Neuer Trend bzgl. 250km/h?

Hallo Interessierte,

ich beobachte momentan den Trend, dass sich die Autohersteller mittlerweile langsam aber sicher von ihrer selbst auferlegten 250km/h-Abregelgrenze verabschieden.

So konnte ich neulich - zum ersten Mal offiziell - lesen, das ein Hersteller (ich glaube, Mercedes war’s) auf Kundenwunsch unabgeregelt liefern würde.

Diese Woche hat sich in einem TV-Test der Kommentator zum SL55AMG so geäußert: „…zu dem Auto paßt die Abregelung so gut wie Frauenkleider zu Arnold Schwarzenegger…“.

So nach und nach wird es dann doch wieder zu dem alten Wettrüsten kommen, oder?

Was haltet ihr davon?

Ich selbst habe das Problem doppelt nicht: Das eine Auto würde - Abregelung hin oder her - die 250 sowieso nicht erreichen. Und das andere ist vom einzig deutschen Hersteller, der noch nie abgeregelt hat; und ich fahre das auch gerne mal, wo’s geht.

Interessierte Grüße
Bonsai

Hi Bonsai!

ich beobachte momentan den Trend, dass sich die Autohersteller
mittlerweile langsam aber sicher von ihrer selbst auferlegten
250km/h-Abregelgrenze verabschieden.

Ja, stimmt leider.

So konnte ich neulich - zum ersten Mal offiziell - lesen, das
ein Hersteller (ich glaube, Mercedes war’s) auf Kundenwunsch
unabgeregelt liefern würde.

Das gilt für die AMG-Modelle.
Die BMW-Tochter M-GmbH hat bereits angekündigt, daß alle zukünftigen M-Modelle (M3 Coupe, M3 Cabrio, Z4 M Roadster, M5 Limo, M5 touring, M6 Coupe und M6 Cabrio) gegen Aufpreis ohne Sperre, bzw. Begrenzung ausgeliefert werden.
Somit wird die Audi-Tochter quattro GmbH (RS6 usw.) nachziehen.

Diese Woche hat sich in einem TV-Test der Kommentator zum
SL55AMG so geäußert: „…zu dem Auto paßt die Abregelung so
gut wie Frauenkleider zu Arnold Schwarzenegger…“.

Diese Äußerungen sind es unteranderem, welche dazu führen, daß die freiwillige Selbstbeschränkung Stück für Stück fallen wird.

So nach und nach wird es dann doch wieder zu dem alten
Wettrüsten kommen, oder?

Ja, sehe ich auch so.

Was haltet ihr davon?

IMHO ist dies ein ganz falsches Signal.
Dies wird alle ´Tempo-130-Befürworter´ wieder auf den Plan rufen.
Gruß,
Stephan
**Pro 160 km/h Reisegeschwindigkeit**

Hi!

ich beobachte momentan den Trend, dass sich die Autohersteller
mittlerweile langsam aber sicher von ihrer selbst auferlegten
250km/h-Abregelgrenze verabschieden.

Das beobachte ich nicht.

So konnte ich neulich - zum ersten Mal offiziell - lesen, das
ein Hersteller (ich glaube, Mercedes war’s) auf Kundenwunsch
unabgeregelt liefern würde.

Das sind nur die AMG-Modelle. Und die gibt es seit vielen Jahren auf Wunsch ohne Begrenzer.

Diese Woche hat sich in einem TV-Test der Kommentator zum
SL55AMG so geäußert: „…zu dem Auto paßt die Abregelung so
gut wie Frauenkleider zu Arnold Schwarzenegger…“.

…womit er m.E. recht hat.

So nach und nach wird es dann doch wieder zu dem alten
Wettrüsten kommen, oder?

