Nach „Blitzkrieg“, „Kindergarten“ und „Arbeit“ scheint ein neues deutsches Wort in den internationalen Sprachschatz aufgenommen worden zu sein: „Idiotentest“! In Kyrillisch sieht das besonders lustig aus.
Habe es in einer russischen Zeitung gelesen. Sollte jemand das noch woanders gefunden haben, wäre ich über eine Nachricht erfreut!
Wenn man die historische Folge, d.h. Bedeutung, der Begriffe sieht, finde ich, daß dies kein besonders gutes Licht auf die Erfindungen der Deutschen wirft.
LG Mona
Nach „Blitzkrieg“, „Kindergarten“ und „Arbeit“ scheint…
Wenn man die historische Folge, d.h. Bedeutung, der Begriffe
sieht, finde ich, daß dies kein besonders gutes Licht auf die
Erfindungen der Deutschen wirft.
Stimmt, Arbeit ist wirklich einfach nur zum Kotzen.
Nach „Blitzkrieg“, „Kindergarten“ und „Arbeit“ scheint ein
neues deutsches Wort in den internationalen Sprachschatz
aufgenommen worden zu sein: „Idiotentest“!
Von den erstgenannten kann ich nur „Blitzkrieg“ als relativ neues Wort erkennen.
„Arbeit“ ist ja schon im Mittelhochdeutschen als „arebeit“(=Werk, große Tat)bekannt (Der Anfang des Nibelungenliedes ist ja fast jedem geläufig, auch wenn er nicht Germanistik studiert hat.)
Es ist also ein uraltes deutsches Wort.
Der „Idiotentest“, umgangssprachlich für die psychologisch-neurologische Untersuchung durch einen Facharzt für mehrfach durch die Führerscheinprüfung Gefallene, ist ja auch ein Begriff, der seit schätzungsweise 40 Jahren (solange habe ich jedenfalls meinen Führerschein, ich musste da aber nicht hin *gg*) in Deutschland bekannt ist.
Als Sprachsensible könntest Du dich daher eigentlich mehr für andere Wortneuschöpfungen interessieren.
Übrigens sind ja manche Schizophrene für wunderschöne Neologismen bekannt. Nachzulesen z.B. in C.G.Jungs „Gesammelten Werken“, z.B. „Psychiatrische Studien“.
Gruß,
Branden
Nach „Blitzkrieg“, „Kindergarten“ und „Arbeit“ scheint ein
neues deutsches Wort in den internationalen Sprachschatz
aufgenommen worden zu sein: „Idiotentest“!
Hallo Branden!
Irgendwie scheint Ihr mich nicht richtig zu verstehen - ich spreche von deutschen Wörtern, die in den internationalen Sprachschatz aufgenommen wurden!
Das erste war „Kindergarten“ das in etlichen Sprachen gleichlautend ist. Eine Erfindung der Deutschen, die internationale Beachtung fand. - wie auch die folgenden: Dann kam 1941 „Blitzkrieg“ dazu. Zumindest in der englisch sprechenden Welt. „Arbeit“ bedeutet in mehreren Sprachen schlimme Plackerei. Und nun habe ich eben entdeckt, daß „Idiotentest“ in den russischen Wortschatz aufgenommen wurde! Da kann man nicht sagen, daß Deutschland der Welt nichts mehr zu bieten hat!
Die Seite ist trotzdem interessant. Danke.
Ich finde auch gut, daß sie dort Wörter konservieren, die außer Gebrauch geraten. Allerdings scheinen einige Leute zu versuchen, dort örtliche Dialekte in den Deutschen Wortschatz einfließen zu lassen - na ja, warum nicht…alles verändert sich.
Im Amerikanisch-Englischen findest Du ganz viele deutsche Wörter:z.b.
Zeitgeist
Gerade das Jiddische hat sehr viel verbreitet: schleppen, Schmutz, etc. Kannst Du dir in aller Ruhe auf http://en.wikipedia.org/wiki/Yinglish
angucken.
War in den USA ganz perplex, wieviele deutsche Wörter doch verbreitet sind.
Im Russischen gibt es doch auch den Schlagbaum, oder?
Gruss, Alex
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Gerade das Jiddische hat sehr viel verbreitet: schleppen,
Schmutz, etc. Kannst Du dir in aller Ruhe auf http://en.wikipedia.org/wiki/Yinglish
angucken.
Danke, guter Tip!
War in den USA ganz perplex, wieviele deutsche Wörter doch
verbreitet sind.
Ich war nie in USA, weiß aber natürlich über die Verbreitung jiddischer Wörter. Allerdings denke ich, daß man das nicht als deutschen Wortstamm bezeichnen sollte, genausowenig, wie wir im Deutschen Wörter franz. Ursprungs als lateinische bezeichnen - oder? Außerdem sind die meisten wohl ziemlich regional begrenzt gebräuchlich? Normalerweise ist es doch so, daß ein Wort in eine andere Sprache übernommen wird, wenn es sich dabei um eine Erfindung oder Erscheinung handelt, die es vorher nicht gab, d.h., für die ein eigenes Wort fehlt.
Im Russischen gibt es doch auch den Schlagbaum, oder?
‚Schlagbaum‘ ist ja nun wirklich eine urdeutsche Erfindung!
Ich kann nicht sehr gut russisch, hole mir manchmal eine Zeitung, um nicht alles zu vergessen. Jedenfalls zeigt die Übernahme eines Wortes, in welcher Art von Kultur oder Technik das Land (also Deutschland) gerade eine Vorreiterrolle spielt!
Sehr viele deutsche Wörter gibt es im Kroatischen, aber das wird nicht kyrillisch geschrieben, und da fällt es weniger auf! Im Gegensatz dazu haben die Serben das weitgehend vermieden (was aus der Haltung zu Österreich resultiert). Ich finde, daß das ein gutes Beispiel ist, wie sehr auch das jeweilige Ansehen eines Landes dazu beiträgt, welche (Art) Wörter übernommen werden.
Es sind jedenfalls nicht unsere Dichter, die Meister der Deutschen Sprache, die für die Verbreitung der aufgeführten Worte gesorgt haben!
Beste Grüße
Mona