Neue Kneipe aufmachen

Hallo alle !

Wir überlegen uns schon länger, eine neue Kneipe aufzumachen. Der Ort in dem wir wohnen ist bis jetzt kneipenmäßig noch Entwicklungsland und wir sehen da ganz gute Chancen.

Als Zielgruppe habe wir angestrebt 18 - 40 Jahre. Alles darüber und darunter ist natürlich willkommen.

Jetzt fehlt uns natürlich das nötige Hintergrundwissen, wie:

  • Kontakt mit den Brauereien
  • Was wird von Amtswegen gefordert?
  • In welchem finanziellen Rahmen bewegen sich solche Vorhaben?
  • und noch alles wissenwerte …

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe …

Michael

Hallo alle !

Wir überlegen uns schon länger, eine neue
Kneipe aufzumachen. Der Ort in dem wir
wohnen ist bis jetzt kneipenmäßig noch
Entwicklungsland und wir sehen da ganz
gute Chancen.

Als Zielgruppe habe wir angestrebt 18 -
40 Jahre. Alles darüber und darunter ist
natürlich willkommen.

Jetzt fehlt uns natürlich das nötige
Hintergrundwissen, wie:

  • Kontakt mit den Brauereien

Ich gehe mal davon aus, daß ihr die Kneipe neu einrichten wollt. Die Brauereien oder Getränkegroßhändler bieten Geldmittel zur Einrichtung. Im Gegenzug muß man sich verpflichten deren Bier zu verkaufen. Hier kann man verschiedene Brauereien anfragen. Hier gilt folgendes: Je unbekannter oder weniger vertreten eine Brauerei ist, desto mehr Geld kann man verabreden. Je bekannter desto weniger Geld.

  • Was wird von Amtswegen gefordert?

Sie müssen das Gewerbe anmelden.

  • In welchem finanziellen Rahmen bewegen
    sich solche Vorhaben?

Kann man so nicht sagen. Tresen kostet viel Geld (zahlt meistens die Brauerei) Einrichtung usw. 50.000 - 300.000, je nach Größe.

  • und noch alles wissenwerte …

Zigarettenaufsteller geben auch Kredite im voraus. Ebenso Automatenaufsteller. Da kommt einiges zusammen.

Vielen Dank im voraus für Eure Hilfe …

Michael

Hallo Michael !

Ich habe mit meinem damaligen Männe eine Kneipe gehabt (d. h. eigentlich er mit seinem Kumpel und ich wollte mich da völlig raushalten).

Wer seid Ihr? Wieviele und wie lange kennt Ihr Euch? Es gibt eine Broschüre für Existenzgründer, die zu diesen Fragen einige Tips geben. Holt sie Euch und studiert sie gut. Nehmt die Anmerkungen ernst. Soll heißen: Kneipe ist ein verdammt harter Knochenjob und alle müssen richtig mitarbeiten. Wenn Ihr auch nur ansatzweise das Gefühl habt, daß einer etwas „ruhiger“ arbeitet, dann habt Ihr garantiert über kurz oder lang ein Problem.

Desweiteren: Wirt und Alkohol vertägt sich in keinster Weise. Wenn Ihr das wirklich ernst meint mit Kneipe, dann sollte oberstes Prinzip sein: in der eigenen Kneipe keinen Alkohol!!!

Und tschüß

Tanja

Hallo Michael,

Du gehst in den schönsten Job der Welt -
wenn Dir klar ist dass

  • man diesen Job nur lieben oder hassen kann ( und Deine Gäste merken das ! )
    -Umsatz nicht gleich Gewinn ist
    -Du arbeitest wenn andere frei haben
    -Andere arbeiten wenn Du frei hast
    -Du 8 Stundentag, 30 Tage Urlaub und noch mal ein paar Tage krank abschminken kannst
    -in den ersten 3 Jahren ca. 70 % !!! wieder aufgeben, und das nicht weil die 70 % soviel verdient haben

Meine Tipps:

1.)Geh vorher auf eine Bank und lass Dir von denen mal sagen, was die von einer Geschäftsbeziehung mit der Gastronomie halten.
2.) Wende Dich unbedingt an den Deutschen Hotel und Gaststättenverband. DEHOGA Deutschland nennt der sich. Z. Bsp. Landesgeschäftsstelle Baden Württemberg 0711 / 61988 0 ( die wissen auch Kontakt für die anderen Bundesländer )
Bei dem DEHOGA bekommst Du ne wirklich gute Betriebsberatung und die sagen Dir auch so ziemlich genau voraus ob Dein Konzept und die Finanzierung was taugt - oder wenn nichts taugt und Du es trotzdem machst, wann Du zu den 70 % gehörst.
Da gibts auch das ISEG, die Initiative für Sichere Existenz im Gastgewerbe für wenige Mark Seminargebühr.
( Das Seminar wird gewaltig von der Regierung und dem Verband bezuschußt.)
3.)Finger weg von Krediten und „Zuschüssen“ von Brauereien, Automatenaufstellern, Lieferanten - Du verbaust die ALLE Chancen auf Preisverhandlungen und flexible Preise ( und da geht verdammt viel in der Branche )
4.) Vergiss nicht die Fördermittel für Existenzgründung

Noch zwei Sätze zum Schluß:
„Nichts ist einfacher als eine Gaststätte zu führen - man muß nur aufmachen und schon kommen alle Leute und sagen einem, wie einfach eine Gaststätte zu führen ist.“

„Never use our own drugs“

Viel Erfolg, falls Du noch Fragen hast - mail mir einfach. Ich helfe Dir gerne.

Gruß JOJO

Hallo alle !

Wir überlegen uns schon länger, eine neue
Kneipe aufzumachen. Der Ort in dem wir
wohnen ist bis jetzt kneipenmäßig noch
Entwicklungsland und wir sehen da ganz
gute Chancen.

Solltest Du zufällig in der Region Aachen wohnen, dann melde Dich schnell bei der IHK Aachen an. Am 11.5.00 um 14 - 18 Uhr ist ein Seminar in Heinsberg

„Unternehmensgründung Gastronomie und Fremdenverkehr“