Hallo, Freunde und Mit-Sympathisanten der deutschen Sprache und der Logik!
Kann mir jemand die Notwendigkeit in der Konstruktion (gestern im TV-Kommentar, und immer häufiger) erklären:
„Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß möglicherweise…“ ?
Zum Glück hat sich das offensichtlich logisch unmögliche:
„Die Unmöglichkeit eines… kann ausgeschlossen werden.“
noch nicht durchgesetzt.
Es kann wohl die spekulativ mögliche Variante der „Unmöglichkeit (z.B. zum Mond und auch bald zum Mars zu fliegen)“ durch die Praxis und als Denkmöglichkeit ausgeschlossen werden (zumindest nach allgemeiner logischer´ oder auch nur dem gesunden Menschenverstand folgender´ Übereinkunft).
Und warum meine Sorge? Seien wir doch beruhigt:
Es w i r d j a vom TV zu a l l e m etwas gesagt, vor allem „In der Nacht“ bei Sack1, MTV und BN24, und alle haben ausreichend (Gelegenheit zur) Angst. Und gleichzeitig kann man ja „heute doch nie mehr sicher sein“ (außer in der Denunziation); und das liegt nicht an der Wissenschaft´ und den Experten´, sondern an der `Wahrheit/Sprache´ selbst und vor allem dem einzelnen, der wieder zu dumm ist, zu verstehen.
Mut zum Nachdenken!
moin, manni (der sich um die deutsche Sprache kümmert)
Kann mir jemand die Notwendigkeit in der Konstruktion
(gestern im TV-Kommentar, und immer häufiger) erklären:
„Es kann nicht ausgeschlossen werden, daß möglicherweise…“ ?
Das ist keine Notwendigkeit, sondern schlicht ein grammatisch unsinnniges „Doppelt Moppeln“, welches sich aber leider zunehmender Beliebtheit erfreut.
Zum Glück hat sich das offensichtlich logisch unmögliche:
„Die Unmöglichkeit eines… kann ausgeschlossen werden.“
noch nicht durchgesetzt.
Hi Manni,
kehrt man das um in „Die Möglichkeit einer Übernahme bestand zu jedem Zeitpunkt und war nie ganz auszuschließen …“, finde ich das nicht sonderlich unlogisch.
Man kann eine Unmöglichkeit nicht ausschließen, höchstens die „Option“, die „Richtigkeit der Annahme“ der Unmöglichkeit. Etwas ist unmöglich oder nicht, unabhängig, ob ein Dschordsch zB sie ausschließt oder nicht. Man kann aber wohl die Möglichkeit von etwas in Betracht ziehen, aber nicht die „Möglichkeit der Möglichkeit“, denn die „Möglichkeit“ besteht immer, theoretisch, solange man nicht alle Bedingungen kennt, deren Gegebenheit für die Möglichkeit erforderlich sind, bzw, besser, die für die (notwendige) Unmöglichkeit gegeben sein müssen.
Und in der Praxis wundert man sich immer wieder, was alles möglich ist. Es lebe das Wunder!
Ich wollte hier aber keinen philosophioschen Exkurs anzetteln, sondern die „neudeutsch“ absichtlich in Vagheit gehaltene, aber „wissenschaftlich“ und „logisch eindeutig“ klingende Nichtssagerei auf den Tisch zerren.
Die Art von (meist denunziativer) „moderner Beweisführung“, aus der zum Beispiel auch das Plattmachen von ca 30Tausend Zivilisten als Notwendigkeit für die absolute Verhinderung eines neuen NYTC - „Anschlage“ mit neuen ca 2000 solchen. Eines erneuten (falls doch strategisch erforderlich) Anschlages, dessen eigentliche Veranstalter auch wieder auch nicht als „ausgeschlossene Unmöglichkeit´“ (das ist aber eine Winding zuville, scheint mir) im Vereinigten Staatsorchester selbst sitzen.
Hallo, auch Kubi, meine "Frage nach der `Notwendigkeit´ war nur eine rhetorische, wie du dieser Srellungnahme ´hier entnehmen kannst. Meine Art des kreativen Umgangs (nicht nur) mit der deutschen Sprache ist mow. (meistens jedenfalls, bis auf Fehler) Absicht, bei der von mir „monierten“ Flusigkeit handelt es sich aber um absichtlich (nicht nur) in Kauf genommener Unverantwortlichkeit.
Und zwar „oben“ angefangen.
Grüße,
moin, manni