Hi Petzi,
Wenn die Firmen genau Dich haben wollen, dann ist’s denen auch
wurscht wo Du im Moment wohnst. Ganz klar ist natürlich, dass
Du an geeigneter Stelle (also in dem Fall ein PS im
Anschreiben und in aller Deutlichkeit im Gespräch) erwähnst,
dass Du eh vorhattest (bzw. für DIESEN Job bereit bist) nach
Klein-Posemuckel zu ziehen 
das hatte ich auch immer im Anschreiben erwähnt. Aber da kamen gerade 2 Einladungen und bei einer Stelle davon hatte es nicht geklappt, weil sie sich doch lieber für eine mit Erfahrung in der Branche entschieden haben. Das haben sie so auch gesagt. Bei der anderen Stelle weiß ich nicht, woran es gelegen hat.
Und gerade in Deiner Situation ist’s ja doch wichtig, dass
Wohnung, Firma und Schule möglichst irgendwie in der Nähe
liegen. Und gerade in grösseren Städten (Du schrobst ja von
München) ist das nicht notwendigerweise der Fall. Naja, und
ich denke mal, dass für Dich endlose Pendelzeiten genau das
sind, was Du nicht aufbringen kannst.
Pendelzeiten - das stimmt, muss ich auch mit bedenken…
Zur Zeit ist’s eben halt so, dass der Job erstmal das
schwerste zu finden sein wird. Darum lass das das erste sein.
Eine Tagesmutter, Tagesschule, Hort etc. wird sich dann
finden.
Ja aber wie gesagt es wartet doch kein AG auf mich. Wenn ich eine Einladung zum Gespräch habe und dort erst darlegen muss, dass ich ja nicht gleich sondern erst bspw 2 Monate später anfangen kann, weil ich erst alles organisieren muss (Wohnung, Umzug, Schule), kann ich mir schon vorstellen, dass das nicht so doll klingt in deren Ohren. Vor allem wenn sie ganz einfach jemanden in der Nähe bekommen können, der ggf Berufserfahrung und womögl auch Erfahrung in der jeweiligen Branche vorweisen kann. Es ist sauschwer und ich dachte es wäre effektiver, da vor Ort mich auf die Suche zu begeben - eben in einer besseren Region. Hier geht ja nichtmal über Zeitarbeit was.
Nur: ich weiss nicht, wie Dein „Timing“ aussieht und warum Du
das aufs nächste Frühjahr verschieben willst.
ich mache im September noch einen Lehrgang hier, der geht bis Februar nächstes Jahr.
parallel zu den Bewerbungen kannst
ja auch die Jugendämter mal anfragen, wie das denn so
aussieht.
ja Jugendämter, das ist auch eine gute Idee
Verwandte/Bekannte fallen schon weg.
Hast Du denn gar keinen Ort, wo zumindest irgendwelche netten
Tanten oder Freundinnen oder so leben?
nein hier nicht, bzw meine Mutter kümmert es einen Scheißdreck, ob und wie es bei uns weitergeht. Sie hatte schon als ich hier Stellenangebote bekommen hatte, sich ausdrücklich rausgehalten. Sie ist halt nicht die typische Oma. Und woanders… Freundin wohnt in Thüringen, da geht ja auch nichts jobmäßig sonst wäre ich schon dort. Sie ist selbst arbeitslos. Und die andere wohnt in München, aber auf die kann ich mich nicht verlassen, das weiß ich. Mein Bruder in Leipzig ist selbständig und hat keine Zeit.
Sorry, das ist
überhaupt kein bisschen provokant gemeint, aber ich glaube,
die Gewissheit, dass Du notfalls jemanden vor Ort hast könnte
doch einiges erleichtern.
ja denk ich auch, aber es ist wie es ist 
Und um nochmal darauf zurückzukommen: wie’s hierzulande mit
Kinderbetreuung aussieht ahne ich nicht, aber jobmässig ist’s
in der Schweiz deutlich besser als in D. Been there, done that
Wie gesagt, wenn das eine Option ist, melde Dich nochmal.
grundsätzlich ist es mir egal wohin es mich/uns verschlägt, es sollte nur Hand und Fuß haben. Und wenn in der Schweiz mit Kinderbetreuung gut wäre, würde ich mir das auch überlegen…
LG
Bärchen