Hallo,
ist es möglich einen Arbeitnehmer dazu zu zwingen einen neuen, in einigen Punkten für den Arbeitnehmer mit unsympathischen Änderungen überhäuften, Arbeitsvertrag zu unterschreiben?!
Mein Vater arbeitete 36 Jahre in der selben Firma. In den letzten Jahren entglitt das Arbeitsklima jedoch in eine für ihn unzumutbare Situation.
Einige Beispiele hierfür sind:
- Mobbing, in den üblichen Facetten
- monatelange Aufgabenverteilung die seiner Qualifikations keines Wegs entsprechen
- Entfall von Sondervergütungsmöglichkeiten wie „Bereitschaft“.
Hinzu kommt das er seit 2001 Schwerbeschädigt ist. Seine bishherigen Aufgaben könnte er jedoch ohne Beeinträchtigung ausüben.
Soweit hat er dies alles noch ertragen können, aber nun wurde ihm ein Arbeitsvertrag vorgelegt, den er kurzfristig unterschreiben sollte. Dieser enthält z.B. eine Lohnänderung von über 300eur. Begründung dafür ist, das er ja nur „primitivste Arbeiten“ ausführt. Wie könnte er auch anders, wenn ihn diese doch auferlegt werden?!
Ist dieser gesamte Verlauf so „normal“, oder wie könnte man sich dagegen währen und mit welchem Erfolg ist dabei zu rechnen? Gibt es dabei besondere Rechtsbeschlüsse auf die er speziell als schwer Beschädigter zurück greifen kann?! Irgendwelche Sonderregeleungen?!
Vielen Dank. Jeder Tipp ist eine grosse Hilfe…
MfG Mario