Neuer Prozessor u. Board-ist Win98 noch lauffähig

Hallo
ich will bei meinen computer ein neues mainboard und prozessor
installieren.die restliche hardware bleibt die alte.
meiner meinung, müsste das betriebssystem (win98Se) und die installierten programme ohne probleme laufen.
oder ist das nicht so?

m.f.g. herbert

Hallo Herbert,

also rein theoretisch müßte das so klappen aber (und das aber ist ganz groß) in der Praxis wird das wahrscheinlich nicht so reibungslos klappen.
Mein Freund wollte das Gleiche machen und hatte tierische Probleme von der Festplatte zu booten, weil der Computer nicht nur das Board und den Prozessor neu erkannt hat sondern die restliche Hardware auch. Ein Fachmann sagte ihm dann, daß sein System ja noch auf das alte Board und den alten Prozessor konfiguriert war und daß meinem Freund keine andere Wahl bliebe als erstmal eine 2. neue Festplatte zu kaufen, dort ein Betriebssystem zu installieren, mit den neuen Komponenten, dann die alte Festplatte als Slave zu nehmen und dann seine Daten auf die 2. Platte rüberzuspielen, damit die Daten nicht verloren gehen.
Als nächsten Schritt hat er dann sein alte Platte neu mit dem Betriebsystem bespielt und seine Daten von der neuen wieder rüberverschoben, die neue Platte formatiert und weiterverkauft.

Ich denke, daß wird auf Dich dann auch zukommen bzw. daß Du Dir Deine Daten auf CD’s brennst und so sicherst…

Achte bei dem neuen Board auch auf das Diskettenlaufwerk, es könnte sein, daß das auch erstmal nicht funktioniert, weil die Industrie den Standard geändert hat und die neuen Boards damit bestückt.

Viel Erfolg,
Elma :smile:

Hi
boote nach der installation von win98se cdrom oder diskette und blase 98se über die vorhandene installation. dabei wird die neue hardware berücksichtigt und deine vorhanden installation auch.
keinesfals kannst du die hardware tauschen und erwarten dass das bs das auf ne andere hardware installiert ist dann damit läuft…
hh

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi
Mal davon abgesehn, dass man IMMER ne Sicherungskopie wichtiger daten machen sollte, regelmässig, Jedenfalls aber sollte es vor jeglicher Umbauaktion geschehen.

Wenn er dasselbe BS installieren wollte, hat der „Fachmann“ ihm einen Grizzly aufgebunden.
Es ist zwar in jedem Falle besser mit neuer Hardware bei der Gelegenheit mal wieder frisch und ohne Altlasten zu installieren, aber überhaupt kein problem z.B. 98se über eine bestende 98se installation zu installieren.
nach dem hardwarewechsel direkt von cd/startdiskette booten, setup ausführen, und sofern an der plattenstruktur nichts geändert wurde sollte alles beim alten sein was installierte software betrifft.
Na, immerhin hat der fachmann damit seinen Umsatz etwas angekurbelt. Allerdings hätt ich ja dann die alte Platte verscherbelt…
HH

Ein Fachmann sagte ihm dann, daß sein

System ja noch auf das alte Board und den alten Prozessor
konfiguriert war und daß meinem Freund keine andere Wahl
bliebe als erstmal eine 2. neue Festplatte zu kaufen, dort ein
Betriebssystem zu installieren, mit den neuen Komponenten,
dann die alte Festplatte als Slave zu nehmen und dann seine
Daten auf die 2. Platte rüberzuspielen, damit die Daten nicht
verloren gehen.
Als nächsten Schritt hat er dann sein alte Platte neu mit dem
Betriebsystem bespielt und seine Daten von der neuen wieder
rüberverschoben, die neue Platte formatiert und
weiterverkauft.

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Es ist eine Lotterie…
Hallo

Wenn er dasselbe BS installieren wollte, hat der „Fachmann“
ihm einen Grizzly aufgebunden.

Nicht unbedingt.

In meinem Bekanntenkreis haben diverse Leute im Lauf der Zeit Board und CPU gewechselt. Hauptsächlich Leute, die Windows in irgendwelchen Versionen nutzen. Dabei kamen so ziemlich alle möglichen Varianten vor. Da gab es Leute, die einfach das neue Board einbauten, die Komponenten (Grafikkarte, Harddisks etc.) ebenso und den PC dann einfach einschalteten und das Ding lief ohne Murren. Je nachdem wurden mehr oder weniger neue Komponenten (hauptsächlich Mainboard-spezifische Dinge) erkannt.