Das glaube ich nicht.
Von „altem Wettrüsten“ kann ohnehin nicht die Regel sein, denn als ungefähr zu Zeiten des seligen 560SEL/SEC in den 80ern die Abregelung eingeführt worden ist, gab es vorher kaum Autos, die die 250 Km/geknackt haben. In Großserie sowieso so gut wie keines. Selbst der Mercedes 450SE 6.9 war bei 245 am Ende.
Ein Maserati oder Ferrari und auch Porsche waren und sind sowieso nicht abgeregelt.
Somit kann man höchstens aktuell darüber diskutieren, ob man nun die Abregelung abschaffen kann oder nicht. Historische Anleihen kann man hier nicht machen…

Was haltet ihr davon?

Warum nicht den Leuten das geben, wofür sie bezahlen?
Wieviele Autos (in absoluten Zahlen) sind es denn, die wirklich über 255 (erst ab dann wird es ja spannend, die 250er Begrenzung aufzuheben) laufen?
Es sind die jeweiligen Topmodelle der deutschen Nobelbaureihen, also z.B. der BMW 330i, M3, 545i, M5, 645CI, M6, 745i, 750i, 760i, Mercedes C AMG, E400/500, E AMG, S500/600, S AMG.
Allein pro Baureihe machen diese Modelle im Schnitt schätzungsweise nur 10% aus. Der Anteil am jährlichen Gesamtverkaufsvolumen PKW in D dürfte bei 1-3% liegen.

Die Diskussion ist also völlig uninteressant, da die Chance, einem solchen Auto auf der Straße zu begegnen, eher gering ist.

Ich selbst habe das Problem doppelt nicht: Das eine Auto würde

  • Abregelung hin oder her - die 250 sowieso nicht erreichen.
    Und das andere ist vom einzig deutschen Hersteller, der noch
    nie abgeregelt hat; und ich fahre das auch gerne mal, wo’s
    geht.

Schön, dass Du uns an Deinem Fuhrpark, zumindest virtuell, teilhaben lässt.
Ich habe festgestellt, dass gerade die Fahrer von Sportwägen nicht zu den Schnellsten auf der Piste gehören. Die schlimmsten Penner sind die alten Säcke mit ihren Porsches, die trotz 160 Km/h Reisegeschwindigkeit alle 280 Km tanken müssen… :wink:

Geheizt wird mit A4 TDI & Co. Und diese Kisten sind lediglich über die Drehzahlbegrenzung oder die mangelnde Motorleistung „abgeregelt“. Meistens ist bei 220 Schluß.

Es gibt m.E. somit absolut keinen Grund, sich über das Thema Abregelung bei 250 bzw. deren Abschaffung aufzuregen.
Es wird sich schlichtweg nichts ändern, was für den Alltag auf Deutschlands Autobahnen relevant wäre.

Grüße,

Mathias

RE
Moin,
also generell finde ich als jemand der gern schnell fährt schon sinnvoll die 250er Grenze beizubehalten. Meines Erachtens sind v.a. die AMG-Modelle zwar bestens motorisiert und auch von Fahrwerk her optimiert, dennoch dürften sie bei den zu erreichenden Geschwindigkeiten (SL55 ca 330, SL65 ca 340 km/h, wenn man denn mal ne Minute ganz durchtreten kann…) aufgrund ihrer Aerodynamik, die nicht so sehr auf Abtrieb ausgerichtet ist wie die von Autos, die für diese Geschwindigkeiten gebaut sind, (obwohl so gut wie jeder Strasen-PKW mit zunehmenden Tempo leichter wird) nämlich Sportwagen. Ich könnte mir schon vorstellen, dass dann ähnliches wie beim TT passieren kann.
Und noch was: Opel hat glaube ich bis dato keinen Wagen rausgebracht, der die 250 erreichen kann und daher an diesem Abkommen nicht mitgewirkt. Jetzt kommt aber bald ein Vectra OPC, der knapp über 260 rennt.

Wem 250 nicht reichen, der soll auf die Rennstrecke. Auch wenn er seinen Wagen bei 250 noch sicher beherrscht, rechnen die meisten anderen Verkehrsteilnehmer nicht mit dieser Geschwindigkeit und es entstehen sehr gefährliche Situationen.
MFG Peter

Hallo Peter,

Wem 250 nicht reichen, der soll auf die Rennstrecke.

