Liebe Irena,
ich habe aus verschiedenen Quellen gehört, dass
man neue Gewohnheiten durch Wiederholung installiert.
der Theorie liegt zugrunde, dass das Gehirn in gewohnten Bahnen verläuft. Sprich, man erhält einen Input, und zack zack zack laufen die Informationen ihren Weg über die Verknüpfungen der Synapsen bis hin zum „Output“.
Will man nun sein Verhalten ändern (sich neue Gewohnheiten aneignen), muss man neue Wege in seinem Gehirn schaffen. Diese entstehen dadurch, dass man sich den alten Mustern entgegen stellt und neues Verhalten an den Tag legt. Dadurch werden neue Verbindungen im Gehirn geknüpft.
Man kann sich das vorstellen wie mit Wegen. Vorhanden war ein breiter Feldweg, der allerdings lang, holprig und mit vielen Unannehmlichkeiten verbunden war. Nun will man einen neuen Weg, weil dieser kürzer ist und letztendlich auch leichter zu gehen. Momentan befindet sich da jedoch lediglich Urwald. Na dann mal los… Anfangs werden lediglich die Fußstapfen zu erkennen sein, und eventuell verläuft man sich auch mal… Jedoch, je öfters man diesen neuen Weg geht, desto breiter wird der Trampelpfad mit der Zeit, bis er irgendwann gut ausgetreten und bequem sein wird, so dass man eines schönen Tages nur noch den neuen Weg gehen will. Der alte Weg ist jedoch immer noch da und es wird immer wieder aufgrund der Gewohnheit passieren, dass man diesen Weg einschlägt. Doch je vertrauter der neue Weg ist und je besser, desto häufiger wird man ihn gehen.
Ich hoffe, meine Analogie ist verständlich.
Den ganzen Zahlenquatsch, den du gehört hast
die Handlung muss mind. 7 x wiederholt werden,
muss 21 x wiederholt werden und wenn man es nur 1 x vergisst,
muss man mit den 21 x Wiederholung von vorne beginnen.
kannst du vergessen.
Wie lange es dauert, bis du dir eine neue Gewohnheit antrainiert hast, ist davon abhängig, wie tief die alte Gewohnheit in dir festsitzt und natürlich kommt es auch auf die Art der Gewohnheit an, die du dir an- (bzw. ab-) trainieren willst.
Es grüßt dich
jeanne