Hallo Community,
wir wollen mal wieder einige Fichten fällen, so ca. 10 m. Die letzten Jahre haben wir schon etliche Meter (so an die 50) Fichten gefällt und Wildhecken gepflanzt. Sie sind sehr schön, aber nun haben wir überall Wildhecken, noch eine will ich nicht. Das Grundstück ist 3.500 qm groß und es geht um ein Teil der Randbepflanzung. Außerhalb des Grundstücks sind Äcker mit konv. Landwirtschaft, daher brauchen wir eine dichte Hecke. Bisher haben wir gepflanzt: Wildrosen, Pfaffenhütchen, Spiersträucher, Kolkwitzien, Weiß-, Rot- und Schwarzdorn, Weigelien, Schlehen, Schneeball, Sanddorn, Hainbuchen etc. Superschöne Hecken. Was ich nicht suche sind andere Pflanzen, sondern ich möchte mit den vorhandenen Büschen ein wenig „spielen“. Welche Pflanzen kann man gut kombinieren und als „Rapport“ anlegen, so dass es interessant aussieht. Meine Nachbarin hat Vogelbeeren mit rotem Hartriegel auf einer Fläche von 30 m. Das finde ich langweilig, ich möchte was interessanteres. Fällt Euch was ein?
Ich hoffe, ich habe mich deutlich genug ausgedrückt, ansonsten bitte gerne fragen.
Vielen Dank im voraus.
Malvenblüte
Hallo!
Dicht zum Acker: Hainbuche kann man gut „glatt“ schneiden, ist eine recht dichte Hecke
auf der „Sichtseite“ = Euer Garten kann man gestaffelt davor „Farb- und Strukturakzente“ setzen:
- IN der Hecke andere Farben wie „Paffkapp“ oder was bühendes
- AN die Hecke kletternd/klimmendes: Kürbis und sowas wirkt wie „Geschenkband“ an der Hainbuchenwurst
- VOR die Hecke im Beet halbhohe, andersfarbig und/oder andersformige dinge setzen (Zuckerhutfichte, Buchskugeln, Irisnester…)
Fazit: eine Idee wäre, bewusst den Gegensatz einer +/- gleichmässigen Matrix (einfachere Sträucher und Grundform) und auffälligen Akzenten (Einzelpflanzen, herausstechende Form/Farbe) zu nutzen
= war das sowas in der Richtung zu denken, wie Du es erfragt hast?
cu kai
Hallo Kai,
Deine Ideen sind super, das ließe sich wunderbar realisieren, da diese Hecke auch von unseren Wohnräumen zu sehen wäre. Also in die Tiefe staffeln und als Abschluss zum Acker Hainbuche. So eine haben wir zwar auch schon, ca. 30 m lang zur Straße hin, aber wenn davon zum Garten hin was anderes wächst, dann ists ja gar nicht langweilig.
Ich rede mit dem Gatten darüber, ob es nicht zu aufwendig ist, da wir schon sehr viel Arbeit im Garten haben, jetzt gerade natürlich Laub harken. Heute erst wieder 5 Schubkarren voll und ein Ende ist nicht abzusehen.
Vielen lieben Dank für Deine Ausführungen.
Malvenblüte
Hallo!
…aber nicht die alte Hecke rausruofen, gell 
(wenn die schon aus mehreren Arten besteht ist der Hintergrund ja schon bunter…)
Laub: also das mach ich nur auf der Keller(außen)treppe und vielleeeeeicht stellenweise im Hof…
im Garten - v.a. unter den Bäumen - ist das eine WICHTIGE Regenwurmnahrung!! - ich hab schlimmen Tonboden, aber unter dem Apfel im Gemüsegarten (naja war mal einer…) ist der Boden schön krümelig…
habt Ihr Rasenflächen? (selm schuld
) - meine Sensenwiese hat mit Laub kein Problem…
und im Frühjahr ist kaum noch was da davon…
Mein (einer) Nachbar (der sonst schon mal einen Strauch bei mir(!) an der Grenze auf Armlänge abbricht und sowas…) kippt neuerdings das zusammengefegte Laub (meiner Bäume vermutlich) über den Zaun zu mir = da hab ich nix dagegen!
)
cu kai
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Nein, die große Hainbuchenhecke bleibt natürlich, nur die Fichtenhecke an der Seite fliegt nächstes Frühjahr raus.
Das Laub auf Rasen und im Teich sammeln wir weg, ist einfach zu viel. Es landet auf dem Kompost, so ist es im nächsten Jahr auch schöne Erde. In der Obstwiese bleibt es liegen und die Blätter des Walnussbaums habe ich in den Hühnerstall gekippt, duftet schön.
