Hallo,
ich hab auch wirklich keine hohen Erwartungen an das Notebook
gestellt, da ich sowieso hauptsächlich zuhause an meinem PC
zocken werde.
das ist klar, nur ist zocken eben im Notebookbereich eben schon ein höherer Anspruch und es ist da egal, ob man ‚nur ein bisschen‘ oder ‚richtig‘ zocken will. Ein halbwegs aktuelles Spiel braucht eben eine bestimmte Grafik-Renderleistung und die Intel Onboardgrafik hat nicht mal 5% der Rechenleistung einer aktuellen Mittelklasse-Grafikkarte für Desktop-Computer. Ich denke trotzdem, dass es für ein so altes Game, wie Siedler 3 wahrscheinlich reichen würde. Aber nichts destotrotz würde ich mich vorsichtshalber erstmal nicht aufs Spielen freuen.
Für alles andere reicht die Leistung aus, man kann mit einem dieser Geräte unter Windows XP oder Linux sicher mit erträglichem Tempo arbeiten - Surfen und Office ist drin und nebenher Musik hören kann man auch noch. 
Ich kenne mich bei Notebook Hardware nicht besonders aus, mit
welcher Desktop CPU und GPU wäre der Celeron M560 und der
X3100 denn gleichzustellen?
Mit gar nichts. Besonders die im Chipsatz integrierte GMA-Grafiklogik von Intel ist genau dazu gedacht, ein Bild auf den Monitor zu zaubern, aber nicht für 3D-Spiele. Ich bin mir noch nicht mal sicher, ob damit die Desktop-Animationen von Windows Vista (Aero) ruckelfrei laufen würden (bei mehr als 3 offenen Fenstern wahrscheinlich ned mehr). Aber wie gesagt, das ist fürs Arbeiten kein Hindernis, solange Vista außen vor bleibt und 3D-Spiele kannst du weitestgehend vergessen.
Der Prozessor ist eine abgespeckte Variante des Pentium M, bei dem man den halben Cache und die Stromsparfunktionen deaktiviert hat. Der entspricht ungefähr dem Leistungsstand von vor 4 Jahren. Heute verbaut man ja auch in Notebooks üblicherweise DualCore-Prozessoren und ich würde auch zu einem solchen raten. Dadurch, dass bei Auslastung eines Kerns mit Programm XYZ immer ein zweiter Prozessorkern frei ist, vermittelt eine DualCore-CPU ein runderes Arbeitsgefühl. Man hat nie mehr das Gefühl, das der PC eine Gedenkpause einlegt, wenn im Hintergrund mal der Virenscanner einen Suchlauf macht.
Im Desktopsegment kann man die CPU leistungsmäßig vielleicht mit AMDs Einstiegs-Prozessor Sempron LE-1150 für 14 EUR vergleichen oder mit einem 6 Jahre alten Pentium 4 2,5 GHz.
Ursprünglich wollte ich ein Notebook von One kaufen, aber da
hatte ich dann doch erhebliche Bedenken was die Qualität und
den Service angeht.
Kann ich verstehen, würde mir auch so gehen.
Wer ist denn von den „namhaften“ Herstellern in der
Preiskategorie unter 500€ zu empfehlen?
Ich würde mal nach einem DELL Vostro oder Inspiron schauen, die liegen in der Basisausstattung unter 500 EUR (DELL hat auch immer Rabatte) und haben zumindest einen DualCore-Prozessor. Alternativ kriegst du Notebooks der HP 67xx-Reihe mit AMD Turion X2 - Prozessor für unter 500 EUR, teilweise auch mit sehr brauchbaren (aber niedrig auflösenden) Matt-Displays, z.B. auf Amazon oder bei notebooksbilliger.de
Aber ein neues Notebook für 400 EUR ist wie ein neuer PC für 200 EUR, man darf keine Wunder davon erwarten. Auch nicht hinsichtlich Qualität und Lebensdauer. In dem Preisbereich wäre es daher eventuell fast gescheiter, nach einem soliden Gebrauchtgerät aus dem Hause IBM zu schauen, zumal wenn du auf eine DualCore-CPU verzichten kannst (dazu kommen sicher ohnehin noch paar Tipps von diversen Leuten). Dann hat das Ding wenigstens ein ordentliches Display und ne gescheite Tastatur.
LG Jesse