das Vorposting ist wohl hinfällig: Gerade höre ich, dass Christian Wulff der Kanditat von Union und Liberalen ist.
Was fällt mir dazu ein? Ein Interview mit Wulff vor ein paar Jahren über das Thema „Gentechnik“. Wulff gab seine Meinung dazu wieder, der/die Journalistin verstand das alles nicht richtig und fragte nach einigen Minuten irritiert - in der Frage lag deutlich hörbar die totale Ratlosigkeit - „was für eine politische Lösung wünschen Sie sich denn nun?“ „Ich wünsche mir eine Lösung nach dem biblischen Motto 'gehet hin und machet euch die Erde untertan.“
Da wusste ich Bescheid.
Schlimm wenn jetzt so ein christlicher Ehebrecher auch noch BP wird.
Anderen grossartig Moral vorheucheln - selber genug Dreck am Stecken. Pfui Angela kapierst du immer noch nichts?
Schließe mich Rosenfreak an. Hat Frau Merkel keinen andern gefunden als Obersten im Staate? Da ist mir Herr Gaug weitaus lieber. Ich denke auch nicht, daß er zu alt ist. Er hat moralische Grundsätze, hinter denen er steht und er ist ein geradliniger, starker Mann mit klarem Verstand. Da sollten sich die Unionspolitiker doch überlegen, wer sich besser zum Präsidenten eignet.
Angeblich wird ja das Amt des BP immer beschädigt, wenn man ihn zu harsch kritisiert !
Sowohl v.d. Leyen als auch Wulff stecken doch viel zu dicht noch in der Tagespolitik, als dass man sie NICHT kritisieren dürfte. Möglicherweise haben die was angeleiert, was sich im Nachhinein als Schwachsinn erweist - und dann darf man nicht drüber reden ??
Finden die denn um Himmels willen keinen, der ein bisschen über dem Tagesgeschäft steht und ganz Deutschland repräsentiert ??
Schlimm wenn jetzt so ein christlicher Ehebrecher auch noch BP
wird.
Mir ist es eigentlich egal, ob der Bundespräsident geschieden ist, und wenn er es dreimal ist und heute glücklich, oder vielleicht sogar schwul oder anderswie „sündig“ - bei Wulff ist doch eher das Problem, dass er bis zum letzten Tag (und vielleicht darüber hinaus) nur eines tut - parteipolitisch handeln. Klar braucht schwarz-gelb mal wieder jemanden, der hinter ihnen steht, aber der BP sollte doch wenigstens halbwegs überparteilich sein.
Da ist mir Herr Gaug weitaus lieber. Ich denke auch nicht, daß er zu :alt ist. Er hat moralische Grundsätze, hinter denen er steht und er :ist ein geradliniger, starker Mann mit klarem Verstand.
Genau so ein Kaliber war auch Roman Herzog.
Und was hat er bewegt?
Die große Ruck-Rede ist allen in Erinnerung. Alle haben damals pflichtgemäß gezuckt, bewegt hat sich keiner.
Das ist Köhler so gegangen und es würde Gauck genauso gehen. Es gibt keine Meinungs-Koppelung vom BP über das Volk zu den Politikern, die funktioniert nicht. Was funktioniert ist die Einflußnahme über die politische Vernetzung, die Köhler nicht hat und die Gauck nicht hat, wohl aber Wulff.
Ein BP im Elfenbeinturm taugt nicht, so ehrbar und angesehen er als Person auch sein mag.
Hat Frau Merkel keinen andern gefunden als Obersten im Staate?
Ne, der Kandidat ist „handverlesen“, denn damit schafft sich Merkel einen ernstzunehmenden innerparteilichen Kritiker und Konkurenten fuer alle Zeiten vom Hals. Diese Frau schreckt ncht nicht einmal davor zurueck das hoechste Amt dieses Landes fuer ihren Machtwahn zu verkaufen.
Anja, in diesem Land wird es niemals „echte“ Volksabstimmungen geben. Echte Volksabstimmungen könnten ja etwas verändern. Das aber kann sich kaum ein „realer“ Staat leisten.
aber der BP sollte doch wenigstens
halbwegs überparteilich sein.
Das galt doch von den bisherigen Amtsinhabern
bestenfalls für Herzog und Köhler. Alle anderen wechselten mehr oder weniger ohne Umweg aus der Tagespolitik ins Amt.
Doch: Gauck. Der Gegenkandidat der SPD und GRÜNEN wäre meines :Erachtens ein guter Griff.
Eher nicht.
Bei aller Hochachtung vor der Person Gauck - wo es hinführt, wenn ein BP nicht politisch vernetzt und im Politbetrieb unerfahren ist, haben wir gerade erlebt.
Aus einer parteipolitischen Herkunft eines BP schon mal „vorsorglich“ die Unterstellung abzuleiten, er werde sich im Amt parteilich verhalten, ist aus dem Verhalten der Vorgänger von Köhler nicht zu verifizieren und erscheint mir im Falle Wulff deswegen auch nicht angebracht und Teil des „Wahlkampfs“, der von den Unterstützern geführt wird.
du irrst dich: Gauck ist politisch nicht unerfahren.
Wer es schafft einem totalitären System zu widerstehen und ein neues
Leben in einem neuen Staat,noch dazu mit aller Energie,die Aufarbeitung der jüngsten Vergangenheit diesem für ihn neuen unbekannten Staat aufzuzwingen - ja, der übertrifft beinahe alle bisherigen Bundespräsidenten.
Ich glaube,mit diesem Menschen haben wir zum zweiten Mal die Gelegenheit eine Führungskraft in ein Amt zu bringen, die aus Kenntnis der anderen Möglichkeit weiss, was es bedeutet in einem freiheitlichen Staat zu leben zu dürfen.
So denke ich,ist eine Anregung,die sog. Ansprachen, eines solchen Präsidenten zum politischen Geschehen um eine Vielfaches höher zu bewerten, als von einer, sagen wir, Frau von der Leyen oder eines Herrn Wulff.Das sind elitäre Amtsinhaber die nicht wirklich zu diesem Land eine Meinung vertreten können.So auch der letzte Amtsinhaber,so ein politischer Lösungs-Präsident,war einfach ein kleinkariert denkender ehemaliger Sparkassen-Vorstand.
Wir sollten uns dessen in gerade diesen politischen wirren Zeiten bewußt sein und die Erfahrungen Menschen wie Gaucks nutzen.