Neuer Bodenaufbau

Hallo,
ich brauche Rat, wie ich den ausgekofferten Boden in einem Natursteinhaus am Besten gegen Feuchtigkeit nun wieder aufbaue, Die Außenmauern sind 80 cm dick, innen sind die Wände aus Ziegel und verschieden dick. Die alten Böden waren feucht.
Mit freundlichen Grüßen
Gina

Hallo Gina,
vor einer solchen Empfehlung ist es immer sinnvoll, auch die Örtlichkeit und ihre Besonderheiten zu kennen.
Bei der von Dir beschriebenen Ausgangssituation wäre -je nach verfügbarer Aufbauhöhe-

  • der nachträgliche Einbau einer Beton-Bodenplatte,
  • hierauf eine Abdichtung,
  • Wärmedämmung
  • und schwimmender Estrich (konventionell oder als Fließestrich) sinnvoll.

Eine zweite Variante:

  • druckfestes Planum
  • Abdichtung, seitlich ca. 15cm über späterer Oberkante Nutzboden hochgezogen
  • Wärmedämmung
  • Rieselschutz
  • gebundene Schüttung (wasserfrei, versteht sich)
  • Abdeckung (z.B. MDF-Platten)
  • Fertigteilestrich

Eine dritte Variante:

  • druckfestes Planum
  • Abdichtung, seitlich ca. 15cm über späterer Oberkante Nutzboden hochgezogen
  • Lagerhölzer (Gefachung mit Wärmedämmung aus Mineralwolle)
  • Parkettdielung

Du erkennst, da gibt es schon einige Möglichkeiten.
Welche aufgeführte oder nicht aufgeführte Variante letztendlich zum Einsatz kommen kann, das entscheiden u.a. die örtlichen Bedingungen, zu welchen auch die verfügbare Aufbauhöhe gehört.

Aufgrund Deines Hinweises („alter Boden war feucht“) wäre zu klären, ob im Innenbereich nicht besser ein Sanierputz zur Ausführung kommen sollte (um zu verhindern, dass sich später im Innenbereich Ausblühungen durch aus dem Mauerwerk gelöste Mineralien ergeben können).
-.-.-.-.-.-.-
Gruß und gutes Gelingen: Klaus

Hallo Gina, Ich versuche es mal so zu beschreiben… 1)Wasser sucht sich immer den Weg des geringsten Widerstandes…D.H. fang bitte außen an , d.h. lege erst eine Seite des Hauses frei, und bitte vergiss dabei nicht die Absteifung der umliegenden Erde…Du mußt wissen, das das Erdreich wie eine Art Presse dein Fundament, bzw. Kellerwand stützt.
, entfernst Du diese, dann nur auf erstmal einer Seite des Hauses, und nur da…Ich sag mal mal, Du wirst 2,8mtr. runtermüssen, und das abgesichert, niemand arbeitet ohne einen zweiten Partner!!! und die umliegende Erdmasse ist mit Schaalbrettern und Steifen gesichert. Gut…Wenn Du das hast, folgendes, Du kannst kein Mauerwerk isolieren, das feucht ist, also…las es trocknen und decke den Graben mit Plane ab, Es , ich weiß es ist harter Tobak, Theoretisch dichtest Du das Mauerwerk mit Bitumenschweißbahnen V60s4 ab, unter vorheriger trocknung und einem Bitumen.Kaltanstrich dann kommen die Schweißbahnen und immer eien halben Meter zur nächsten Hausecke überlassen. Bitte bedenke, Die Feuchtigkeit innen Kommt von außen…es sei denn Du hast Grundwasser…Dann…lg

Hallo,

ich würde niemandem ohne Kenntnis der Örtlichkeiten und der Bauwerksstatik erläutern, wie er an einem Altbau das Fundament freilegt. Das ist keine Arbeit für Heimwerker.

Gruß
smalbop