Neues Lenkrad-Konzept

Hallo,
bin reichlich durch die Welt gekommen, und habe vor allen Dingen in der „Dritten Welt“ schon einiges an abenteuerlichen Autos gesehen.

Aber bei dem hier http://www.flickr.com/photos/93181548@N00/?saved=1
nun gesehen an einem Mercedes 300 GD, der in Mallorca am öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt (mit 'ner roten Nummer aus Germanien), bei dem musste ich ein zweites Mal hingucken. .

Ich weiss nicht, ob der Fahrer das so präpariert hat, weil er in der Tat sehr vollleibig ist, oder ob’s ungewollt war.

Gruß
Karl

Hallo,

Hallo, Karl!

Aber bei dem hier
http://www.flickr.com/photos/93181548@N00/?saved=1
nun gesehen an einem Mercedes 300 GD, der in Mallorca am
öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt (mit 'ner roten Nummer
aus Germanien), bei dem musste ich ein zweites Mal hingucken.

Mir ginge es genauso.

Ich weiss nicht, ob der Fahrer das so präpariert hat, weil er
in der Tat sehr vollleibig ist, oder ob’s ungewollt war.

Es sieht auf jeden Fall gewollt aus. Irgendwie erinnert mich das an „KITT“ aus der Serie „Knight Rider“. Auch wenn das Lenkrad um 180° versetzt eingebaut wurde. In D ist sowas jedenfalls nicht erlaubt, denn ein Lenk rad heisst Lenk rad u nicht Lenk halbkreis. Für extem volleibige Menschen (wunderbarer Ausdruck von dir *g*) mag das eine Alternative darstellen, für mich wärs viel zu gefährlich weil arg gewöhnungsbedürftig.

Ich hatte mal vor vielen Jahren am Trabi ein selbstgebautes Lenkrad im Knight-Rider-Stil verbaut, das aber nach ner kleinen Runde aufm Hof (abgesperrtes Gelände) wieder entfernt, weil es einfach unfahrbar war.

Gruß
Karl

Gruss

Mutschy

Hi,

von Rechtlichem mal abgesehen finde ich das spontan und naiv betrachtet praktisch: Man hat deutlich mehr Platz.

Gruss,

Hallo Karl!

bin reichlich durch die Welt gekommen, und habe vor allen
Dingen in der „Dritten Welt“ schon einiges an abenteuerlichen
Autos gesehen.

Rechnest Du Mecklenburg-Vorpommern zur Dritten Welt? Hier kann man in etwas entlegenen Gegenden einiges erleben. Beim Nachbarn steht das Chassis eines kleinen Lkw aus den 30er Jahren. Das Kleinode der Fahrzeugtechnik hat keine Karosserie. Auf der selbstgebastelten Sitzbank aus Holz sitzt man im Freien. Der 1-Zylinder-Diesel wird mit per Streichholz zu entzündenden (und dann furchtbar stinkenden) Patronen gestartet. Dann muß man nur noch einen Riemen umlegen - wahlweise auf die Riemenscheibe des Getriebes, wenn man mit dem Ding fahren will oder auf die Riemenscheibe der Kreissäge mit 1m-Sägeblatt, wenn man Kleinholz zu machen hat. Das Teil fährt tatsächlich, hat neben einem Bremsklotz an Bord sogar eine per Pedal zu betätigende Seilzugbremse und wird gelegentlich auf öffentlichen Straßen bewegt.

Aber bei dem hier
http://www.flickr.com/photos/93181548@N00/?saved=1
nun gesehen an einem Mercedes 300 GD, der in Mallorca am
öffentlichen Straßenverkehr teilnimmt (mit 'ner roten Nummer
aus Germanien), bei dem musste ich ein zweites Mal hingucken.

Der Besitzer des Prachtstücks rechnet vermutlich nicht damit, in absehbarer Zeit einem deutschen Tüv-Prüfer unter die Augen zu kommen.

