Sagt mal, gibt es eigenlich im Internet eine Adresse, von der man sich die wichtigsten neuen Rechtschreibregeln runterladen oder seinen Bertelsmann updaten kann?
Für jegliche Hinweise dankt
*eine etwas verwirrte Übersetzerin*
Sagt mal, gibt es eigenlich im Internet eine Adresse, von der man sich die wichtigsten neuen Rechtschreibregeln runterladen oder seinen Bertelsmann updaten kann?
Für jegliche Hinweise dankt
*eine etwas verwirrte Übersetzerin*
moin
probier es doch mal unter
http://www.duden.de/
dort gibt es einen schnellkurs und das amtliche regelwerk. vielleicht hilft dir das weiter.
gruesse
detlef
bertelsmann-rechtschreibung bei lycos
guck mal
http://news.lycos.de/ndr/ge/
ob dir das weiterhilft!
dietmar
Die wichtigsten neuen Regeln (Extraausgabe der Woche):
http://www.woche.de/pdf/DW-RS-99.pdf
oder mehrere Seiten zur Neuregelung vom Institut für Deutsche Sprache:
http://www.ids-mannheim.de/reform/
Gruß,
Manfred Kiefer
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Die neue ‚Rechtschreibung‘: bitte IGNORIEREN!
es ist doch zum Heulen, sich wegen dieses unsäglichen Machwerks auch nur irgendwie bemühen zu wollen. Nein! Ignorieren wir diesen Mist und boykottieren die Medien, die in Neuschreib daherkommen!
Gruß
Uwe
ich denke, dass wir da wohl leider nicht herumkommen werden. wenn du saemtliche print-medien boykottieren (muss dass nicht heissen beukotiern?) willst, wirst due erstens keine zeitung und zweitens auch kein buch mehr lesen koennen. weder gedruckt noch online (ausnahme fremdsprache). manches ist unsinnig, manches aber auch eigentlich ganz logisch (beim durchstoebern der wortliste habe ich einige dinge gefunden, die ich seit mehr als 20 jahren schon so schreibe).
gruss
detlef
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Nicht alle haben umgestellt
Keine Zeitung oder kein Buch ist eine grobe Übertreibung. Es gibt noch Verlage, die sich mit dem Neuschrieb nicht anfreunden können, weil darunter ihr Umsatz litte. Der Bastei-Verlag z.B. gibt seine Heftchen in der bewährten Schreibweise heraus. Meine kürzlich gekauften Heyne-Taschenbücher (erschienen 1999) sind alle in der herkömmlichen Schreibung gedruckt. Bei genauerem Hinsehen findet man noch erfreulich viele Druckwerke, die n i c h t umgestellt sind.
Auf der Buchmesse in Frankfurt konnte ich bei etlichen Buchverlagen feststellen, daß denen drohende Umsatzeinbußen wegen Büchern in Neuschrieb mehr zu schaffen machten als den Zeitschriftenhäusern. Die können auf die Notwendigkeit aktueller Information bauen, die manchen Leser zwingt, den sprachlichen Unfug zu schlucken. Wenn den Buchverlagen dagegen die Kunden wegbleiben, weil es sich um „zeitlose“ Werke handelt, sehen sie ganz schön alt aus.
Detail am Rande: Der Beck-Verlag (Gesetzestexte) ist noch nicht einmal sicher, ob nun alle vorhandenen Werke umgedruckt werden müssen, oder nur die Neuerungen. Wenn nur Änderungen in Neuschrieb zwischen die herkömmliche Schreibung gesetzt werden, gibt es erst mal ein Chaos, und das in juristischen Texten …
Uwe hat also ganz recht: IGNORIEREN! BOYKOTTIEREN!
Der Blödsinn dieser „Reform“ ist milliardenteuer (Wörterbücher, Rechnerprogramme, Umschulungen, Vordrucke, Lehrbücher usw. usw.) – was entweder über die Steuerkassen oder über höhere Preise bei Privatunternehmen von jedem Einzelnen abkasiert wird!
Davon abgesehen, sind viele Zeitungen nicht einmal in der Lage, ihre eigene Hausorthographie (meist abweichend von Duden oder Bertelsmann) auch wirklich vom Titel bis zur letzten Seite durchzuhalten.
Weg mit Schaden! Bevor noch mehr Schaden entsteht.
Die 20. Duden-Ausgabe (die mit der alten Rechtschreibung) ist übrigens noch ohne weiteres lieferbar. Zwar mit „Sperrvermerk“ zur gezielten Nachfrage, ob es wirklich diese Ausgabe sein soll, aber sie ist noch zu haben.
Freundliche Grüße,
Harald Rösler
Bund für deutsche Schrift und Sprache e.V.
Zeitschrift „Die deutsche Schrift“
http://www.BfdS.de
Hallo,
diehttp://surf.web.de/?id=991114-63323-00
Ob man die Neu Rechtschreibung boikotieren soll oder nicht, ist eine, glaube ich, ziemlich überflüssige Frage, da nach der Schonfrist die Tete in der alten Ortografie schlicht falsch geschrieben sein werden. Meine betagte Tante schrieb in den 50ern noch Thee und erhielt trotzdem ein ehrenvolles Begräbnis, bei dem sogar der Direktor (ein Gymnasialprofessor für Deutsch) eine ehrende Rede hielt - villeicht weil sie unbeirrt an der alten Rechtschreibung festhielt).
Gruss, Alexander
danke fuer die aufklaerung
ich dachte wirklich, dass die umstellung auf diese neue schreibweise fuer verlage verpflichtend waere. ich selber werde mich auch nicht umstellen, wenn man mal in e-briefen vom ss absieht, da dies nirgends probleme bereitet.
vielen dank
detlef