Neue Tips von MS zu IE

Habe eben einen Artikel bei Golem gefunden.
Neues von BG!!

Grüsse
Thomas

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Original URL des Artikels:

http://www.golem.de/0401/29537.html

Veröffentlicht: 30.01.2004, 14:10

Microsoft empfiehlt: Keine Links mehr anklicken

Microsoft gibt Ratschläge anstatt Sicherheitslücken zu stopfen
Bereits seit dem 28. Januar 2004 ist bekannt, dass Microsoft am monatlichen „Patch-Day“ im Februar 2004 endlich das einen Monat alte Sicherheitsleck im Internet Explorer beheben will. Das Sicherheitsloch vom Dezember 2003 verschleiert die tatsächliche URL in der Adresszeile des Browsers. Als zwischenzeitliche Abhilfe gibt Microsoft ein paar praxisferne Ratschläge.

Mitte Dezember 2003 wurde eine Sicherheitslücke im Internet Explorer bekannt, die eine tatsächliche URL in der Adresszeile verschleiert, so dass der Nutzer meint, auf einer anderen Webseite zu sein. Das kann ein Angreifer dazu missbrauchen, sensitive Daten zu sammeln, da der Nutzer annimmt, Daten an vertrauenswürdige Webseiten zu übermitteln. In einem Knowledge-Base-Artikel will Microsoft nun zur Überbrückung bis zur Veröffentlichung eines entsprechenden Patches Tipps geben, wie man nicht Opfer einer solchen „URL-Verschleierung“ wird.

Nur leider sind die von Microsoft genannten Hinweise wenig bis gar nicht in die Praxis umsetzbar, denn Microsoft empfiehlt einfach, künftig nicht mehr auf Links zu klicken. Statt dessen soll man alle Webadressen manuell in die Adresszeile kopieren. Abgesehen davon, dass damit der Surf-Komfort massiv beeinträchtigt wird, funktioniert das nicht ohne weiteres, wenn es sich etwa um Webseiten mit JavaScript-Code handelt. Wesentlich praktikabler ist es an dieser Stelle, einen anderen Browser zu verwenden, der dieses Sicherheitsproblem nicht aufweist. (ip)

Links zum Artikel:
Microsoft: http://www.microsoft.de
Microsoft (.com): http://www.microsoft.com

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Re: neue Tips von MS zu IE - kommentiert von… :wink:
Hi!

http://www.golem.de/0401/29537.html

Microsoft empfiehlt: Keine Links mehr anklicken

Oh, wenn die das schon sagen!

Microsoft gibt Ratschläge anstatt Sicherheitslücken zu stopfen

Klingt wie der Tipp vom Versicherungsfachmann…

…Als zwischenzeitliche Abhilfe gibt Microsoft ein paar
praxisferne Ratschläge.

Aha! Scheint aber nicht neu zu sein. - Ich mein’ die Praxis-Ferne!

Mitte Dezember 2003 wurde eine Sicherheitslücke im Internet
Explorer bekannt, die eine tatsächliche URL in der Adresszeile
verschleiert, so dass der Nutzer meint, auf einer anderen
Webseite zu sein. Das kann ein Angreifer dazu missbrauchen,
sensitive Daten zu sammeln, da der Nutzer annimmt, Daten an
vertrauenswürdige Webseiten zu übermitteln.

Nun, die Sicherheitslücke bestand ja wohl schon Jahre. Da kommt es auf die 14 Tage bis zum Patch jetzt auch nicht mehr an.

Allerdings interessant ist, dass die als „Angreifer“ bezeichneten jetzt wohl so richtig in die Vollen gehen. Da scheint echt eine grössere „Wirtschaftskraft“ dahinter zu stecken.

In einem Knowledge-Base-Artikel will Microsoft nun zur
Überbrückung bis zur Veröffentlichung eines entsprechenden
Patches Tipps geben, wie man nicht Opfer einer solchen
„URL-Verschleierung“ wird.

Irgendwie war mir das aber schon vorher bekannt.
Gibt’s denn wirklich so viele Leute, die auf unsicheren Seiten surfen? Ich meine z.B. solche Z-Pages (Crackz, Dialz, usw.)

Nur leider sind die von Microsoft genannten Hinweise wenig bis
gar nicht in die Praxis umsetzbar, denn Microsoft empfiehlt
einfach, künftig nicht mehr auf Links zu klicken.

Na, toll! :=>

Ich möchte ausserdem gerne mal den Mittelständischen oder Kleinbetrieb in meiner Wohnortnähe sehen, der ein (teures) Zertifikat für seinen Server unterhält! (Stichwort SSL/TLS-Verschlüsselung.)

Statt dessen soll man alle Webadressen manuell in die
Adresszeile kopieren.

Wird ja immer besser!

Ob das überhaupt sicher genug ist?

Vielleicht sollte man dann die über die Zwischenablage kopierten Links erst noch mal durch einen „URL-Cleaner“ jagen, bevor man den dann „sauberen Link“ erneut per Copy & Paste in (ein zweites, bzw. dann sogar wohl drittes) Browser-Fenster überträgt…

Abgesehen davon, dass damit der Surf-Komfort massiv
beeinträchtigt wird, funktioniert das nicht ohne weiteres,
wenn es sich etwa um Webseiten mit JavaScript-Code handelt.
Wesentlich praktikabler ist es an dieser Stelle, einen anderen
Browser zu verwenden, der dieses Sicherheitsproblem nicht
aufweist. (ip)

Na, immerhin liegen die 38078 Bytes auf der MS-Website in Deutsch vor. ([http://support.microsoft.com/default.aspx?scid=kb;l…)

Die Internet-Seite „mit dem Tipp“ bei Microsoft heisst (oder beginnt) übrigens mit „833786 - Schritte, die helfen können…“

Na, ja! Das wird ein langer Spaziergang… *fg*

Guten Morgen!

Dies war ein Kommentar von:
DannyFox64