Hi Leute!
Ich wurde nun auf diese Kategorie verwiesen. Also sry wenn meine Frage unter Sonstiges noch mal steht… hatte es leider übersehen und nichts zu Religion gefunden!
Ich wollte eigentlich meine Pfarrerin fragen aber die hat im Moment Urlaub und ich kenne sonst eigentlich eher kaum religions bewandelte Menschen…
Also lange Rede kurzer Sinn:
Welcher Teil des Neuen Testaments ist der wichtigste Teil für uns Christen? Wo stecken die wichtigsten Verse?
Soll irgendwas mit unserer nächsten Unterrichtsreihe in Religion zu tun haben aber das Thema weiß ich leider noch nicht.
Ich hoffe ihr könnt mir helfen!
für mich ist die Bergpredigt der wichtigste Teil des Neuen Testaments, weil hier die christlichen Gebote und Wertvorstellungen formuliert werden.
Z.B.:
-> Selig die Armen, Trauernden, Gerechtigkeitshungernden, Barmherzigen, Friedfertigen etc.
-> Bestätigung von Gesetz und Propheten
-> Steigerung von „Du sollst nicht töten!“: Man soll seinem Bruder schon nicht zürnen und sich mit seinem Gegner verständigen
-> Wahre Wiedervergeltung: Wenn dich einer auf die recht Wange schlägt, halte ihm auch die linke hin
-> Liebet Eure Feinde, denn Gott läßt die Sonne aufgehen über Böse und Gute
-> Almosengeben, Beten und Fasten ohne Getue, sondern für sich selbst
-> Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet (die Sache mit dem Splitter im Auge des anderen und dem Balken im eigenen)
Und als allerwichtigstes die Goldene Regel: Alles nun, was ihr wollt, daß euch die Menschen tun, sollt ebenso auch ihr ihnen tun; denn das ist das Gesetz und die Propheten.
Du findest die Bergpredigt unter Matthäus, Kapitel 5 bis 7.
Alles sehr wichtig, von A bis Z, Christus überbringt eine Botschaft von seinem Vater für alle Menschen und diese ist einfach umwerfend, hochinterrasant und hat die ganze Welt verändert.
Leider haben Millionen Menschen in vielen Religionskriegen und durch religiösen Fanatismus paradoxerweise ihr Leben lassen müssen.
Und als allerwichtigstes die Goldene Regel: Alles nun, was ihr
wollt, daß euch die Menschen tun, sollt ebenso auch ihr ihnen
tun; denn das ist das Gesetz und die Propheten.
Hallo mowei,
wenn es so Realität wäre, sofort würde ich diesen Glauben annehmen. ))
zuerst mal das Sachliche: weißt Du, wie es in einem Predigerseminar zugeht? In dem, das ich besucht habe (nach dem ersten theologischen Examen), hättest Du von dem, waas Du als „Frömmelei“ zu bezeichnen beliebst, nichts, aber auch gar nichts gemerkt, sondern nur harte, wissenschaftliche Arbeit.
Nun das Unsachliche: ich habe in diesem Brett jetzt drei Wortmeldungen von Dir gelesen, und alle drei enthalten nicht ein einziges Argument, sondern nur von offensichtlich keiner Kenntnis getrübte Pamphlete und Demagogismen.
Hast Du eigentlich nichts Sinnvolles zu tun? Geh in die Pferdemetzgerei, hol Dir 600 Kilo Gulasch und bastel Deinen Kindern oder Enkeln an den langen Winterabenden ein Pony!
Gruß - Rolf
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ich denke, man kann einen Glauben nicht einfach so annehmen, wie man sich ein Handy kauft, nur weil der gebotene Schnickschack einem gefällt. Ein wesentlicher Teil besteht auch darin, beispielsweise an die Existenz Gottes und seines Sohns Jesus zu glauben. Ob man das kann, weil man es beschließt, aus der Vernunft raus? Die meisten von uns sind Christen/Juden/Moslems/Hindus/…, weil sie ihren Glauben von klein auf vermittelt bekamen, andere haben z. B. ein Erlebnis gehabt, das sie zum Glauben geführt hat. Aber „das ist toll, ich glaub dran“ wird nicht gehen. „Das ist toll, so halte ich es auch“ bleibt jedem unbenommen.
Es ist viel Schindluder im Namen der Religion getrieben wurden (und wird es noch), egal ob es um das Christentum oder den Islam geht. Dadurch ändert sich aber trotzdem weder die Aussage der Bibel noch die des Korans, der meines bescheidenen Wissens weit von dem entfernt ist, was die Fundamentalisten daraus machen. Eigentlich bemerkenswert, daß über einen gar nicht kurzen Zeitraum hinweg im mittelalterlichen Spanien Christen, Moslems und Juden friedlich miteinander gelebt haben…
Was hätte Jesus aber sonst sagen sollen? „Es wäre schön, wenn ihr den Menschen tätet, was sie euch tun sollen, aber das wird eh nix. Schade drum.“?