Neue Bahncards

Hallo,

ab 1.August wird es wieder etwas vernünftiger mit der Preisgestalung der Bahn.

http://www.die-bahn-baut-im-norden.de/docs/A1004591T…

So gibt es wieder die herkömmliche Bahncard mit 50% Rabatt.

Gruß, olli

Und was der Mehdorn noch so alles macht …
… in Sachen Bahncard, steht hier …

http://www.handelsblatt.com/hbiwwwangebot/fn/relhbi/…

Wie war das? Zwei raus - einer rein?

Hallo,

So gibt es wieder die herkömmliche Bahncard mit 50% Rabatt.

naja, also von alter Bahncard kann bei der Verteuerung wohl kaum eine Rede sein.
Statt 140Euro jetzt satte 200!!! Euro in der zweiten Klasse.
Man muss sich das mal vorstellen. Und die Bahncard der ersten Klasse ist mit 400 Euro schon ein kleiner Luxusartikel.
Die Logik ist auch komisch: Mit der einen spart man 25% und zahlt 60 Euro dafuer, will man aber die doppelte Ersparnis muss man mehr als dreimal soviel bezahlen.
Aber irgendwie scheint sich keiner darueber aufzuregen.
Ausser mir.

gruss, jima

Hi,

na immerhin gibt es die „alte“ Bahncard wieder. Und du als Student bekommst sie doch günstiger. Zuletzt für 70€ und jetzt halt für 100€ :smile:

Besser als jedes WE gefahren und nur 25% gespart.

Grüßle von olli

alles neu macht der Mai
Hallöchen,

Aber irgendwie scheint sich keiner darueber aufzuregen.
Ausser mir.

ich rege mich eigentlich mehr darüber auf, daß man es wohl niemandem recht machen kann. Gibt es etwas nicht, regt sich keiner auf (und so lange gibt es die Bahncard ja nun auch nicht), wenn es das etwas dann gibt, paßt es etlichen nicht.

Ich reg mich nicht auf, ich fahr Auto. Das geht schneller, ist billiger und ich hab meine Ruhe vor schwitzenden, labernden und dummen Menschen, die mir irgendwelchen überteuerten Matschkram als Essen andrehen wollen und von den Fahrgästen will ich gar nicht mal sprechen. So macht es halt jeder so, wie er mag und kann.

Gruß,
Christian

Hallo,

ich rege mich eigentlich mehr darüber auf, daß man es wohl
niemandem recht machen kann.

Ach was, mir war alles recht vor dieser bescheuerten Preispolitik.
Die Bahn soll Leute dazu animieren aufs Auto zu verzichten, aber so wird das nichts.

Ich reg mich nicht auf, ich fahr Auto.

Ja wenn man eins hat.
Aber schneller als die Bahn ist es nicht. Ausser du hast einen Bleifuss.

Ich glaub dir aber nicht, dass du dich beim Autofahren nicht über die doofen Drängler, die Schleicher, die dummen Raser, die Staus, die schwankenden LKW Schlangen etc aufregst.

Was hast du eigentlich gegen die Bahn Fahrgäste? Sorry, aber ich bin auch einer.

gruss, jima

Hallöchen,

Ja wenn man eins hat.
Aber schneller als die Bahn ist es nicht. Ausser du hast einen
Bleifuss.

gibt es einen neuen Service der Bahn, der einen von zuhause abgeholt und genau am Ziel wieder abgesetzt? Meine Hauptstrecke ist Düsseldorf Innenstadt (10 Minuten zu Fuß vom HBf) nach Frankfurt Innenstadt (Bockenheimer Warte), insgesamt rd. 230 km.

Mit dem ach so tollen ICE braucht man von HBf zu Hbf 1:43 Stunden, mit anderen Zügen schon mal an die 150 Minuten. Dazu die Anreise zum Bahnhof (10 Minuten + 5 Minuten Puffer), die Reise vom Ziel-HBf zum Endpunkt (ca. 20 Minuten plus Puffer) sowie Verspätungen (völlig unkalkulierbar). Damit brauche ich mit der Bahn mindestens 2:15 Stunden ohne Verspätung, die ich komischerweise immer habe. Außerdem muß ich mein Geraffel immer noch selber durch die Landschaft tragen.

