Neue Heimat - wie beschreiben?

Hi!

Ich suche gerade verzweifelt eine Formulierung, die für einen Briefverkehr mit Nicht-Freunden gedacht ist, also auch nicht so lapidar oder unbeholfen klingen sollte, sondern eher „offiziell“.

Der Sachverhalt, den ich gerne mitteilen würde, ist folgender:
ich bin in die Stadt XY gezogen und werde da auch unbestimmte Zeit, am ehesten sehr lange wohnen bleiben. Die Stadt XY wird/ist also quasi meine neue Heimat und genau dies möchte ich in dem Brief positiv hervorheben! Es sollte aber auch kurz und prägnant sein.

Die Formulierung sollte etwa analog hierzu sein, wo ich noch in meiner ursprünglichen Heimatstadt wohnte: „Ferner wünsche ich mir, der schönen Stadt XXX weiterhin treu bleiben zu können.“

Mir fallen nur blödsinnige Phrasen ein, die ich keineswegs so in einem öffentlichen Breifverkehr schreiben möchte:

„In der neuen Stadt Fuß fassen“ (*ächz*) oder

„, die ich gerne als neue Heimatstadt (ja, was? kennenlernen - ich kenn sie ja einigermaßen) Begrüßen? hmpf) … würde“

Ich hoffe,mein Anliegen hab ich verständlich rübergebracht.

Ich danke schon mal für Hilfen und Anregungen!

Gruß,
Sharon

Hmmm…
Hi Sharon,

wie wäre es mit „Ich freue mich auf spannende Jahre (alternativ: eine schöne/wunderbare Zeit) in XY“.

Pragmatische Grüße :wink:
Renee

Hi Renee!

wie wäre es mit „Ich freue mich auf spannende Jahre
(alternativ: eine schöne/wunderbare Zeit) in XY“.

Danke, das klingt schon vieeel besser :wink:
Aber mir fehlt trotzdem irgendwie noch ein Ausdruck für einen engeren Bezug zu der Stadt. So klingt es zwar gut, könnte aber auch den Eindruck erwecken: tja, wenns in XY nicht klappt, dann halt woanders.

Danke und Gruß,
Sharon

Hi Sharon,

Aber mir fehlt trotzdem irgendwie noch ein Ausdruck für einen
engeren Bezug zu der Stadt.

Wie wäre es mit einem neuen „Lebensmittelpunkt“? Und in Bezug auf die verlassene Stadt, „die ich immer ein Stück in meinem Herzen tragen werde“ (schon zu emotional?).

Gruß,

Anja

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Hi!

Aber mir fehlt trotzdem irgendwie noch ein Ausdruck für einen
engeren Bezug zu der Stadt.

Wie wäre es mit einem neuen „Lebensmittelpunkt“? Und in Bezug
auf die verlassene Stadt, „die ich immer ein Stück in meinem
Herzen tragen werde“ (schon zu emotional?).

Ja, ich glaub auch, letzteres wäre etwas zu viel. Die verlassene Stadt wollte ich dabei eigentlich auch gar nicht mehr erwähnen.
Das Wort „LEbensmittelpunkt“ hilft mir hier gut weiter - danke!

Aber ich guck mal, ob ich aus dem vorherigen Vorschlag und deinem etwas zusammenschustern kann.
Euch beiden schon mal Danke!

Weitere Anregung sind dabei immernoch stets willkommen :wink:

Gruß,
Sharon

Hallo, Sharon,
wie wäre es, etwas mit dem Begriff „heimisch werden“ zu konstruieren?
Gruß
Eckard

Hi!

wie wäre es, etwas mit dem Begriff „heimisch werden“ zu
konstruieren?

Ich versuchs, der Vorschlag klingt gut, danke auch an dich :wink:

Gruß,
Sharon