Neuer Rechner

Hallo www-ler:wink:

Ich brauche einen neuen Rechner.
Meiner zickt schon seit geraumer Zeit (Probs. mit BIOS ect…)
Nun spiele ich „Word of Warcraft“: zu wenig Arbeitsspeicher ect…

Auf welche Komponenten muss ich achten, damit z.B. das Spielen rund läuft?

Wäre lieb, wenn mir jemand einen „Einkaufszettel“ erstellen könnte.

Vielen Dank schonmal! :wink:)

LG,
Vinnie

Auf welche Komponenten muss ich achten, damit z.B. das Spielen
rund läuft?

Vor allem auf CPU, Grafikkarte, Arbeitsspeicher, Netzteil.

Wäre lieb, wenn mir jemand einen „Einkaufszettel“ erstellen
könnte.

Mach ich irgendwie ständig, drum verlink mich mal selbst:

http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…

Wäre meine Vorstellung eines leistungsstarken, edlen, soliden und zukunftsträchtigen Spiele-PCs. Natürlich kann ich ihn mir nicht leisten. :smile:

Geht auch halb so teuer und es läuft trotzdem alles drauf. Man könnte sehr vieles anders machen. Aber du hast weder gesagt, wo deine Prioritäten liegen, was dein Preisrahmen ist noch was du sonst so mit dem PC veranstalten willst.

LG, Jesse

…Öhmmm…

ich hätte meine Frage etwas präzieser stellen sollen:wink:)
So ein Teil kann auch ich mir nicht leisten, leider.

Ich kann mir nur einen „von der Stange“ leisten und mehr wie, na sagen wir mal 1200euro sind auch nicht drin.

Also Proskekte lesen und erkennen :„Der reicht für mich“ ist mein Ziel.
Was muss der Compi also drin haben?

LG,
Vinnie

Hi,
haste keinen in deinem Bekanntenkreis, der dir nen PC zusammenbauen könnte? Dadurch ließe sich geld sparen und du kannst den PC perfekt auf dich abstimmen.

Für 1200€ lässt sich aber auch schon n sehr guter PC zusammenstellen, des is kein Problem, ich bin selber mit 200€ weniger ausgekommen und hab sehr viel geld in leise kühlung gesteckt, und kann trotzdem alles spielen *g*

Gruß

Maurice

haste keinen in deinem Bekanntenkreis, der dir nen PC
zusammenbauen könnte? Dadurch ließe sich geld sparen und du
kannst den PC perfekt auf dich abstimmen.

Das sehe ich ähnlich, es geht aber noch viel einfacher. In vielen PC-Geschäfte und bei einigen guten und günstigen Online-Versendern kann man sich seinen PC selbst konfigurieren, d.h. aus seinen persönlichen Wunschkomponenten zusammenstellen. Zusammenbauen und auf seine Funktionstüchtigkeit überprüfen tut ihn dann das Geschäft bzw. der Versender. Das kostet oft gar nichts, max. jedoch ca. 50 EUR Aufpreis.

Der Vorteil: wenn man weiß, was man braucht, kann man viel Geld sparen, indem man auf unnötigen Schnickschnack und überdimensionierte Bauteile verzichtet. Dafür kann man in Qualität und Ergonomie investieren, so dass man lange Zeit Freude an seinem PC hat und nicht bei jeder Benutzung in Versuchung gerät, ihn aus dem Fenster zu schmeissen. Die Leistung kann trotzdem höher als bei einem Fertig-PC sein, wo der 4 GHz - Prozessor vom lahmen Arbeitsspeicher und einer billige OnBoard-Grafik bei 10% seiner Maximalleistung ausgebremst wird (was vielleicht noch als positiv zu bewerten wäre, weil bei voller Auslastung das Billignetzteil zu brennen anfangen würde *g*).