Mit dem Auto brauche ich von Tür zu Tür zwischen 1:30 und 2:00 Stunden. Da sehe bei der Bahn keine Alternative, zumal DDorf - FFm die bahnmäßig besterschlossene Strecke in Deutschland ist.

Ein paar andere Strecken, die ich öfter mal fahre, sind DDorf-Bad Dürckheim (320 km) und DDorf-Kaff südlich von Aschaffenburg (300 km). Für Strecke A braucht man zwischen 3:00 und 4:30 Stunden, für Strecke B zwischen 3:00 und 3:30 Stunden, jeweils mit mindestens einmal, gelegentlich bis dreimal umsteigen, mal ganz davon abgesehen, daß die Verbindungen nur alle 2-3 Stunden bestehen. Mit dem Auto brauche ich normalerweise jeweils etwas über 2 Stunden und kann fahren, wann ich will-

Ich glaub dir aber nicht, dass du dich beim Autofahren nicht
über die doofen Drängler, die Schleicher, die dummen Raser,
die Staus, die schwankenden LKW Schlangen etc aufregst.

Klar rege ich mich über die auf. Dennoch bin ich körperlich und geistig entspannter, wenn ich nach einer zweistündigen Autofahrt irgendwo ankomme, als wenn ich auch nur 30 Minuten Bahn fahren muß.

Was hast du eigentlich gegen die Bahn Fahrgäste? Sorry, aber
ich bin auch einer.

Ich habe nichts gegen Dich, sondern etwas gegen „die Fahrgäste“, genauer: Gegen den, der seinen Walkman voll aufdreht, gegen den, der seinen Zeitungstext vor sich hinmurmelt, gegen den, der sich die letzten drei Tage nicht gewaschen hat, gegen den, der zwei Stunden braucht, um sein duftendes Leberwurstbrötchen zu futtern, gegen den, der sich mit seinem Nachbarn so laut unterhält, als ob er sich im Teststand für Formel 1-Motoren befände, gegen den, der mit mir reden will, obwohl ich ihm mit jeder Faser meines Körper zu verstehen gebe, daß ich das nicht will, gegen den, der meint, sein Knie an meinem reiben zu müssen, gegen den, der den Zug mit einem Fitnesstudio verwechselt und permanent den Gang auf und ab rennt, gegen den, der mir seinen Rücksack ins Gesicht haut, weil er vergessen hat, daß er seinen halben Haushalt auf dem Rücken spazieren trägt, gegen den, der seine Füße oder wahlweise Rauhhaardackel Wauzi auf den Sitz legt bzw. setzt, den ich beim nächsten mal benutzen werden usw. usw.

Gruß,
Christian

Hallo

Ich reg mich nicht auf, ich fahr Auto. Das geht schneller, ist
billiger

Beides ist je nach Situation schlicht falsch.

Ich fahre jeden Tag 60 Km zur Arbeit. Die Monatskarte, in der auch die Fahrt mit der Bahn enthalten ist, kostet mich im Jahr knapp 2500 Euro. An Steuern zurück bekommen habe ich für das Jahr über 5000 Euro. Der Verbrauch an Auto für diese Fahrten wäre vermutlich auf etwa 15.000 Euro gekommen. Und ich wäre an etwa 20% der Tage langsamer gewesen, weils um Frankfurt herum halt sehr oft staut.

Der einzige wirkliche Vorteil des Autos ist die Flexibilität, aber es ist teurer, umweltschädlicher und nur in bestimmten Strecken tatsächlich schneller.

