Neue Lautsprecher - Impedanz nun 4 statt 6 Ohm

Hallo liebe Wer-weiß-was’er,

ich habe mir heute für mein Auto ein paar Lautsprecher bei Ibäh geschossen, weil mich der Klang von den Standard-Billig-Quäkern tierisch auf den Geist geht.
Allerdings unterscheiden sich die neuen technischen Daten etwas von den alten:

Standard-Quäker: laut Aufdruck 13,x Watt (oder irgendsowas in der Größenordnung) und 6 Ohm

neu: 25 Watt RMS und 4 Ohm

Was empfiehlt sich beim Umbau zu beachten? Kann man den Impedanz-Unterschied vernachlässigen oder ist es technisch ungünstig, 2 Ohm weniger zu haben? Meiner Ansicht nach dürfte sich diese Tatsache mit jener wieder aufwiegen, dass ja mehr Leistungsfähigkeit vorhanden ist. Es würde also ein Drittel mehr Strom fließen, was die mehr als ein Drittel höhere Leistungsfähigkeit abfängt. Oder ist dieser Ansatz zu simpel gedacht?

Ich habe auch schon überlegt, ob man vielleicht einfach einen 2 Ohm Widerstand davorlöten sollte…

Vielen Dank für hilfreiche Ratschläge!

Viele Grüße,
Marius

Ich auch faul o.w.t.
o.w.t.

Moin!

Was empfiehlt sich beim Umbau zu beachten? Kann man den
Impedanz-Unterschied vernachlässigen oder ist es technisch
ungünstig, 2 Ohm weniger zu haben?

Wer beliefert denn die Lautsprecher? Rischtisch: Das Radio. Welches ist denn verbaut?

Mir ist kein Autoradio bekannt, das nicht mit 4-Ohm-Lautsprechern betrieben werden dürfte.

Munter bleiben… TRICHTEX

Hallo,

  1. jeder solide Hersteller gibt die Ausgangsleistung der Autoradio’s
    in Sinusleistung an(z.B. Blaupunkt 4 x 25 Watt Sinusleistung).

  2. RMS ist eine von den Lautsprecherherstellern erfunde theoretische Zahl. 25W RMS entspricht ca. 6W Sinusleistung

  3. Ein ohmscher Widerstand ®geht nicht! Der für Lautsprecher angegebene Wert Z=4 Ohm ist der Scheinwiderstand der Schwingspule! Der ohmsche Widerstand R beträgt nur einige Milliohm.
    Also prüfe, welche Leistung dein Radio wirklich hat.
    Gruß

Hallo Lumberjack,

Vertust Du Dich mit Deiner Angabe RMS zu Sinus nicht etwas?

RMS ist m.W. nach ein ähnliches Prüfverfahren wie es in D zur Ermittlung
der verzerrungsfreien Schallwidergabe angewandt wird.
RMS müßte aber ein amerikanisches Prüfverfahren sein.

Meintest Du nicht eher P.M.P.O…?
( Peak maximum Power output )

Damit sind solche Abweichungen vom Sinuswert nachvollziehbar.

Mfg

nutzlos

Hallo Nutzlos,
ich glaube nicht. Lese bzw. rechne bitte selbst nach.

http://de.wikipedia.org/wiki/RMS-Leistung

Gruß

Sorry Lumberjack,

da war ich noch einer alten Begriffsdefinition aus Schulzeiten aufgesessen.

Ich kannte RMS aber auch nur von der Verstärkerseite.

Deiner weiteren Ausführung ist damit nichts hinzuzufügen.

Damit ist auch mein Gedanke:

Sicherheitshalber einen Lautsprecher ( oder ein Chassis ) mit der
Angabe " Sinus " xxx = Radio Output ( wenn auch P.M.P.O ) zu kaufen…
unrealistisch.

Über Frequenzweichen brauchen wir ebenfalls nicht diskutieren, da
ich die Leistungsabzweige der jeweiligen Töner in einem 3 - Wege Sys. auch nur als Überschlagsmaß im Kopp habe.

Halte ich mich dazu künftig besser bedeckt…:smile:

mfg

nutzlos