Weshalb diese Bevormundung?
Es obliegt dem Fahrer, sein Fahrzeug so zu bewegen, dass er niemanden über Gebühr gefährdet.
Nachts auf der A96 jedoch kann man es ruhig einmal laufen lassen.
Ich denke, dass alles über 140 Km/h erhöhter Aufmerksamkeit und gesunder Zurückhaltung sowie eines sehr vorausschauenden Fahrstils bedarf.
Viele Fahrer beachten das nicht, was dann zu scharfen bremsungen alle 2 Minuten führt. Dies wiederum freut die Werkstatt…

Auch wenn
er seinen Wagen bei 250 noch sicher beherrscht, rechnen die
meisten anderen Verkehrsteilnehmer nicht mit dieser
Geschwindigkeit und es entstehen sehr gefährliche Situationen.

Die meisten anederen rechnen noch nciht einmal mit Geschwindigkeiten über 140…
Das Problem hier ist zum einen Ungeüntheit, der Alltersstarrsinn bzw. Neid und Mißgunst bei Linksschnarchern und zum anderen gnadenlosses „Draufhalten“ und Drängeln bei den Eingebremsten.

Wer sich jedoch dazwischen mit etzwas Hirn zügig bewegen will, zieht sich oft das Mißfallen beider Lager zu.

Auch die Autobahn in Deutschland ist eben ein Spiegelbild der Gesellschaft.

Grüße,

Mathias

Hallo matthias!

Weshalb diese Bevormundung?

Es handelt sich um Fahrzeuge für öffentliche Straßen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind.

Es obliegt dem Fahrer…

Würde nur der Fahrer solchen Geschosses bei einem Unfall in Stücke gerissen, könnte man argumentieren „es obliegt dem Fahrer…“. Das ist aber auf einer öffentlichen Straße ein schwaches Argument. Niemand darf mit profillosen Reifen fahren, aber niemand käme auf die Idee, mit „es obliegt dem Fahrer…“ für abgefahrene Reifen zu argumentieren, obwohl damit auf trockener, ebener Fahrbahn und niedriger Geschwindigkeit keine besondere Gefahr ausgehen muß. Ähnliches gilt für alkoholisierte Fahrer und für Leute, die meinen, am Steuer unbedingt telefonieren zu müssen. Überall könnte man sagen, mitten in der Nacht, freie Strecke und dann obliegt es dem Fahrer. Die allgemeine Lebenserfahrung zeigt, daß viel zu viele Menschen mit der Verantwortung nicht angemessen umgehen können.

Ich bin der Letzte, der etwas gegen Eigenverantwortung hat. Aber bitte nur dort, wo der die Verantwortung Wahrnehmende die Folgen seines Tuns alleine zu tragen hat. Rechte und Eigenverantwortung finden ihre Grenzen, wo Rechte und allemal das Leben Unbeteiligter betroffen sein können.

Unsere Straßen einschließlich der Autobahnen sind nicht für beliebige Geschwindigkeiten geeignet. Das System aus Straße, Fahrzeug und Fahrer ist fehlertolerant, soweit es dem Fahrer physikalisch und physisch möglich ist, auf Ereignisse zu reagieren. Der kleinste Gegenstand auf einer Straße, ein Reifenfetzen, ein Stück Brett, eine Radkappe oder ein plötzlich auftauchendes Tier machen irgendwann Ausweichen oder eine andere angemessene Reaktion unmöglich. Die Folgen sind definitiv unkontrollierbar und reichen bis zum Abheben mit Landung auf der Gegenfahrbahn. Das Ganze ist im Sinne des Wortes Verantwortungslos und die Fürsprache für beliebige Geschwindigkeiten ist unter diesem Aspekt schlicht dümmlich.

Mathias, ich las von Dir vor einiger Zeit ein Statement der Art, wir sollten „unser Öl“ notfalls mit Gewalt holen oder sichern. Insgesamt bietest Du ein Bild, wonach Du das Leben beliebiger Menschen, unsere Lebensgrundlagen und den Frieden dem einen einzigen Ziel unterzuordnen bereit bist, so schnell Auto fahren zu dürfen, wie Du es für richtig hältst.