Dann gab es aber auch die Fälle, wo schlicht gar nichts mehr ging. Aus irgendwelchen Gründen wurden die Festplatten im BIOS des neuen Boards zwar einwandfrei erkannt, dennoch war es nicht möglich, davon zu booten. Selbst die darauf befindlichen Daten mittels diverser Tricks zu retten, schlug mitunter fehl. Da blieb die komplette Neuinstallation als einzige Lösung.

Wobei die Chancen, dass das Ganze ohne Neuinstallation klappt, besser stehen, wenn das neue Board einen möglichst ähnlichen Chipsatz verwendet wie das alte.

CU
Peter

…bei der man regelmäig verliert
Hi,

Wenn er dasselbe BS installieren wollte, hat der „Fachmann“
ihm einen Grizzly aufgebunden.

Nicht unbedingt.

eigentlich schon. Windows ist da recht empfindlich, auch wenn es im Einzelfall gutgehen kann. Bei mir hat Win heftigst gestreikt, als ich eine neue BIOS-Version aufgespielt habe.

Ein Neustart inkl. Drüberinstallation ist ja nun auch kein Akt.

Gruß
Christian

Nicht gleich so schwarz sehen :wink:
Hallo zusammen,

also was dieses Thema angeht habe ich so einige Erfahrung aus der Aufrüstung sicher einiger hundert PC. Den Fall, dass es überhaupt nicht gegangen wäre habe ich eigentlich nie erlebt. Man sollte sich aber darauf nicht verlassen und selbstverständlich Sicherheitskopien seiner Platten, am besten noch mal getrennt von der Registry und den Systemdateien, etc. haben.

Dann ganz systematisch vorgehen und zunächst mal für alle Hardware-Komponenten die weiterverwendet werden sollen die aktuellen Einstellungen im BIOS und in den Treibern aufschreiben. Dann aller Komponenten deinstallieren oder wenigstens deaktivieren, die mit dem Board direkt zusammenhängen und spezifisch sind. Nach dem Umbau zunächst mal das BIOS wieder für die zusätzlichen Karten richtig einrichten. Besser nicht auf P&amp:stuck_out_tongue_winking_eye: zurückgreifen, sondern selbst die richtigen Werte einstellen, die dann auch von den Treibern wieder gefunden werden. Ist dies nicht möglich, die betroffene Karte erst einmal raus lassen. Dann booten und erst mal alle mainboadspezifischen Sachen installieren. Dann ggf. Karten nachinstallieren, die nicht mehr mit den ursprünglichen Einstellungen lauffähig sind. Hierbei auch nicht den Hilfsangeboten von Windows vertrauen, sondern möglichst manuell die neuen Parameter im Treiber eintragen. Ist dies nicht möglich, den/die Treiber erst einmal sauber deinstallieren und die Karte dann nach Herstellervorgabe wieder komplett neu installieren. OK, für den Fall, dass etwas schief läuft sollte man sich ein wenig mit der Registry auskennen und in der Lage sein dort manuell eingreifen zu können, aber wenn ich alleine an meinen - im Rahmen der Möglichkeiten - stabil über fünf Jahre gelaufenen Win95-Rechner denke, der so manche Herztransplantation überstanden hat, dann kann man ganz zufrieden sein. Auf der Kiste ist das OS trotz tausendfacher Basteleien und Hardwareänderungen nie komplett neu aufgespielt worden. Gleiches gilt übrigens auch für meine beiden Win98 Notebooks, und meinen aktuellen W2K PC. Wenn ich die ständigen Aufforderungen zu Neuinstallationen bzw. von der Häufigkeit bei anderen Leuten lese, bin ich immer wieder belustigt.

Gruß vom Wiz

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danke an alle

werde eure tipps beherzigen. wenn es soweit ist, werde ich es euch bekanntgeben!

m.f.g. herbert

Danke an alle
hallo
nachdem ich sicherheitskopien von festplatte und win reg.
gemacht habe und im bios die einstellungen notiert habe, entfernte ich noch im gerätemanager soundkarte,adsl modem und netzwerkkarte.
auf das neue board wurden sämtliche laufwerke sowie steckkarten installiert.(ausser die vorher entfernte hardware im gerätemanager)
im bios überprüfte ich noch die einstellungen (wurden alle richtig erkannt).
beim windows start habe ich alle treiber neu installiert
(natürlich soweit es ging manuell eingestellt) - und siehe da,
mein altes windows läuft wunderbar!! danach installierte ich noch die restliche hardware.

m.f.g. herbert