ich habe zurzeit eine Canon IXUS 50 mit der ich aufgrund der schlechten Innenaufnahmen (rote Augen)
sehr unzufrieden bin.
Ich suche nun also eine Alternative. Da ich die Größe der IXUS bisher als sehr angenehm empfand dieses
aber in Konflikt mit den häufigen roten Augen Fotos steht, werde ich wohl von der Größe Abstriche
machen.
Ich hatte bisher in meine Auswahl gezogen:
Fuji F50fd (da diese von der Größe her noch am ehesten an die IXUS herankommt)
Sony H3
Canon A720
Fuji S5800
preislich liegen alle ungefähr da wo ich so hin will
Kann mir jemand einen Tipp geben? Gerade in Bezug auf Innenaufnahmen und wenig „rote-Augen“?
rote Augen bei BLITZ-Aufnahmen haben ihre Ursache nicht in einer „schlechten“ Kamera, sondern im Blitzen von vorne.
Was bei vielen Digitalknipsen schon eingebaut ist, der sog. Anti-Rote-Augen-Vorblitz, ist nur eine Krücke.
Da werden mehrere schwache Blitze hintereinander abgefeuert im Abstand von etwa 1/5 Sekunde, bevor der Hauptblitz kommt und damit das Foto gemacht wird.
Die Augen der angeblitzen Personen sollen durch die Vorblitze ihre Irisöffnung verkleinern, damit nicht so viel Blitzlicht durch die Augenlinse auf den Augenhintergrund fallen kann und dieser auf den Fotos nicht so rot erscheint.
Das funktioniert zwar bei den meisten Menschen, aber manche machen ihre Augen - geblendet durch die Vorblitze - zu, wodurch sie auf dem Foto mit halb oder ganz geshlossenen Augen erscheinen.
Grundsätzlich aber leuchten Augen, in die von vorne direkt hineingeblitzt wird, immer rot auf, auch wenn durch Vorblitze die Irisöffnung kleiner und damit auch die rot leuchtende Fläche der Augen kleiner wird.
Abhilfen gegen „rote Augen“ gibt es nur zwei, die wirklich funktionieren:
1.) Das Umgebungslicht muss so hell sein, dass die Irisöffnung der Augen schon normale Größe hat, also klein ist, und der Blitz darf nur als Zusatzlicht zum Aufhellen von vorne eingesetzt werden.
2.) Keinen Blitz direkt von vorne, also aus der Richtung aus der die Kamera schaut, sondern seitlich und / oder nach oben oder unten versetzt.
Danke für deine Ausführungen - grundsätzlich ist mir das auch
klar. Aber auf einer Feier lassen sich
meist beide Punkte schlecht bewerkstelligen!
Dennoch gibt es ja Personen die mit Ihren Digitalkameras was
diese Problematik anbelangt besser
zufrieden sind als andere.
grundsätzlich wird sich das Problem nie ganz beheben lassen.
Mit einem Vorblitz (was deine Kamera schon hat - nennt sich Rote-Augen-Reduktion) läßt sich das Problem verringern aber wohl nie ganz abstellen.
Als Lösung wäre entweder das Fotografieren ohne Blitz angebracht oder der Blitz ist weiter von dem Objektiv entfernt (Dann wirft der aber Schatten). D.h. jede andere 08/15 Digitalkamera wird beides nicht erfüllen.
Warum bearbeitest du die Bilder nicht am PC nach?
Und ich bin auf der Suche nach den Anderen!
Die gibt es immer. Bis man auf die hört, sich die gleiche Kamera kauft und merkt, dass die auch nur Bilder schiessen und keine Wunder vollbringen kann.
ich habe zurzeit eine Canon IXUS 50 mit der ich aufgrund der
schlechten Innenaufnahmen (rote Augen)
sehr unzufrieden bin.
wenn das der einzige Kritikpunkt an der Kamera ist, behalte sie und kauf Dir ein gutes Bildbearbeitungsprogramm.
Aber eigentlich müßte das Programm (oder die Programme) die der Kamera beigelegt sind in der Lage sein, rote Augen zu retuschieren.
Viele haben dafür so gar einen Automatismus und der funktioniert meist auch sehr gut.
Gibts nicht doch vielleicht eine Empfehlung für eine
alternative Kamera?
ist es wirklich so schwer zu verstehen, daß es nicht an der Kamera, bzw. am Typ der Kamera liegt, sondern an physikalischen bzw. geometrischen Gegebenheiten?
Die Alternativen, die rote Augen verhindern, hast Du auch abgelehnt, somit bleibt Dir nur, sich mit den roten Augen abzufinden, oder nachzubearbeiten.
Solltest Du eine probate Methode finden, mit Sucherkameras und gebundenen Blitz garantiert keine Augen zu produzieren, solltest Du das nicht hier verlautbaren lassen, sondern sofort ein Patent drauf nehmen - klar?!
ich verweise mal auf die Problematik „Abstand: Blitz und Objektiv“. Also ist es schon auch ein technisch
lösbares Problem. Da wir doch eine Rückfrage noch erlaubt sein…
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
ich verweise mal auf die Problematik „Abstand: Blitz und
Objektiv“. Also ist es schon auch ein technisch
lösbares Problem.
richtig.
Bei den allermeisten Digitalkameras ist ein Blitzgerät eingebaut, das einen Abstand von weniger als 5 cm zum Objektiv aufweist.
Meist ist dieser Blitz bei Prosumer-Kameras (die teureren mit großem 5- bis 12-fach-Zoom) genau mittig in etwa 3 cm Höhe über dem Mittelpunkt des Objektivs angebracht, bei den meisten einfacheren Kameras (mit gar keinem oder maximal einem 3-fach-Zoom) etwa 4 cm schräg seitlich oberhalb des Objektivmittelpunktes.
Mit beiden Anordnungen ist dein Problem nicht lösbar.
Wenn du aber einen externen Blitz kaufst und den an deine vorhandene Digitalkamera anschließt, dabei den eingebauten abschaltest und den externene Blitz mittels einer Blitzschiene etwa 35 cm von der Kamera entfernt montierst, und auf diesen Blitz auch noch einen Diffusor tust (ein hauchdünnes weisses Taschentuch oder einen aufblasbaren Ballon aus mattweissem Kunststoff),
DANN löst du dein Problem.
Wegen der weit höheren Leitzahl eines externen Blitzgerätes (die in der Kamera haben meist LZ 10, während das externe 36 oder 40 oder mehr hat) wirst du auch besser in die Tiefe aufgehellte Bilder bekommen, und schließlich halten die Batterien / der Akku deiner Kamera viel länger, weil kein Blitz daran zieht.