Gruß
Wolfgang

Für extem
volleibige Menschen (wunderbarer Ausdruck von dir *g*) mag das
eine Alternative darstellen…

Nicht mal das. Denn das Lenkrad bleibt trotzdem ein halbkreis. Und wenn man genau eine halbe Umdrehung gelenkt hat, hat man wieder sowenig Platz
wie vorher…

H.A.N.D:Ulli

Nicht mal das. Denn das Lenkrad bleibt trotzdem ein halbkreis.
Und wenn man genau eine halbe Umdrehung gelenkt hat, hat man
wieder sowenig Platz

Mannomann Ulli, Du bist wirklich kein bißchen praktisch veranlagt. Man macht eben nicht so große Lenkbewegungen, wenn der Bauch im Weg ist und schon paßt es!

Gruß
Wolfgang

neu?

Warum sollte der TÜV was dagegen haben? Lenkräder von Panzern, z.B. Leo2, haben auch keine runden Lenkräder, und dürfen auch am Straßenverkehr teilnehmen.

Warum sollte der TÜV was dagegen haben? Lenkräder von Panzern,
z.B. Leo2, haben auch keine runden Lenkräder, und dürfen auch
am Straßenverkehr teilnehmen.

Hallo,
eigentlich hatte ich die Überschrift zu meinem Posting ironisch gemeint.
Auch sollte kein Anspruch auf Neuheit angemeldet werden : unrunde Lenkräder kennt man ja u.a. auch aus der Formel I.
Und was die Rundheit betrifft : Da wette ich fast, dass in keiner Zulassungsvorschrift eine Rundheit (mit Grenzwerten für die Abweichung von der Kreisform) definiert ist. Wer so etwas partout zugelassen haben wollte, der könnte sich mit dem TÜV/KBA ganz schön „zoffen“.
Gruß
Karl

Warum sollte der TÜV was dagegen haben? Lenkräder von Panzern,
z.B. Leo2, haben auch keine runden Lenkräder, und dürfen auch
am Straßenverkehr teilnehmen.

Aber nur, wenn sie von der Bundeswehr oder befreundeten Armeen betrieben werden. Als Privatmensch unterliegt man der StVZO (ohne Ausnahmeregelungen für Bundeswehr und Konsorten) und dann wirds schwierig mit dem Panzerrennen auf der A3.

Gruß,
Christian

Keine Ahnung, Wolfgang, aber, muß man, um ein Fahrzeug auf öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen, kein Nummmrnschild, keine Versicherung haben? Oder gibts da irgendwelche Untergrenzen (max Speed 0,5 km/g etc. :smile:)

Nicht miß verstehen, ich will dem Fahrer keine Schwierigkeiten machen, bin nur einfach neugierig. oder über die STVZO was dazulernen. Vielleicht brauch ich das später ja auch mal?

Gruß Antal

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo!

…muß man, um ein Fahrzeug auf
öffentlichen Straßen bewegen zu dürfen, kein Nummmrnschild…

Ja, nein … in ländlichen Gegenden ist die Polizei weit, sehr weit und das Land ist groß und weit :smile:. Natürlich sind die Zugmaschinen auf den 1000-ha-Höfen angemeldet und tragen richtige Kennzeichen. Aber in ländlicher Gegend, wo es mehr Wildschweine als Menschen gibt, haben etliche Bewohner einen alten Traktor, irgendwelche Uralt-Fahrzeuge und Eigenbauten, mindestens aber einen Anhänger und nur die wenigsten Sachen sind angemeldet. Mancher Diesel stammt noch aus Adolfs Zeiten und war seitdem überall, nur nicht beim Tüv.

Vor einiger Zeit sah ich einen Korrespondentenbericht aus Fernost, war wohl Pakistan. Der Bericht zeigte u. a. abenteuerliche Fahrzeuge, die dort zum Straßenbild gehören. Man fragte sich, wie sowas überhaupt fährt. Aber Vergleichbares gibt es in abgelegenen ländlichen Regionen bei uns auch, zumal in Ostdeutschland.

Gruß
Wolfgang

Aber Vergleichbares gibt es in abgelegenen ländlichen Regionen bei
uns auch, zumal in Ostdeutschland.

Also dazu muss ich mal sagen dass ich aus der östlichestens Ecke Deutschlandskomme um genau zu sein Rothenburg/OL bei Görlitz und ich haben einen einzigen in meinem Bekanntenkreis der nen selbstgebastelten Träcker hat und der wird höchstens zum schnee schieben oder Rasenmähhen genutzt.
Also so viele von diese Addirides gibts hier auch nicht und solch abenteuerlich Fahrzeuge erst Recht nicht :smile:

mfg
The Holy S