Neue Ratte

Ich habe vor kurzem eine Ratte aus dem Tierheim bei mir aufgenommen. Da ich bereits 5 weibliche Tiere habe, habe ich jetzt einen Bock geholt und ihn kastrieren lassen, damit es auf keinen Fall Probleme bei der Integration gibt. Die neue Ratte ist etwa 5 Monate alt. Wie es scheint, hatte sie vorher noch nie Kontakt zu anderen Artgenossen, denn sie ist überaus menschenbezogen und anhänglich, schmust und spielt mit mir, als wäre es das Normalste der Welt. Heute habe ich sie mit meinen Weibern zusammengesetzt, und nachdem er sich zuerst offensichtlich gefreut hat, kriegte er nachher doch einen Schock, weil es ja plötzlich so viele auf einmal waren, die ihn umgarnt haben. Ein paar Raufereien gab es auch, zwar nichts Ernstes, aber er hatte doch schreckliche Angst und wollte immer wieder zurück auf meinen Schoß. Jetzt habe ich ihn erst einmal zusammen mit einer weiblichen Ratte in einem Extra-Käfig, damit er langsam Kontakt zu Artgenossen bekommt und schon eine Freundin hat, wenn er später wieder zu den anderen in den großen Käfig soll.
Frage : Ist das so in Ordnung ?
Gibt es noch bessere Methoden, um ihn an seine Artgenossen zu gewöhnen ?
Ich hoffe, daß es in ein paar Tagen klappen wird und er nicht mehr solche Angst hat. Eigentlich müßte er sich ja vorkommen wie im Himmel unter den ganzen Weibern, oder ?
Wer hat Erfahrungen damit und kann mir einen Rat geben ?!
Vielen Dank schon mal !
Galli

Ich habe vor kurzem eine Ratte aus dem
Tierheim bei mir aufgenommen. Da ich
bereits 5 weibliche Tiere habe, habe ich
jetzt einen Bock geholt und ihn
kastrieren lassen, damit es auf keinen
Fall Probleme bei der Integration gibt.
Die neue Ratte ist etwa 5 Monate alt. Wie
es scheint, hatte sie vorher noch nie
Kontakt zu anderen Artgenossen, denn sie
ist überaus menschenbezogen und
anhänglich, schmust und spielt mit mir,
als wäre es das Normalste der Welt. Heute
habe ich sie mit meinen Weibern
zusammengesetzt, und nachdem er sich
zuerst offensichtlich gefreut hat,
kriegte er nachher doch einen Schock,
weil es ja plötzlich so viele auf einmal
waren, die ihn umgarnt haben. Ein paar
Raufereien gab es auch, zwar nichts
Ernstes, aber er hatte doch schreckliche
Angst und wollte immer wieder zurück auf
meinen Schoß. Jetzt habe ich ihn erst
einmal zusammen mit einer weiblichen
Ratte in einem Extra-Käfig, damit er
langsam Kontakt zu Artgenossen bekommt
und schon eine Freundin hat, wenn er
später wieder zu den anderen in den
großen Käfig soll.
Frage : Ist das so in Ordnung ?

Hallo Galli,

du hast es schon ganz richtig gemacht mit dem zusammensetzen unter Aufsicht. Das solltest Du in den nächsten Tagen weitermachen evtl. mehrmals täglich, wichtig ist aber möglichst mind. eine Stunde, damit Du siehst ob wirklich alles klar geht. ein voriges zusammensetzen mit einem Weibchen halte ich für nicht so gut, weil sie dann auch immer wieder neu ihre position im rudel erkämpfen muß.
Aber es hört sich ja schon recht gut an…leider hast du nicht geschrieben, wie alt die anderen sind und wie groß der käfig. Wenn es beim auslauf gut klappt, sie ihn evtl. schon putzen und zusammen fressen ist das meiste geschafft. du solltest ihn aber erstmal allein in den käfig setzen, damit er sich orientieren kann ohne die anderen. Und den Käfig danach möglichst gründlich saubermachen bevor er dazugesetzt wird. Ich habe bisher noch keinen bock in eine weibchengruppe integriert aber schon böcke zu böcken und habe die erfahrung gemacht, daß sie sich entweder gleich richtig zoffen oder es auf Dauer gut geht. Wichtig ist nach dem zusammensetzen noch viel Freilauf und im Auge behalten wie es im Käfig läuft. Im schlimmsten Falle müßte ein neuer Käfig her, denke aber, daß das nicht nötig ist…
Im übrigen für weitere Tips und Diskussionen kann ich Dir die Seiten des VDRD oder Rattenwelt empfehlen.
Daß er sich toll fühlen müßte ist so eine Sache, wenn er es bisher nicht gekannt hat. Aber bald wird er sich das sicher gar nicht mehr anders vorstellen können…
Hoffe, daß weiterhin alles glatt läuft bei Dir. Meine Bande prügelt sich auch untereinander und liebt sich doch, also wichtig ist Nerven behalten.
Wilma