Neues (Sub-)Notebook gesucht (Flybook)

Tag zusammen,

auf der Suche nach einem neuen Notebook bin ich auf das Flybook gestoßen (HP: www.flybook.at).
Bis auf dass das Teil ziemlich klein ist, gefällts mir ganz gut, allerdings sagen mir die verbauten Fachkomponenten oft nicht viel.

Kennt es jemand und kann mir sagen, ob es ein gutes Gerät ist? Wie ich sehe, ist ein Intel Celeron M Prozessor verbaut, das Teil hat aber WLAN - warum hat man nicht gleich einen Centrino genommen? Wäre doch besser, oder?

Wie ist auch das Arbeiten, kommt man mit dem kleinen Bildschirm und der kleineren Tastatur zurecht? Kann jemand zu der Schrifterkennung des Displays was sagen?
Möchte auf dem Ding hauptsächlich Word und Excel nutzen, viel Graphik wird nicht verlangt, maximal Adobe Photoshop.
Falls ich mal zwischenzeitlich dem Spielewahn auf dem Ding verfallen würde, würde das nicht über Win95 Spiele hinausgehen, die man sicher mit DOS-Box dort genauso emulieren kann wie anderswo, oder?

Nachdem es keine internen Laufwerke hat, würde mich interessieren, ob ich dafür das Flybook mit meinem alten Notebook verbinden kann um dessen LWs zu nutzen, oder muss ich extra neue externe Laufwerke kaufen?

Für Hinweise und Erfahrungswerte wäre ich sehr dankbar (auch für dem Flybook ähnliche Modelle!)

Schöne Grüße

Jerry

Moien

Kennt es jemand und kann mir sagen, ob es ein gutes Gerät ist?
Wie ich sehe, ist ein Intel Celeron M Prozessor verbaut, das
Teil hat aber WLAN - warum hat man nicht gleich einen Centrino
genommen? Wäre doch besser, oder?

Das ist ein CeleronM aus der Zeit als es noch gar kein Centrino gab… Ich halte es für Wahnsinn einen CeleronM in einem Subnotebook zu verbauen. Den CeleronMs fehlen (im Vergleich zum PentiumM) einige Stromspartechniken. D.h. das Laptop wird sehr viel Strom für CPU und Kühlung aufbringen müssen => LAUT.

Dann schon lieber den ULV PentiumM oder den Transmeta. Deren Stromverbrauch ist wenigstens erträglich. Der Transmeta dürft in etwa einem PIII 600MHz entsprechen. Der ULV PentiumM spielt in der Liga des P4 1.2-1.5 GHz.

Wie ist auch das Arbeiten, kommt man mit dem kleinen
Bildschirm und der kleineren Tastatur zurecht?

Hängt von dem persönnlichen Geschmack ab.

Möchte auf dem Ding hauptsächlich Word und Excel nutzen, viel
Graphik wird nicht verlangt, maximal Adobe Photoshop.

Photoshop wird dir husten, 512MB reichen dafür nicht.

Falls ich mal zwischenzeitlich dem Spielewahn auf dem Ding
verfallen würde, würde das nicht über Win95 Spiele
hinausgehen, die man sicher mit DOS-Box dort genauso emulieren
kann wie anderswo, oder?

Das sollten alle 3 schaffen.

Nachdem es keine internen Laufwerke hat, würde mich
interessieren, ob ich dafür das Flybook mit meinem alten
Notebook verbinden kann um dessen LWs zu nutzen, oder muss ich
extra neue externe Laufwerke kaufen?

Man kann auf anderen Rechner Laufwerke freigeben und dann auf dem Notebook benutzen. Allerdings lassen sich kopiergeschütze Sachen so nicht installieren.

Für Hinweise und Erfahrungswerte wäre ich sehr dankbar (auch
für dem Flybook ähnliche Modelle!)

Es gibt einige ähnliche. Klassenprimus bei den A5 Subnotebooks ist Sony. Wie teuer darf es werden ?

cu

Hallo,

ich danke Dir für Deine Antwort, vor allem Deine Einschätzung, was den CeleronM betrifft, ich hatte schon etwas in die Richtung vermutet.

Es wäre vermutlich einfacher, wenn ich wüsste, was ich eigentlich will. Ich bin also ein wenig in mich gegangen und habe versucht, meine Wishlist etwas besser zu spezifizieren:

  • zuallererst, weil allerwichtigst: das Gerät soll unbedingt flüsterleise sein!! nichts nervt mehr als ein ständig anlaufender Lüfter.
  • ein DVD-Laufwerk sollte doch integriert sein, von mir aus zumindest mit Wechselrahmen zu anderen Bestandteilen
  • WLAN ebenfalls, im Idealfall auch Bluetooth
  • daraus ergibt sich wohl schon zwangsläufig ein Centrino-Prozessor, oder? die von Dir genannten ULV PentiumM und Transmeta kenne ich nicht.
  • Graphikkarte ist nicht so wichtig, muss aber auch nicht unbedingt shared memory sein.
  • die Größe des Notebooks ist mir gar nicht so wichtig, kann irgendwo zwischen 8 und 12 Zoll liegen, wichtig ist mir eine ergonomisch gut geformte Tastatur wie bei meinem Acer Travelmate 803 und Anzeichen, dass die Konstrukteure mitgedacht haben, wie externe Bedienknöpfe für WLAN, Bluetooth, Lautstärke und dgl.
  • gibt es auch noch Geräte ohne diese neuartigen Spiegeldisplays? ich finde die schrecklich.
  • Akkulaufzeit sollte bei simpler Office-Nutzung Minimum 3 Stunden ermöglichen.