Gruss
Thomas

Hallo,

Ich fahre jeden Tag 60 Km zur Arbeit. Die Monatskarte, in der
auch die Fahrt mit der Bahn enthalten ist, kostet mich im Jahr
knapp 2500 Euro. An Steuern zurück bekommen habe ich für das
Jahr über 5000 Euro. Der Verbrauch an Auto für diese Fahrten
wäre vermutlich auf etwa 15.000 Euro gekommen. Und ich wäre an
etwa 20% der Tage langsamer gewesen, weils um Frankfurt herum
halt sehr oft staut.

alles eine Frage der Fahrgewohnheiten. Ich fahre natürlich nicht morgens an Wochentagen von DDorf nach FfM. Auch die Kalkulation ist eine Frage der Sichtweise bzw. der Kostenrechnung. Wenn sich das Auto nach den üblichen Fahrten rechnet, sind zusätzliche Fahrten nur mit dem reinen Verbrauch an Sprit u.ä. zu rechnen. Für die Fahrt nach FfM gilt nebst Rückreise dann rd. 460 km * 11 l/100km * 1,10 Euro = 55,66 Euro. Bei der Bahn kostet das gleiche die einfache Strecke und dann bin ich noch nicht zum bzw. vom Bahnhof mit dem lokalen ÖPNV gefahren.

Der einzige wirkliche Vorteil des Autos ist die Flexibilität,
aber es ist teurer, umweltschädlicher

Ja, die Umwelt, das gefällt mir immer ganz besonders gut. Klar, der Treibstoffverbrauch je Passagier ist bei allen gelieferten Berechnungen geringer, keine Frage. Allerdings wird da immer Vollauslastung unterstellt. Daß sich manchmal ganze Züge mit einer zweistelligen Passagierzahl bewegen, wird dabei komischerweise immer wieder vergessen. Die Behauptung, die Bahn sei umweltfreundlicher, kann solange nicht verifiziert werden, wie die Anzahl der geleisteten Passagierkilometer und der verballerte Treibstoff nicht auf dem Tisch liegen.

und nur in bestimmten
Strecken tatsächlich schneller.

Auf bestimmten Strecken? Du meinst wohl immer dann, wenn man nicht nur von Bahnhof zu Bahnhof reisen will und die vergleichbaren Straßen nicht komplett verstopft sind.

Was den Zeitaspekt angeht, noch eines: Von den Bahnbefürwortern werden die Verspätungen immer gerne unterschlagen, zumal die Bahn eine Verspätung erst dann als Verspätung wertet, wenn sie länger als 5 (oder waren es 10?) Minuten beträgt. Das summiert sich. Und: Ich bin in meiner Bundeswehrzeit ziemlich genau 100.000 Kilometer Bahn gefahren. Da wird man zum statistischen Fall, d.h. man erlebt alles mit, was die Bahn so zur Unterhaltung ihrer Gäste in petto hat.

Wenn man mit der S-Bahn morgens und abends pendelt, mag man da eine andere Sichtweise der Dinge haben. Wer sich aber mit der Bahn regelmäßig und auf der Langstrecke bewegt (daß ab zehn Stunden Resiezeit die Bahn besser ist, als das Auto, ist klar, aber dann taucht schon die Alternative Flugzeug auf), dann kann man eigentlich nur zum Ergebnis kommen, daß die Bahn nur eine Alternative für diejenigen ist, die beim Fahren arbeiten wollen oder kein Auto haben. Das gilt für Entfernungen bis 500 oder 600 Kilometern. Daruznter fährt man im wahrsten Sinne des Wortes mit dem Auto besser, darüber ist das Flugzeug in jeder Hinsicht unschlagbar, zumindest solange, wie es gewollt ist, daß das Flugbenzin nicht versteuert werden muß.

Aber Du darfst ja ruhig weiter die Bahn toll finden. Freies Land und so. Nur hat das eben mit der Realität nichts zu tun :wink:

Gruß,
Christian

P.S.
Ich kann mich irren, aber ich glaube, wir haben das Thema des Brettes inzwischen hauchzart verlassen.