Hallo Johnny,
danke für deine Antwort. Weiteres siehe im Text:
Hallo Yvonne,
Nun habe ich heute beim googlen gelesen, dass Bayer das
Medikament Renalzin auf dem Markt gebracht hat. Dieses soll
phosphatreduzierend sein und im Gegensatz zu Ipaktine hat es
keine Calziumquelle und somit greift es nicht in den
Calziumspiegel ein.
dass das Calciumcarbonat im Ipakitine den Calciumhaushalt der
Katze negativ beeinflussen könnte, halte ich für eine reine
Werbeaussage der Fa. Bayer. Schließlich dient ja auch das
Calcium als „Phosphorfänger“ und geht mit diesem eine stabile
Verbindung ein, die dann via Kot ausgeschieden wird.
Wäre Bayer zuerst auf dem Markt gewesen, hätte wahrscheinlich
Vetoquinol damit geworben, dass im Ipakitine kein Kaolin
enthalten ist, was den Al-Haushalt stören könnte:wink:
Guter Punkt. Ist halt immer sehr schwierig aus den ganzen Informationen und Aussagen im Netz das Richtige und Sinnvolle zu filtern. Deshalb habe ich halt auch hier gepostet, um eure Meinung zu hören. 
Die Wirkungsweise ist bei beiden Futterzusätzen gleich, beide
zielen darauf ab Phosphorverbindungen im Magen-Darmtrakt zu
binden und über den Kot, statt über die Niere auszuscheiden.
Für welches Mittel man sich entscheidet, kann man davon
abhängig machen, welches von der Katze besser akzeptiert wird,
bzw. welche Anwendungsform einem selbst genehmer ist.
Das bestellte Renalzin ist da. Ipaktine bekomme ich nicht in die Katze. Hoffe, das geht damit besser.
Dann gibt es ja mehr und mehr Stimmen, dass man die
Proteinmengen nicht pauschal für alle Katzen reduzieren soll,
sondern das von Fall zu Fall genau geprüft werden muss, wo die
Grenze ist. Wie sind denn da eure Erfahrungen?
Grundsätzlich wäre eine eiweißarme Diät bei der Erkrankung
günstig - allerdings kann speziell bei der Katze mit ihrem
hohen Eiweißgrundbedarf der Schuss leicht nach hinten
losgehen: Wird das Eiweiß im Futter reduziert, greift der
Organismus körpereigene Eiweißreserven (Muskulatur) an und
überschwemmt die Nieren mit harnpflichtigen
Stoffwechselprodukten.
Dann hatte ich die Texte im Netz richtig interpretiert. Danke. Gut das entsprechend bestätigt zu bekommen.
Das Futter sollte hochwertig, leicht verdaulich und v. a.
wohlschmeckend sein. Wichtig ist, dass die
Katze überhaupt am Fressen bleibt.
Hierzu siehe meine Antwort an Margit von heute. Weiterer Ablauf ist jetzt wie folgt geplant: heute Abend zum TA, Blutbild besprechen, neue Medikamente etc. abholen, versuchen, das Katerchen über das Wochendende hin zu stabilisieren, wenn Erfolg, dann ggfl. Frischzellenkur (zum Glück kann ich selber spritzen) und dann abwarten. Wenn allerdings Blutbild absolut negativ oder kein Erfolg mit der Stabilisierung, dann lassen wir ihn gehen (natürlich nur, wenn Doc keine vernünftige Chance mehr sieht). Oh je, oh je.
Fakt ist, wir sind keine Menschen, die ihre Tiere aus reinem Egoismus noch länger am Leben halten. Unser Doc ist der gleichen Ansicht. Was sinnvoll getan werden kann, wird getan. Da gibt es keine Diskussion. Aber manchmal muss man halt einsehen, dass es einfach nicht mehr weiter geht.
Aber erst mal WE abwarten. Daher bitte Daumen drücken.
LG
Yvonne
Gruß
Johnny