Hi all,
ich bin etwas verwirrt, hatte ich doch in den letzten paar Tagen gleich zwei Albträume, die beide eine Parallele haben, also ähnlich sind, die ich aber so noch nieeee erlebt habe. Also, ein neues ‚Thema‘, sozusagen.
Ich träume oft völlig wirren Unsinn - das ist mir nichts neues. Aber normalerweise it doesn’t intrigue me at all, ich wundere mich nicht darüber. In diesem Fall bin ich aber schon verwundert, überrascht, weil mir sowas völlig fremd ist.
Also… ich versuch mal, sie zu skizzieren:
Im ersten Traum bin ich mit ner Gruppe von Leuten in der Stadt, feiern, Wochenende. Wir wechseln wohl öfters den Ort, und auf jemandes Vorschlag gehen wir zu irgendeinem exclusiven, privaten, Insider-Club. Da ist’s irgendwie wie im Film (I mean, like Hollywood, sort of). Ne blonde, sehr selbstbewusste, ‚manager-like‘ Frau, ‚the host‘, checks us out & decides to let us in.
Obwohl es klar ist, dass wir zum 1. Mal da sind, müssen wir so tun, als kennten wir uns aus. Haben aber null Ahnung. Weiss nicht mehr, was dann passiert, ein bisschen Handlung war da noch, aber dann gibt’s ein richtiges ‚blackout‘.
Die Frau entpuppt sich als ne Art Sadistin. Ne, das ist eigentlich nicht richtig. Eher so, als ob wir in die Hölle geraten sind, und sie ist der Teufel. Well, she’s evil, so horror-movie-mässig [ich gucke übrigens keine Horrormovies]. Und irgendwie wussten wir das auch nachdem wir drin waren. Nur wir wussten nicht, dass sie uns so einfach was antun könnte. Auf jeden Fall wache ich auf, war Rohypnol-mässig betäubt gewesen, und wurde zwischendrin irgendeiner Prozedure unterzogen, von irgendwelchen movie-mässigen Assistenten (bouncer-types) der Frau.
Auf jeden Fall habe ich NIETEN, zwischen Druckknopfartigen Dingen, und einem Art Ohrstecker, eher so Stecker für ein piercing anderswo, auf den Oberarmen. Lauter Nieten, reingetackert. Stellt Euch vor, so nen Piercingstecker hat ne Seite mit nem Kügelchen oder Steinchen oder so dran, und die andere Seite ist, wo der ‚Gegenstecker‘ drankommt. Tja, hier sind die ‚Gegenstecker‘ aussen, und das ‚Kügelchen‘ ist keins, sondern ein feiner Schraubenkopf. Steckt also in den Armen drin, mit Widerstand, wie ein Pfeil oder Dorn mit nem Widerstand. Und die Dinger sind alle so fast nen inch, mindestens 2cm tief.
Kein Blut oder so - nur dieses plötzliche Bewusstsein, dass da erstens lauter Löcher in meinen Armen sind, und zweitens dass da Fremdkörper drin sind, die man nicht rauskriegen kann. Zumindest, ohne die Löcher noch viel grösser zu machen, nicht ohne Widerstand des Fleischs.
Igitt!!!
Der zweite Traum war erst heute nacht. Gestern nacht? Na, heute Morgen jedenfalls.
Ich hab aber weniger davon behalten.
Es war vorher wohl schon ne Menge los, dies ist also quasi ‚das Ende des Films‘: Wir (eine undefinierte Gruppe von Leuten) kommen mit einem Minibus an, am Ziel unserer Reise. Das Ziel turns out to be a beach. Ein Strand. Eine Strasse, die quasi direkt ins Wasser führt, und ein voller Strand daneben. Wir parken oberhalb. Es sind auch Kinder dabei in unserer Gruppe. Ich gehe, glaube ich, mit einem Teil unseres ‚Proviants‘ die Strasse runter, und bin schon fast am Strand. Auf dem Weg begegne ich, glaube ich, einem Typen von unserer Gruppe, der von seinem ersten Trip vom Strand zurückkommt, um mehr Zeug aus dem Bus zu holen, irgendwo taucht auch mein Fahrrad auf - weiss aber nicht mehr inwiefern - und dann hole ich wohl eins der Kinder von unserer Gruppe ein.
Ich gucke raus aufs Meer - da schwimmen Leute, etc etc, und da ist so ein seltsames Ding - es sieht aus wie ein Delfin, der über die Wellen reitet - dann faltet sich das Ding auf, und wird zu einem Riesen- Surfboard-Wellenreit-Boot, ein flaches Ding wie eine riesige Matratze, weiss, und sich den Formen der Wellen anpassend.
Auf einmal kommt die nächste Welle, und ich sehe, dass, obwohl ich etwas höher stehe als der Strand ist, ich von der Welle nasswerden werde. Dann kommt das typische im-Traum-sich-nicht-fortbewegen-können, obwohl dies hier nicht eindeutig das nächste herbeiführt: Ich werde von der Welle überspült, ich drehe mich im metertiefen Wasser, suche nach Licht, also wo oben ist, komme langsam hoch & schnappe Luft. Die Welle geht zurück, ich sitze wieder im Trockenen, bzw im jetzt Nassen, und gucke meine Fußsohlen an: Im linken Fuss habe ich drei tiefe, kreisrunde Verletzungen - entweder in allen 3, oder in 2, stecken dicke Nägel. Ich ziehe alle heraus, und hab jetzt drei tiefe, bleistiftdicke Löcher (Löcher wieder so 1 inch, bis zu 3 cm tief). Kein Blut, kein garnix. Nur diese tiefen Löcher. Eklig. Im rechten Fuss habe ich einen Nagel - ich will diesen wohl auch rausziehen, aber dann bin ich wohl aufgewacht.
Hhm. Am a bit confused. Zurück zur Realität: Ich hab mir vor kurzem (Ostern) die Nase gebrochen. Aber ich hab mir wirklich nicht viel draus gemacht. Ok, ich hatte mir bis dahin noch nie einen einzigen Knochen gebrochen, und dieses Gefühl, wenn was wie Holz kracht, und es dein Knochen ist, ist schon komisch. Aber wirklich, ich hätte nie gedacht, dass ne gebrochene Nase so ne Lappalie wär. Aber dennoch frag ich mich jetzt, ist da irgendne Parallele? Weil, sonst ist ja eigentlich nichts einschlägiges oder aufregendes passiert.
Ansonsten war ich, glaub ich, am Tag vor dem ersten Traum (vielleicht war’ns auch zwei) in nem piercing studio, um mal zu sehen, was nen Bauchnabelpiercing kostet (viel! übrigens. zumindest dort.).
Aber als Anlass für einen ALBTRAUM kann ich das nun wirklich nicht sehen…
Anyway, hab diese Sachen nur ‚zur Ergänzung‘ erwähnt, will die Träume nicht unbedingt in diese Richtung interpretieren - aber wer weiss…
Gruss & danke für jegliche Ideen,
Isabel