Fertig-PCs von der Stange im unteren Preisbereich haben meist zwei Nachteile:
1.
Die Bauteilqualität ist sehr schlecht, weil der Kunde nur nach den beworbenen technischen Daten (oder eher „Hausnummern“) kauft, die Qualität aber gar nicht beurteilen kann - also wird sie eingespart. Ein billiger Fertig-PC, der laut ist, rattert, klappert, heiß läuft, sich oft aufhängt oder abstürzt und wo diverse Bauteile (gern billige Netzteile und Festplatten) schnell das zeitliche segnen ist leider eher die Regel als die Ausnahme.
2.
Der Käufer richtet sich eben nach den beworbenen „Hausnummern“, wie der Taktfrequenz des Prozessors (die mit dessen Leistung nur indirekt zu tun hat), der Größe des Speichers auf der Grafikkarte (die mit deren Leistung gar nichts zu tun hat) und der Größe der Festplatte (die immerhin einen Aussagewert hat). Das weiß der Verkäufer und deshalb baut bei den wenigen werbekritischen Bauteilen „hohe Zahlen“ ein. Ferner noch 1000 Mehrwertfunktionenen, wie TV, Radio, VOIP etc. pp., die der Käufer in seiner Schnäppchenmentalität unbedingt haben will, aber vermutlich nie benutzen wird.
Das ist teuer und deshalb muss der Verkäufer an der Qualität anderer wichtiger Teile, die nicht im Werbeprospekt stehen, sparen. Das führt dazu, das solche Fertig-PCs ihre völlig überdimensionierte Prozessor-Leistung meist gar nicht „auf die Straße bringen“ können, weil irgendwo ein Flaschenhals ist.

Aus diesem Grund (versteckte Qualitätsprobleme und unausgewogene Zusammenstellung und/oder Verteuerung durch unnötigen Schnickschnack) halte ich nicht viel von Supermarkt-PCs und mag hier nur ungern Hersteller-Tips abgeben. Besonders abraten würde ich aber von Dell, wo man für wenig Qualität und Null Ergonomie wirklich einen Haufen Geld bezahlt. Auch Fujitsu-Siemens ist kein Hersteller, dem ich hohe Qualität zutraue.
Prinzipiell keinen PC kaufen würde ich bei Saturn und Mediamarkt, weil dort zu 100% die unzeitgemäß stromfressenden, heißen und damit meist auch lauten Intel-CPUs verbaut sind. Erstaunlich gut ist die Leistung und Qualität der aktuellen PCs von LIDL und ALDI, wobei ich hier die LIDL-Rechner wegen der moderneren und ergonomischeren AMD-Prozessoren vorziehen würde. Allerdings bezahlt man gerade bei LIDL und ALDI eine Menge Geld für eine Leistung und Ausstattung, die man nicht mal annähernd braucht.

Allgemein würde ich darauf achten, dass:

  • zu Gehäuse und Netzteil möglichst Angaben bzgl. Hersteller und Qualität gemacht werden und dort definitiv kein Müll verbaut ist, billige Netzteile sind Ursache Nr. 1 für PC-Probleme
  • ein AMD Athlon 64 - Prozessor in einem Sockel 939-Board verbaut ist und auf keinen Fall ein heißer Stromfresser, wie der Intel Pentium 4 oder Celeron.
  • der Festplattenhersteller angegeben ist und entweder Hitachi oder Samsung heißt, keinesfalls jedoch Excelstor- oder kugelgelagerte WD-Platten verbaut sind
  • wenn du auf dem PC spielen willst, besonders auf einem TFT-Bildschirm, eine ausreichend starke Grafikkarte verbaut ist (und das hat nix mit der Menge an Grafikspeicher zu tun, mit einer Radeon 9200 SE kann man auch ned vernünftig spielen, wenn sie da 512 MB Grafikspeicher drauflöten - ein Mofa mit 1000 Liter - Tank fährt deshalb auch nicht schneller!)

Ich halte es überhaupt für erstrebenswert, wenn möglichst zu allen wichtigen Bauteilen (Prozessor, Grafikkarte, Mainboard, Festplatten, Arbeitsspeicher, Netzteil) Angaben zu Hersteller und Modell gemacht werden. Je weniger hier genau bezeichnet ist, desto unseriöser ist der Händler. Wer nur mit Hausnummern und markigen Sprüchen hausieren geht, hat was zu verbergen.

LG, Jesse

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