In unserem Mietshaus haben wir ein Einkabelsystem, das letztes Jahr renoviert (Umstellung auf digital/HD) wurde. Daher mussten sich alle Mietparteien neue Receiver kaufen. Wir kauften uns einen Kathrein UFS 922 fürs Wohnzimmer und einen Kathrein UFS 903 fürs Büro. Der UFS 903 hat jetzt den Geist aufgegeben und er wurde an Amazon zurückgeschickt, die dann den Kaufbetrag zzgl. Porto zügig zurücküberwiesen haben. Scheinbar lohnte sich eine Reparatur nicht mehr (ca. 190,- EUR Neupreis damals).
Beide Geräte wurden damals von der Firma eingestellt, die auch die Satellitenanlage modernisiert hat, ließ sich das allerdings fürstlich belohnen mit EUR 50,- je Receiver! Es müssen nämlich hier Parameter für jeden Teilnehmer (jedes angeschlossene Gerät) der Anlage eingestellt werden, die nur die Firma weiß und entsprechend zuordnet. Selberfrickeln ist also nicht, sonst kann es Überschneidungen mit den Geräten der Nachbarschaft geben. Leider habe ich diese Parameter mir vor dem Zurückschicken an Amazon nicht aufgeschrieben! Selber blöd.
So weit, so gut oder schlecht.
Jetzt wollte ich mal eine andere Marke testen und habe gestern einen Technisat TechniStar S1+ gekauft, der für Einkabelsysteme geeignet ist => WICHTIG!. Bevor ich jetzt ans Einstellen gehe, wurde ich bei der Aktion RTFM daran erinnert, dass im Setup die Parameter (Gerätenummer von 0 bis 7, und eine Frequenz) für das Gerät einzugeben sind, damit wir nicht dem Gerät des Nachbarn in die Quere kommen.
Was soll ich tun? Wieder dem Raubritter EUR 50,- in den Rachen schmeißen oder selber frickeln, auf die Gefahr hin, dass die Nachbarn (5 Parteien) dann ohne Bild dastehen? Was könnte denn im schlimmsten Fall passieren?
Bitte keine Diskussionen darüber, dass das Einkabelsystem suboptimal ist, das weiß ich selber. Aber daran ist nichts zu ändern, einen eigene Schüssel ist hier nicht erlaubt.
Da kannst du nur selber frickeln. Hast ja beim Receiverkauf schon eine Menge gespart.
Kannst du die Einstellkosten auch noch sparen!
Was hat das eigentlich mit Raubrittertum zu tun, wenn für eine solche Dienstleistung 50,- EUR einverlangt werden? Arbeitest du etwa umsonst? Schonmal eine Arztrechnung gesehen, oder eine vom Bezirksschornsteinfegermeister?
Ich bin nicht der, der alles für lau haben will. Meine Software z.B. bezahle ich, wenn ich Musik hören will, kaufe ich 'ne CD.
Aber, wenn der Mann schon im Haus ist, dann habe ich keine Lust für 2 x 15 min. Arbeit EUR 100,- zu zahlen! Mit 30-40 EUR wäre das OK gewesen, meinetwegen für beide Geräte zusammen EUR 50,-, das kostet heutzutage ein Handwerker, denke ich mal, für eine halbe Stunde ohne Anfahrt (er hat seine Firma ca. 900 m weg von uns). Jetzt komm mir bloß nicht mit Preisen/Stundensätzen aus der Industrie, das ist erheblich teurer, das weiß ich auch.
Der Serviceingenieur der Firma, wo ich arbeite, kostet für den Endverbraucher (i.A. Industrie) ca. 1.400 EUR pro 8 Stunden, Fahrtkosten obendrauf!
Jetzt könntest Du sagen, na, haste ja wieder gespart, stell Dir mal vor, der wäre gekommen!
Also, mit den Kosten immer auf dem Teppich bleiben, dann ist es schon OK, dann zahle ich auch gerne.
erfrage doch deine „zugangsdaten“ bei den „raubrittern“. imho gehören diese daten in benutzerhand - also: aufschreiben und sicher verwahren.
(ich selbst kritzele immer die umschaltmatrixen voll, damit ich auch in mehreren jahren noch nachvollziehen kann, welche wohneinheit was für einstellungen benötigt).
ansonsten alle nachbarn, die an der gleichen umschaltmatrix angeschlossen sind bitten die receiver einzuschalten.
wenn alle receiver eingeschaltet sind, kannste dir dann den/die noch freien kanäle mittels try+error selbst rausfinden.
gruss wgn
ps: wenn du kein bock auf die oben genannten vorgehensweisen hast - tritt kathrein mal ordentlich ins hinterteil, damit sie wieder die exr544 ins programm aufnehmen - da haben sich die receiver kpl. selbstständig „eingeloggt“…
erfrage doch deine „zugangsdaten“ bei den „raubrittern“. imho
gehören diese daten in benutzerhand - also: aufschreiben und
sicher verwahren.
Dem Eigentümer der Anlage gehören diese. Und der wird so klug sein, und nicht jedem Mieter Zugriff darauf zu gewähren. Denn dann würde bald gar nichts mehr funktionieren.