Einen schönen Tag wünscht Dir
Malvenblüte
Hallo Kai,
gib mir mal einen Tip für eine „Sensenwiese“.
Ich hatte ein kleines Stück „Rasen“ (ca. 30 qm) zu Beginn angelegt, inzwischen ist die Fläche durch groß gewordene Bäume und Baumartige zumeist beschattet, der „Rasen“ sieht dementsprechend aus. Kann Wiese Schatten aushalten?
Wäre jetzt eine neue Anfrage ich weiß, mach es aber trotzdem jetzt und hier…
Glückwunsch zu Deinem Nachbarn…ist doch anständig von ihm, Dir Dein Laub zurück zu geben…LG Sylvia (Leute gibts…)
Hallo!
was meinst Du mit Tip (meine Wiesen wissen selbst am besten aus was sie bestehen sollen/wollen… - bzw. ich bin nboch nicht ganz „schlau“, bei welchem Schnittzeitpunkt sich mehr Blumen/Kräuter und weniger Gräser einstellen…)
aber gut gemischt isses schon mal (Wegeriche, Gräser, Flockenblumen, Milchstern, und und und)
die Artenzusammensetzung hängt sehr vom Boden ab (fette Böden, trockene Böden usw…)
Auch die Lichtverhältnisse haben einen Einfluß: auch dort finden sich die entsprechenden Arten ganz von alleine ein…
Du musst nur 1-2 mal im Jahr mähen, sonst verstraucht das ganze - aber ein Wildroseneck hat ja auch was 
cu kai
P.S.: Nachbar: och das mit dem Laub ist mir sogar wirklich recht…
Das Strauch- und Astabgeknicke hat mich viel mehr gestört…
Also bei mir stellen sich nur kahle Stellen (Musik: und sonst gar nichts) ein, obwohl, Wegerich und Löwenzahn hab ich bisher auch nicht haben wollen, außer zerrieben auf Mückenstichen, bzw. im Wildkräutersalat.
Also einfach lassen und abwarten? Eine Schattenwiese ist jedenfalls noch nicht in Sicht.
Verunsicherte Grüße
Sylvia
Hallo!
also wo Löwenzahn und v. a. Wegerich wächst, kommt auch anderes…
wie schattig ist denn die betreffende Stelle?
unter meinen Obstbäumen - v.a. da wo sie dichter stehen ist im Hochsommer auch nicht viel zu sehen, aber im Frühjahr grosse Herden von Buschwindröschen und Blausternchen…
-> http://de.wikipedia.org/wiki/Fr%C3%BChlingsgeophyten
unter Bäumen kommen schon andere Pflanzen, einen dichten Rasen kannste da nicht erwarten! aber ich finde die Vielfalt und die Verteilung von Schrbockskraut, Rupprechtskraut, Moosen, Frühjahrsblühern, auch mal Brennnesseln (woher sonst Tagpfauenauge und Großer Fuchs…?) usw. viel interessanter als oder Rasen…
cu kai
Danke für Antwort.
Ehrlich gesagt, sind die kahlen Stellen eigentlich kein Problem, sie sehen nur nicht so schön aus.
Es ist der Kirschbaum, damals im öffentlichen Bus von einer Freundin zum Geburtstag zu mir transportiert. Damals noch niedlich, jetzt ein stattlicher Baum, mir zur Freude. Nun absoluter Schatten, ca. 3 Meter im Umkreis.
Auf Rasen verzichten und Schattenpflanzen setzen scheint mir die einzig anständige Möglichkeit zu sein. Rasen wird eh überbewertet, oder? Federball spielt hier auch keiner…
Allerdings wäre eine ruhige Fläche im Gegensatz zur umlaufenden Staudenrabatte auch nicht schädlich…was tun? Moose bis zur Schattengrenze, dann Rasen? Irgendwie doof oder? Gibt es flache Bodendecker, die betretbar sind sowie Sonne und Schatten gleichermaßen vertragen? (Sandboden hier)
LG, Sylvia
Hallo!
was ich rauslese:
- ruhige Fläche wäre gut
- Rasen muss nicht sein
aber was ich nicht verstehe: warum müssen alle im Garten immer so hibbelig/aktionismussmässig sein? 
ich hab auch so einen fetten Kirschbaum und ich pflanze nix drunter
und da drunter stehen auf der einen Seite ein Eck Brennnesseln (für Schmetterlinge und wer mag auch Gemüse…) und auf der anderen Seite breitet sich das Scharbockskraut als haltbares schönes Grün aus…
und auch im Rest vom Jahr wächst da immer was, von ganz alleine = KEINE kahle Stelle…
Aufwand: 1x/Jahr mit der Sense drüber, feddisch… 
cu kai