Neuer Job in alter Firma

Hallo ich sitz grad vor einer Bewerbung und kireg die Schlußformel nicht hin.
Hab 2004/05 mal ein längeres Praktikum bei Firma a in K gemacht. Diese produziert Dinge, die über firma b in L verkauft wurden. Beide haben denselben Chef. Konnte wegen Gesundheitsreform oder so nicht übernommen wedren. Nun ist Firma b gesundgeschrumpft und auch nach K gezogen und sucht neue Mitarbeiter. (Firma a ist auch an neuen Standort gezogen)
Anschreiben geht an neue Chef-Sekretärin oder so, unbekannterweis, Chef kriegt die Bewerbung vermutlich auch in die Hand (so groß ist die Firma auch nicht), der mich (hoffentlich noch) kennt. Jedenfalls kann er auch ohne Weiteres seine Erinnerungen durch Befragen der Leute in Firma a, denen ich direkt unterstellt war, auffrischen (wenn er Lust drauf hat)
Da er viel hin und her pendelte, bin ich mir nicht sicher ob er sich an mich erinnert.
Nun hab ich als Schlußformel das ganz normale „Gern würde ich Sie bei einem Vorstellungstermin kennen lernen“, was ja auf die angegebene Dame gemünzt ist, aber nicht auf den evtl mitlesenden Chef (der nicht explizit angeschrieben werden sollte und da ich ihn kenne, lass ich es auch). Auch hab ich noch nirgendwo, dass ich mich da während des Praktikums sehr wohl fühlte (allerdings die neuen Räume ja noch nicht kenn, aber es geht ja auch um das verhältnis zu den Mitarbeitern und da kannte ich halt schon auch einige von Firma b, die aber wohl zum großen Teil nicht mitkamen nach K, so dass allenfalls der Aussendienst der alte blieb.).

Wie verpack ichs also, dass ich gerne eingeladen werden würde um sie von mir zu überzeugen, auch wenn ich nicht die gewünschte Kaufmännische Ausbildung aber dafür jede Menge Kenntnisse in den Abläufen und insbes. in dem speziell gefragten Bereich Reklakamationsbearbeitung mitbringe und mich daher schenll einarbeiten werde.

???
Schöne Grüße Susanne

Hallo Susanne,

*grins* also so ganz ohne Absätze liest sich Deine Frage doch etwas schwierig. Aber gut - generell scheinst Du mir den armen Gaul hier doch von hinten aufzuzäumen. Warum um alles spielst Du Deinen grossen Trumpf nicht gleich zu Anfang aus?

"Sehr geehrter Herr Scheffe,

bereits bei einem Praktikum im Jahre … konnte ich die Firma a kennen lernen. Da *was nettes über den Laden*, bewerbe ich mich um die ausgeschriebene Position als…"

Und dann weiter wie üblich, mit dem einen Unterschied, dass Du Erfahrungen die Du seinerzeit in Firma a gesammelt hast und die eventuell nun auch für b interessant sind natürlich besonders herausstreichst.

„Besonders freue ich mich darauf, meine Erfahrungen aus dem Praktikum sowie meine zusätzlichen Erfahrungen im Bereich x (andere Firma? Weiterbildungen?) unter Beweis stellen zu können“

Da er viel hin und her pendelte, bin ich mir nicht sicher ob
er sich an mich erinnert.

Sei sicher - wenn er ein guter Scheffe ist wird er sich erinnern! Und als „Gedächtnisstütze“ legst Du ja ein Foto und das Zeugnis von damals bei :wink:

Nun hab ich als Schlußformel das ganz normale „Gern würde ich
Sie bei einem Vorstellungstermin kennen lernen“,

Das schreibst Du echt so? Ich bin ja nun kein Personaler aber das finde ich nicht so gut - den „tollen Hugo aus der 11a will ich kennen lernen“. In einem Vorstellungsgespräch will ich erfahren was das für ein Laden ist, was ich in dem Job tun müsste und natürlich überzeugen, dass ich just die richtige für diesen Job bin :wink:

die angegebene Dame gemünzt ist, aber nicht auf den evtl
mitlesenden Chef (der nicht explizit angeschrieben werden
sollte und da ich ihn kenne, lass ich es auch).

Das klingt mir etwas verworren. WEIL Du den Kerl kennst, willst Du ihn nicht persönlich ansprechen? Wieso das denn? Eher im Gegentum: Du kennst ihn, darum sprichst Du ihn NATÜRLICH persönlich an!
Notfalls die Doppelanrede „Sehr geehrte Frau Personalerin, Sehr geehrter Herr Scheffe“ (wobei dann die Frage der Reihenfolge geklärt werden müsste *fg*)

noch nirgendwo, dass ich mich da während des Praktikums sehr
wohl fühlte (allerdings die neuen Räume ja noch nicht kenn,
aber es geht ja auch um das verhältnis zu den Mitarbeitern und

Das „wohl fühlen“ interessiert einen Dir übel gesonnenen Personaler aber nicht. Er will, dass Du die „richtigen“ Grundlagen (Ausbildung, Erfahrungen) hast. Dein Bonus ist jedoch, dass Du die Leute schon teilweise kennst und deshalb Deine Ausbildungszeit intern kürzer wird. Gleichzeitig kennt „man“ Dich. Und DAS musst Du verkaufen.

Schreib doch mal den ganzen Text (mit ausgexxten Namen), dann können wir noch mehr dazu schreiben. Achja, sollte es eine Stellenausschreibung geben, verlinke oder -tippe sie dazu :wink:

*wink*

Petzi