Gibt es Laptops, die das alles spielen oder was wären jene, die am ehesten rankommen?

Für weitere Tips bin ich sehr dankbar, viele Grüße

Jerry

Moien

  • zuallererst, weil allerwichtigst: das Gerät soll unbedingt
    flüsterleise sein!! nichts nervt mehr als ein ständig
    anlaufender Lüfter.

Einige Hersteller haben Notebooks ganz ohne Lüfter angekündigt und die Geräte werden zum Teil schon ausgeliefert. Auch Geräte ohne Lüfter und mit SSD-Platten sind in Planung/Vorproduktion (SSD = Platte ohne mechanische Teile. Sauschnell, energiesparend, sauteuer. Kann man nachträglich einbauen/austauschen).

Unter den lüfterlosen fällt mir spontan das Samsung SENS Q40 ein. Oder Sony TX2 (Beide Serien Q40 und TX gibt es auch mit Lüfter, also nicht einfachso blind kaufen sondern nachfragen. Nur bestimmte Modelle sind lüfterfrei).

  • ein DVD-Laufwerk sollte doch integriert sein, von mir aus
    zumindest mit Wechselrahmen zu anderen Bestandteilen
  • WLAN ebenfalls, im Idealfall auch Bluetooth

Sollte sich finden lassen, ist nur eine Frage des Preises.

  • daraus ergibt sich wohl schon zwangsläufig ein
    Centrino-Prozessor, oder? die von Dir genannten ULV PentiumM
    und Transmeta kenne ich nicht.

Der ULV PentiumM (und der Core U???) sind extrem aufs Stromsparen ausgelegte Varianten der normalen Notebook CPUs. Sie sind deutlich langsamer getaktet, machen aber komplett lüfterlosen Betrieb möglich.

Transmeta baut den Crusoe. Der kommt ebenfalls mit deutlich weniger Energie aus als normale Notebook CPUs. Er ist etwas umstritten, der intere Aufbau ist sehr, sehr ungewöhnlich. Aber was Rechnenleistung / Energie angeht kommt er an den ULV PentiumM ran.

Der Begriff Centrino sagt eigentlich nicht viel aus. Bei einem Centrino-Laptop sind Chipset und CPU von Intel. Kann ein Vorteil sein (die Intel-Chipsets sind gar nicht schlecht und der Treibersupport ist meistens gut) ist aber keine absolute Garantie für gutes Material.

  • Graphikkarte ist nicht so wichtig, muss aber auch nicht
    unbedingt shared memory sein.

Sicher ? Richtig kleine Stromsparwunder haben keinen Platz für einen weiteren RAM-Chip. Und man verliert nur 3D-Performance (und HD-Playback), mehr nicht.

  • die Größe des Notebooks ist mir gar nicht so wichtig, kann
    irgendwo zwischen 8 und 12 Zoll liegen,

Das ist die unterste Grenze an der noch Notebooks gebaut werden.

wichtig ist mir eine ergonomisch gut geformte Tastatur

Schon in 11 Zoll kann man keine komplette Tastatur mehr unterbringen. Du wirst mit kleinen Tasten leben müssen. Die Anordnung der Tasten ist oft unter aller Sau, man versucht halt Platz zu sparen.

  • gibt es auch noch Geräte ohne diese neuartigen
    Spiegeldisplays? ich finde die schrecklich.

Ich auch und bei so kleinen sieht es schlecht aus. Die Spiegelteile haben nominell weniger Stromverbrauch (real ist es etwas mehr, aber erklär das mal jemanden der nur die Datenblätter ankuckt).

  • Akkulaufzeit sollte bei simpler Office-Nutzung Minimum 3
    Stunden ermöglichen.

Das geht.

Gibt es Laptops, die das alles spielen oder was wären jene,
die am ehesten rankommen?

Einige, allerdings nur in der etwas angehobenen Preisklasse. Wie hoch darfs gehen ?

Für weitere Tips bin ich sehr dankbar

Einige normale Laptops lassen sich ohne Lüfter betreiben, man muss nur ein bisschen an den Einstellungen schrauben (Bei Office und Browsern hör ich nie einen Lüfter und das hier ist ein normales Notebook). Unter windows ist der allererste Schritt ist das Umschalten auf das Energieschema Laptop. Dann sollte man die Stromsparsysteme der Graka suchen und einschalten (bei ATI Powerplay). Ein Blick in das Programm „Notebook Hardware Control“ lohnt sich bei Intels, für AMDs gibt es andere. Das Zauberwort ist dabei „undervolting“.

(Bei Linux haben die Teile andere Namen, dafür kann man Linux i.d.R. noch weiter treiben als Windows.)

Das lauteste Teil an den meisten leisen Geräten ist die Festplatte. CF-Karten und CF 2.5" IDE Adapter lösen das Problem. SSD-Platten basieren auf der gleichen Technik, sind grösser und dementsprechend teuer. Unter Linux darf es auch gerne mal eine komprimierte RAMdisc als Plattenersatz sein.

Die kleinen Mac-Laptops sind ebenfalls leise solange man sie nicht fest belastet. Windows kann man ebenfalls drauf installieren. Die Apple-Politik opfert Lebensdauer für weniger Lüfterlärm. Die Geräte laufen einen Tick heisser als andere und verbrennen dadurch ihre Akkus ein kleines bisschen schneller. Da der 0815-Mac User aber eh nach 3 Jahren ein neues Gerät kauft ist das gar nicht so doof.

cu

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