ich wollte in meiner neuen Wohnung die hässlichen alten Türen austauschen und habe mir nun im Baumarkt erstmal eine Tür zum „testen“ besorgt.
Die Maße sind indentisch mit meiner alten Tür, dennoch passt sie nicht.
Sie stößt beim Schließen oben gegen die Zarge. Die Scharniere lassen sich aber nicht weiter runtersetzen. Das müssten sie aber, weil mir das Stück, was ich oben zu viel habe, unten fehlt.
Ich dachte eigentlich, dass die Abmessungen ebenfalls genormt seien.
Kann man da etwas machen oder muss ich die alten Türen aufbereiten?
um dies genau zu beurteilen wäre es ratsam ein Foto der Situation zu sehen um wieviel genau es da geht.
Aber Grundsätzlich sei gesagt, dass man dies ändern kann.
Wenn man die Bandoberteile (Scharnier) aus dem Türblatt heraus dreht entsteht ein Loch.
Dieses Loch mit einem Holzdübel und Leim verfüllen.
Danach kann man an der neuen Stelle die Beschläge neu einbohren.
So entsteht zwar das Dübelloch aber besser als gar nicht hinein bekommen
Aber ganz wichtig:
Prüfe vorher einmal ob das ganze dann vom Schlosssitz her noch passend ist.
Passt die Falle vom Türschluss dann noch in das Schließlech in der Zarge oder stimmt die Höhe dann auch nicht mehr?
Wenn dies auch nicht mehr stimmt, dann wäre es sicherlich einfacher und besser die alten Türen aufzuarbeiten.
Ein Foto kann ich momentan nicht machen, da ich auf der Arbeit sitze
Es ist schon ca. 1 cm der da fehlt bzw. oben zuviel ist. Ich muss mir die Situation mit dem Schloss dann mal ansehen, ob das dann überhaupt noch passen würde.
Kann man da etwas machen oder muss ich die alten Türen
aufbereiten?
je nach Qualität der Türen kann das Aufarbeiten durchaus eine Alternative darstellen.
Wenn die Maßnahmen, die Marcel angesprochen hat nicht durchgeführt werden können/sollen, dann wäre ev. auch ein Austausch der Zargen zu erwägen, aber das ist natürlich ein recht großer Aufwand und sicher auch mit ziemlich viel Dreck verbunden.
…und sicher nicht die Aufgabe eines Mieters
Der Vermieter hat mir „großzügigerweise“ erlaubt die Türen nach meinem Belieben auszutauschen, zu streichen, aber natürlich auf meine Kosten.
Der Vermieter hat mir „großzügigerweise“ erlaubt die Türen
nach meinem Belieben auszutauschen, zu streichen, aber
natürlich auf meine Kosten.
Das lass dir mal von ihm schriftlich bestätigen oder schicke du ihm deine Bestätigung dieser Vereinbarung, sonst verlangt der VM u.U. bei deinem Auszug die Wiederherstellung des alten Zustandes.
Weißt du, ob er dich später vllt. ärgern will?
10 mm = ungünstig / grenzwertig
Hallo,
für Marcels Methode ist das mit 10 mm sehr knapp. Du würdest die alten Löcher sehr gut verfüllen müssen und es bliebe trotzdem ein Risiko, beim Bohren da hineinzurutschen.
Da würde ich dann ggf. noch 2-3 Unterlegscheiben einplanen, um weiter von den alten Löchern wegzukommen.
Alternativ ( bei weniger als 10 mm Differenz ) kann man eventuell auch die Scharnierhülsen und -bolzen kürzen.
Viel Erfolg
Thomas
Wenn das vorhandene Loch mit einem 8 mm Holz Dübel und Leim ausreichend aufgefüllt und getrocknet ist (so wie ich bereits geschrieben habe) stellt eine Bohrung 10 mm weiter kein Problem dar.
Die Bohrung hat dann schließlich immernoch 2 mm Luft zum anderen Dübel an der engsten Stelle. Das ist kein Problem und habe ich oft genug schon gemacht.
sollte auch eigentlich nicht Teil meiner Frage werden. Ich wollte nämlich ohne Vermieter neue weiße Türen einsetzen, jedoch ohne zusätzliche Kosten und Arbeitsaufwand.
Habs mittlerweile aber auch hinbekommen.
Das Problem lag an den Scharnieren. Bei den neuen Türen waren die etwas größer. Hab einfach die alten Scharniere verwendet und schon passt die Tür wie ne 1