Neues Laptop - Betriebssystem Fragen

Hi @ll,

sodele … neuer Laptop kommt die Tage und gleich die Frage, wie ich vorgehen sollte.
Mit Win7 (Installation 10 Jahre her und da wäre VORHER Linux zu aufzuspielen sinnvoller gewesen) endet mein „Windows-Wissen“.
Bei Win10 (Sohnemann) kam ich nicht umhin, ein Microsoft-Konto zu erstellen. Ich möchte das bei meinem Win11 NICHT! Dazu habe ich kurz schon mal Tante Google bemüht - bei dem Einrichten eines anderen Rechner (Nachbarin) ließ HP bei der Installationsroutine aber mein abgespeicherter „Weg“ eine Auswahl nicht zu [1] - ergo Microsoftkonto erstellt.
Mein Laptop kommt nun von Lenovo. Was für eine Routine wird mich da erwarten?
Ferner möchte ich auch Linux [2] darauf installieren… bei dem ersten Einschalten: erst das Linux einrichten und dann Win11?
Die 1TB „Platte“ Partitionieren? (~768MB Win/~256MB Linux? andere Werte?)
Welche Reihenfolge?

(mir graut es jetzt schon vor der Arbeit mit Windows… aber für Datev brauch ich das halt)

LG
Ce

[1] während der Installation brauchte man ein Passwort, bestehend aus 10 Zeichen mit allem PiPaPo um dann einen „Zugang“ (meine Pin) mit „1234“ zum anmelden zu generieren. Die Oberfläche der Routine sah oft nach HP aus, die das dann an Microsoft wohl übergab. Frei nach dem Motto: HP ist das Beste, mach blos nix anderes, als was wir Dir zur Verfügung stellen.

[2] Auch bei Linux bin ich nicht mehr auf dem Laufenden… ich bin ja anpassungsfähig, aber meine bessere Hälfte braucht sowas wie „ich sehe aus und funktioniere wie Win7, bin aber Linux“. Welche Versionen drängen sich da auf? (bisher nutze ich Mint-Cinnamon - das ist aber noch nicht genug „Win7-like“)

Nein.

Erst Windows drauf, dann Linux. Windows überschreibt sonst die Linuxpartition

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Vorschlag: ZorinOS
Weiterhin könnte man z.B. Virtualbox verwenden um Linux unter Windows zu virtualisieren.

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Moin,

Windows 10 und auch 11 gehen definitiv auch ohne

.

Hab aber vergessen wie, aber bei 11 ist es noch komplizierter geworden. Bei 10 reicht glaub noch eine Tastenkombination bei der Erstinstallation, bei 11 muss man glaub irgendsoeine Powershell (??) aktivieren und dann neu starten. Jetzt wo du das weißt wirst du es per google selbst finden. Edit: hier gibt es eine mögliche Lösung Windows 11 ohne Microsoft-Konto - Rechenzentrum - Universität Greifswald

Bei dem „mein LINUX soll so sein wie Windows“ habe ich keine persönliche Erfahrung, weil ich genau das NICHT will. Andere sagen aber Linux Mint wäre dafür geeignet.

HTH
J~

Ich benutze das regelmäßig, um meine Laptops auf Arbeit für das Registrieren im System vorzubereiten. Der Laptop ist bei mir anschließend nur ein paar Minuten ohne Konto - daher weiß ich nicht, wie lange diese Lösung funktioniert.

Viel Erfolg

Vielleicht noch ein paar generelle Denkanstöße.

Wenn es nur ums Look-and-feel geht, würde ich tatsächlich Linux empfehlen. Gegenüber Windows hat man da die freie Auswahl des Desktops. Wenn es Win7-Like sein soll, müsste Cinnamon oder XFCE passen. Ich benutze KDE, da es Ähnlichkeiten zu Win10 hat, aber stärker individualisierbar ist (vor allem bei einem Multimonitor-Setup).
Die darunterliegende Linux-Basis ist fast egal - fast. Es gibt z.B. Hardware-Hersteller, die zwar Treiber für Linux anbieten, aber nur für bestimmte sehr verbreitete Distributionen (z.B. Debian inkl. aller Ubuntu-Derivate oder RedHat inkl. Fedora).

Windows-Programme bringt man zu 90% mit WINE (Windows Laufzeitumgebung) zum laufen. Für den Rest kann man eine VM nutzen (mache ich auch so - z.B. für eine alte Wechselrichter-SW bzw. wegen fehlendem Druckertreiber für Linux von meinem Druckerhersteller). Mit der VM kann man auch die „unattended“ Installation aktivieren und Windows 11 wird gänzlich ohne Microsoft-Account installiert. (geht bei einer normalen Installation auch, ist aber für Unerfahrene trotzdem eine Hürde)

Windows und Linux auf einer Festplatte würde ich persönlich vermeiden. Wenn der neue Laptop einen zweiten M.2-Slot hat, würde ich mit 2 Festplatten arbeiten. Dualboot wird eigentlich von jeder Linux-Distribution problemlos eingerichtet. Wie andere schon schrieben, Windows ist da nicht so „weltoffen“. Der Vorteil mit den 2 Festplatten liegt auf der Hand: Man kann eine davon jederzeit entfernen und (zumindest nach meinem Erfahrungsstand in meinem eigenen Rechner) die Platten booten unabhängig voneinander immer noch ihr jeweiliges Betriebssystem.

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… das geht leider gar nicht (siehe: Problematik Hyper-V und auch keine Lösung - bisher )

Unter Linux habe ich das Verhalten von VirtualBox auf neueren Systemen noch nicht getestet

leider nur einen (der zweite für WLan/BT-Modul genutzt … in meinen Augen schwachfug - hätte man auch nen Chip verlöten können)
Da suche ich später mal nach einer Lösung

Hat der Laptop vielleicht Platz für eine klassische 2,5 Zoll SSD? Mit ganz neuen Geräten kenne ich mich da gerade nicht aus.