der Geräteanschaffung Geld, amortisiert sich aber i.d.R. „relativ“ schnell.

Alternative wäre entsprechende Dämmung - da musst Du dann aber nachweisen, dass solaranlage technisch oder wirtschaftlich unsinnig sind - das ist bei einem Neubau äußerst schwer (unmöglich?)

Grüße und viel Erfolg!

Hallo,

wer jetzt oder auch im nächsten Jahr baut, der muss die EnEV 2009 und das EEWärmeG einhalten.

Eine thermische Solaranlage ist dazu nicht zwingend notwendig, um das EEWärmeG (Erneuerbare Energien WärmeGesetz) einzuhalten. Auch andere Heizungsarten, wie Wärmepumpen können eingesetzt werden. Gerade Wärmepumpen werden immer beliebter.

Zur Auslegung von thermischen Solaranlagen kann ich nicht viel sagen. Es hängt auch davon ob, ob sie nur zur Brauchwassererwärmung oder auch zur Heizung eingesetzt werden sollen.

Es gibt keine Vorschrift, das eine kontrollierte Wohnungslüftung eingebaut werden muss. Allerdings trägt eine mechanische Wohnungslüftung wesentlich zur Entfeuchtung bei und schützt vor Feuchteschäden. Es gibt durchaus auch preisgünstige Systeme mit Wärmerückgewinnung für ca. 3.000,- EUR für eine DHH.

Für den geforderten Standard nach EnEV gibt es keine Förderung. Wer aber darüber hinaus gehen möchte, der erhält Förderung von der KfW-Förderbank. Besonders effiziente Wärmepumpen werden von der BAFA gefördert.

Wird der Bau wirklich an der EnEV scheitern oder an einem anderen Baustandard? Ich kann mir nicht vorstellen, dass alles an der EnEV scheitern kann.

Gruß aus berlin.

Das sind keine Fragen an einen Finanzierer sondern an einen Architekten.

Hallo,
also du findest alle Anforderungen und Fördermaßnamen auch auf der enspr. Seite der zuständigen Behörden. Im Fall der EnEv findest Du aktuelle Infos auf der EnEv Seite: http://service.enev-online.de/bestellen/EnEV_2012_Wa…
Es gibt noch keine konkreten Aussagen, was genau festgelgt wird. Also ne Lüftung macht immer dann Sinn, wenn Du einen Luftdichten Baukörper hast, der Grundlage für die Einhaltung der EnEv ist.

Die Fördermittel findest Du auf:
http://www.bafa.de/bafa/de/energie/erneuerbare_energ…
Da gibt es alles zur Förderung

Die Planung einer Solaranlage sollte man einem möglichst unabhängigen Fachmann überlassen, da der dir nicht „seine“ Produkte verkaufen will. Schau mal auf:
http://www.vrksolaranlage.de
Peter, der Betreiber der Seite, hat meine komplette Heizung geplant. Ich habe 20m² Röhrenkollektoren (ca. €2500,–), eine 7kW Wärmepumpe (ca. €5500,–)und einen 7kW Grundofen (ca. €20.000,–)mit Wasserführung. Dazu ca. 1800Liter Pufferspeicher für Heizung und warmes Wasser (ca. €1500,–), eine intelligente Regelung und viele Rohre und Ventile (ca. €1500,–). Die Solarkollektoren habe ich direkt in China gekauft und mehr Förderung erhalten als das Material gekostet hat. Die WP wurde ebenfalls gefördert, der Grundofen wegen fehlernder automatiscen Bestückung nicht. Eine Passivhausfähige Lüftung ist bei 25cm Dämmung im Bestand selbstverpflichtend und liegt bei mir (400m² Wohnfläche) bei ca. € 10.000,–. Das aufgestockte OG haben wir als Passivhaustechnik in diffussinsoffener Holzständerbauweise gebaut und liegen somit komplett auf Passivhaus-Niveau. Haustechnik ist teuer, aber rechne die steigenden Energiekosten dagegen und Du wirst sehen, dass sich ein Passivhaus nach nicht allzulanger Zeit amortisiert. Dazu kommt die Förderung der Finanzierung. Kredite und Geldförderung in der Finanzierung findest Du auf der Seite der KFW:
http://www.kfw.de/kfw/de/Inlandsfoerderung/index.jsp

Schicke mir ne PN falls Du in eine Diskussion einsteigen willst! Auf Peters Hompage gibt es schon einige „Live-Anlagen“ zu sehen, meine aber noch nicht.

Gruß
Uwe

Hallo,

kann dir leider nicht weiterhelfen.

Ich denke, dass ein Gespräch mit einem Architekten und/oder Sanitärunternehmen mehr Licht ins Dunkel bringen wird.

VG und schöne Weihnachten,

Sondey

Hallo,

wie die Verordnungen im Einzelnen aussehen weiß ich leider nicht.

Solaranlagen sind relativ teuer, und es gibt diverse Dinge die man beachten muß, so daß sich das oft gar nicht lohnt. - Also vorher genau durchrechnen!

Banken und Sparkassen können über Förderungen Auskunft geben, evtl. auch über EnEv.

Ansonsten in jedem Fall einen fachkundigen Anwalt befragen (auch wenn’s bißchen Geld kostet), und eine Vertragsrechtschutzversicherung abschließen, eine normale Rechtschutz für Wohngebäude etc. zahlt bei Neubau nämlich nicht. (Und Probleme sind nicht die Ausnahme, sondern eher die Regel).

Viele Grüße

Paola

Hallo,

da kann Dir nur ein aktiver Architekt oder die Bauabteilung des zuständigen Landratsamtes wirklich weiter helfen, da diese die neueste Sachlage kennen,
Dein wer-weiss-was Experte.