Gruß
Wolfgang

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Hi!

Weshalb diese Bevormundung?

Es handelt sich um Fahrzeuge für öffentliche Straßen, die für
die Allgemeinheit bestimmt sind.

Richtig.

Es obliegt dem Fahrer…

Würde nur der Fahrer solchen Geschosses bei einem Unfall in
Stücke gerissen, könnte man argumentieren „es obliegt dem
Fahrer…“. Das ist aber auf einer öffentlichen Straße ein
schwaches Argument. Niemand darf mit profillosen Reifen
fahren, aber niemand käme auf die Idee, mit „es obliegt dem
Fahrer…“ für abgefahrene Reifen zu argumentieren, obwohl
damit auf trockener, ebener Fahrbahn und niedriger
Geschwindigkeit keine besondere Gefahr ausgehen muß.

Das ist ja auch ein illegaler Defekt.
Ein Auto, das von mir aus 400 fährt und dafür zugelassen ist, ist nicht defekt.

Ähnliches
gilt für alkoholisierte Fahrer und für Leute, die meinen, am
Steuer unbedingt telefonieren zu müssen. Überall könnte man
sagen, mitten in der Nacht, freie Strecke und dann obliegt es
dem Fahrer. Die allgemeine Lebenserfahrung zeigt, daß viel zu
viele Menschen mit der Verantwortung nicht angemessen umgehen
können.

Hier bin ich klar der Ansicht, dass

1.) Telefonieren am Steuer genauso problematisch ist wie Rauchen, CDs wechseln, Karte lesen, Navi programmieren, u.s.w., was jedoch alles nicht verboten ist.

2.) die wenigen hundert wirklich schnellen Autos, die über 250 laufen und auch für solche Geschwindigkeiten genutzt werden, sicherlich zu fast 100% bestens gewartet sind und von erfahrenen Fahrern pilotiert werden.
Ein alter BMW 525i für 2000 Euro hingegen, der mit 8 Jahre alten, abgefahrenen Reifen von einem 19-jährigen bis 230 gejagt wird, ist hier deutlich gefährlicher.

Ich bin der Letzte, der etwas gegen Eigenverantwortung hat.
Aber bitte nur dort, wo der die Verantwortung Wahrnehmende die
Folgen seines Tuns alleine zu tragen hat.

…dann müsste es eine generelle Geschwindigkeitsbegrenzung auf 120 und einen 1/2-jährlichen TÜV geben.

Rechte und
Eigenverantwortung finden ihre Grenzen, wo Rechte und allemal
das Leben Unbeteiligter betroffen sein können.

So ist es.

Unsere Straßen einschließlich der Autobahnen sind nicht für
beliebige Geschwindigkeiten geeignet.

Aus eigener Erfahrung weiss ich, dass man mit dem richtigen Equipment auf manchen deutschen Autobahnen zu bestimmten Zeiten auch mal deutlich über 250 fahren kann.
Ich weiss aber auch, dass manchmal 220 schon deutlich zu schnell ist. Hier empfehle ich den Vergleich zwischen einem Sportwagen und einem aufgemotzten Kleinwagen á la Fiat Uno Turbo.

Daher macht es keinen Sinn, eine generell gültige Geschwindigkeitsgrenze festzuelegen, an die man sich mit jedem Mülleimer herantasten kann, sondern generell höhere Geschwindigkiten, sagen wir über 180, nur mit penibel gewarteter Ausrüstung zu fahren.
Hier hakt es eigentlich, nciht bei 200 Autos in Deutschland, die über 250 laufen und 2 mal im Jahr perfekt gewartet dafür benutzt werden.

Das System aus Straße,
Fahrzeug und Fahrer ist fehlertolerant, soweit es dem Fahrer
physikalisch und physisch möglich ist, auf Ereignisse zu
reagieren. Der kleinste Gegenstand auf einer Straße, ein
Reifenfetzen, ein Stück Brett, eine Radkappe oder ein
plötzlich auftauchendes Tier machen irgendwann Ausweichen oder
eine andere angemessene Reaktion unmöglich.

