Neues Magazin - wie kommt dies ins Geschäft?

Wir haben ein neues City-Printmagazin auf den Markt gebracht. Die ersten beiden Ausgaben wurden von uns kostenlos verteilt. Jetzt wollen wir das Magazin für 1 Euro an Kiosken (Bahnhof, Stadtkioske, Zeitungskioske, Tankstellen…) verkaufen.

Wie kommt unser Heft in die Auslage? Wer entscheidet dies: der Inhaber oder irgendwelche Vertriebsgesellschaften?
Muss man vielleicht sogar dafür zahlen, „gelistet“ zu werden?

Ich hoffe, Ihr könnt mir weiterhelfen.

Viele Grüße, Rene

Hallo Rene,

Wir haben ein neues City-Printmagazin auf den Markt gebracht.
Die ersten beiden Ausgaben wurden von uns kostenlos verteilt.
Jetzt wollen wir das Magazin für 1 Euro an Kiosken (Bahnhof,
Stadtkioske, Zeitungskioske, Tankstellen…) verkaufen.

Wie kommt unser Heft in die Auslage? Wer entscheidet dies: der
Inhaber oder irgendwelche Vertriebsgesellschaften?
Muss man vielleicht sogar dafür zahlen, „gelistet“ zu werden?

Dies entscheidet v.a. bei Kiosken der Eigentümer. Bei Tankstellen weiss ich es nicht, aber was kostet es, eine Tankstellenmeile mal abzugrasen und jeden zu Fragen.

Tschuess Marco.

Hallihallo

Bei Tankstellen entscheidet auch der Inhaber. Wichtig ist die Marge. Ein Euro scheint mir einschließlich Marge und aller sonstigen Kosten sehr gering. Außerdem bekommt Ihr das Geld erst nach Verkauf. Zuviele Hefte müßt ihr kostenfrei mitnehmen.
Was ist denn das für eine Zeitung bzw. wie ist die denn kalkuliert?

Gruß Marco

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Mutig, mutig!

Tankstellen (außer sog. „Freie“, also markenlose) und
überwiegend auch inzwischen der Bahnhofsbuch- u.
Zeitschriftenhandel entscheiden über das Printsortiment zentral;
Logistik (inklusive Remittendenabwicklung) und Abrechnung
erfolgen meist über zwischengeschaltete Vertriebsstufen (sog.
Grossohäuser). Hier einen neuen Titel durchzusetzen, dürfte
relativ schwierig und aufwendig sein, ist aber dennoch den
Versuch wert. Übrigens werden auch inhabergeführte
Kleinverkaufsstellen (Kioske) überwiegend von Grossohäusern
beliefert. Hier käme es immer auf die Bereitschaft des
Betreibers an, sich mit zusätzlichem Buchungsaufwand zu
belasten, denn er wird i.d.R. für euren Titel nicht eine
separate Kasse in der Zigarrenkiste führen.

Insgesamt ist aber sowieso die Frage, warum ihr den neuen Titel
(vermutlich eine Zielgruppenpublikation eher für Jüngere?)
überhaupt dem immensen Wettbewerbsdruck hunderter anderer
Objekte aussetzen wollt. Denkt doch mal über einen eigenen
Direktvertrieb nach, der eure Zielgruppe möglichst da erreicht,
wo sie erstens präsent, zweitens in einer Bedarfssituation und
drittens ausgabebereit ist, nämlich z.B. in Kneipen, Clubs oder
bei Events. Das könnte erfolgreicher und profitabler sein.

Gruß, Ottomar Thiessen