Das stimmt.
Ich persönlich bin der Meinung, dass es, ein einwandfreies Fahrzeug vorausgesetzt, ab 270 spannend wird. Die Straße wird dann schon sehr eng und ein Ausweichen schwierig.
Daher fahre ich auf der Straße nicht schneller. Andere haben ihre Grenze vielleicht erst bei 290 oder 310 und sind dabei noch deutlich sicherer unterwegs als so mancher Chaot mit 120.
Wichtig ist in allen Fällen, dass man seine Grenzen kennt und im öffentlichen Straßenverkehr nicht überschreitet.

Die Folgen sind
definitiv unkontrollierbar und reichen bis zum Abheben mit
Landung auf der Gegenfahrbahn.

Das geht auch bei 80 schon.

Das Ganze ist im Sinne des
Wortes Verantwortungslos und die Fürsprache für beliebige
Geschwindigkeiten ist unter diesem Aspekt schlicht dümmlich.

Das sehe ich anders.
Für mich ist es befremdlich, dass viele Verkehrsteilnehmer die Relation zwischen Geschwindigkeit, individuellem Fahrkönnen und technischen Möglichkeiten des Fahrzeugs nicht kennen bzw. nicht kennen wollen.
Ein mit 120 Km/h pilotierter, 15 Jahre alter VW Bus mit Campinghochdach und 10 Jahre alten Reifen ist für mich deutlich bedenklicher, als ein mit 270 von einem Routinier bewegter Porsche.

Mathias, ich las von Dir vor einiger Zeit ein Statement der
Art, wir sollten „unser Öl“ notfalls mit Gewalt holen oder
sichern.

Das ist unwahr.
Ich gab lediglich zu bedenken, dass der Kampf um die Ressourcen begonnen hat und wir uns überlegen müssen, was wir wollen.
Falls Du das damals nicht verstanden hast: ich selbst bin gegen Krieg und würde mich eher auf echte(!) Alternativen zum Erdöl konzentrieren.
Solange man in Deutschland jedoch nicht über Flottenverbräuche, verbrauchsabhängige KfZ-Besteuerung und Verbote von Neubau-Ölheizungen diskutiert, ist mir das zu scheinheilig.
Man kann. sogar emissionsoptimiert, mit 300 Sachen über die Autobahn jagen, wenn man Gas benutzt. In Deutschland wird jedoch politisch und gesellschaftlich akzeptiert, dass die Lobby aus Autoherstellern und Ölfirmen dies verhindert.
Mal bei Benz in Deutschland angefragt, ob man für ein aktuelles Benzinmodell einen bivalenten Gasumbau (Gas und Benzin parallel nutzbar) bekommen kann? Mal bei Benz in Italien angefragt? Die Antworten sind sehr interessant.

Diese Diskussionen in Deutschland sind scheinheilig, neidgetrieben, präpotent und nicht lösungsorientiert.
Jeder der sich freut, dass sein Euro 1 Toyota ja mit 7 Litern auskommt und sich echauffiert, dass ein böser Nachbar mit seinem Mercedes ML320 ja 12 Liter verbraucht, ist medial und gesellschaftlich ins Recht gesetzt. Dass seine alte Gurke deutlich mehr Schadstoffe emittiert, sieht niemand.
Der Neid auf die 80.000 Euro-Kiste des Nachbarn steht im Vordergrund und die Schadenfreude, dass er ja mehr Sprit braucht, überwiegt.

Da bin ich selbst ja noch ein Gutmensch mit meinen 6 Litern Diesel…

Insgesamt bietest Du ein Bild, wonach Du das Leben
beliebiger Menschen, unsere Lebensgrundlagen und den Frieden
dem einen einzigen Ziel unterzuordnen bereit bist, so schnell
Auto fahren zu dürfen, wie Du es für richtig hältst.

Was soll ich dazu sagen?

Nein.

Grüße,

Mathias

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