Hallo Wissende,
auf Verspachtelungen mit Uniflott von Knauff habe ich schon oft gestrichen. Auch wenn es noch sehr frisch verspachtelt ist/war, gab nie Probleme.
Jetzt blättert die Farbe ab, nur an den Stellen wo gespachtelt wurde. Und zwar schon am nächsten Tag.
Zwei Dinge sind anders als sonst.
a) Die Dispersionsfarbe (neu gekauft) die ich vorfand, ein noname-Artikel, verhielt sich anders als andere Farben. Mit einem Holzstab wollte ich sie anrühren da sie sich abgesetzt hatte, nach 5 ! Minten gab ich auf und holte den Elektroquirl und auch da dauerte es extrem lange bis sie sich durchmischt hatte. Noch nie erlebt so ein Verhalten.
b) Die verspachtelten Wandplatten sind nicht aus Rigibs sondern Kunststoffbeschichtete Faserplatten. Damit darauf überhaupt uniflott hält benutzte ich als Grundierung nach einem Tipp von hier „Betongrund“.
Es ist nur der Fahrradschuppen meines Vaters also an sich egal ob da Farbe bröckelt, ich denke ich werde da mit Ölspachtel drübergehen und neu drüberstreichen an den Stellen.
Aber da ich das Gewicht von Rigibs kenne und das der Faserplatten auch, sehe ich die klaren Vorteile der 2,5 auf 1 m großen Faserplatten. Da trage ich locker 7,5 qm aufeinmal hoch in den 4ten Stock vom Altbau, deshalb „testete“ ich ja die Platten und Betongrund usw.
Deshalb würde ich sehr gerne wissen was da schiefging bzw wie man das Abblättern der Farbe verhindert.
Um a) zu überprüfen werde ich die Abblätterungen an einer Stelle entfernen und dann mit Alpina o.ä streichen und schauen was passiert. Leider geht das erst Ende nächster Woche.
Falls denn dann sich herausstellt dass die Farbe „unschuldig“ ist und dass dieser Betongrund „daran“ schuld ist, was dann tun?
Danke für jede(n) Idee Ratschlag usw.
Gruß
Reinhard
Fahrradschuppen im 4. OG???
Es ist nur der Fahrradschuppen meines Vaters also an sich egal
m großen Faserplatten. Da trage ich locker 7,5 qm aufeinmal
hoch in den 4ten Stock vom Altbau
Hallo Reinhard,
Ich glaube auch, daß es an der Farbe lag. (Es war nicht zufällig die 10-Liter variante von Poco?)
Eventuell hätte ich an deiner Stelle die Platten mit Schmirgelpapier bzw einem Schwabbel (Schwingschleifer) leicht angerauht und dann direkt „draufgepinselt“.
Kann es sein, daß in dem Fahrradschuppen „Aussenklima“ herrscht, sprich Temperaturen und Feuchtigkeit, und die Farbe nur für Innen geeignet war?
Gruß
Sticky
Ich glaube auch, daß es an der Farbe lag. (Es war nicht
zufällig die 10-Liter variante von Poco?)
Eventuell hätte ich an deiner Stelle die Platten mit
Schmirgelpapier bzw einem Schwabbel (Schwingschleifer) leicht
angerauht und dann direkt „draufgepinselt“.
Kann es sein, daß in dem Fahrradschuppen „Aussenklima“
herrscht, sprich Temperaturen und Feuchtigkeit, und die Farbe
nur für Innen geeignet war?
Hi Sticky,
das gerät was ich, genau wie du und ca. 99% der Antworter hier als Schwingschleifer bzw. Schwabbel kenne heißt „Rutscher“ 
So steht es auf der grauen Kiste von Festool (dachte immer Festo) meines schwingschleifers.
Das mit dem Anschleifen, nicht mit der Schwabbel sondern mit der Flex und nem 24er Schleifblatt werde ich auch demnächst austesten.
Und dieser Betongrund ist ja ein irres Zeugs, den abzuschleifen mit 40er Blatt der Schwabbel dauert echt Stunden bei kleinen Flächen.
Mit dem 24er Blatt der Flex geht der Betongrund zwar effektiver ab, aber trotzdem muss man ca. 10-30 Sekunden auf einer Stelle schleifen bis er abgeschliffen ist.
Ich werde, weil der Betongrund nach dem Auftrag so hrt ist, als wenn da Diamantstücke an der Wand kleben würden, mal zu testen, verbrauchte Schleifblätter meiner Schwabel damit mal zu streichen.
Ich habe 4 ! 24er Schleifblätter der Flex verbraucht bis ich ca. 15 laufende Meter a 20 cm Breite dieses Betongrundes abgeschliffen hatte.
Ich vermute auch, es lag an der Farbe, noch nie erlebte ich eine Dispersionsfarbe die man derart lange anrühren musste.
Aber warum die Farbe trotz aller Vorbehalte nicht auf Uniflott hält, begreife ich irgendwie überhaupt nicht. Ich kann es kaum erwarten wieder vor Ort zu sein und zu testen warum wieso usw.
Gruß
Reinhard
ot Festo Festool
So steht es auf der grauen Kiste von Festool (dachte immer
Festo) meines schwingschleifers.
Hallo Reinhard,
ist mir auch schon aufgefallen. Die müssen wohl irgendwann den Namen geändert haben, denn ein Kumpel von meinem Vater (bei dem ich mir immer solche „Spezial-Werkzeuge“ ausleihe) hat z.B. noch einen Deltaschleifer, auf dem (bzw dessen Kiste) immer noch Festo steht.
Gruß
Sticky
PS: laß mich bitte wissen, ob und wenn ja, was geholfen hat.
Hallo Reinhard,
auf dem Farbeimer steht doch sicherlich ein Hersteller (muss draufstehen, da wir in Deutschland eine Herstellerkennzeichnungspflicht haben). Diesen Hersteller rufst Du an und verlangst dort die Anwendungstechnik. Die Mitarbeiter dort können sicher unter Angabe der Produktbezeichnung und des Problems genau sagen, woran es lag und was Du zur Problembeseitigung tun kannst.
Es könnte nämlich auch sein, dass Du ein Produkt hast, dass sich durch eine extrem hohe Pigmentkonzentration auszeichnet. Bei derartigen Materialien (im Eimer sehr puddingartig - der Experte würde jetzt tixotrop sagen) kann es bei zu hoher Schichtstärke dazu kommen, dass bereits der zweite Anstrich zu einer Flächenspannung beim Trocknen führt und der Anstrich aufplatzt. Das Ergebnis sieht in etwa so aus, als wenn Leimfarbe darunter gewesen wäre. Aber wie gesagt, mit „könnte ect.“ ist Dir nicht wirklich geholfen.
Mich würde die Aussage des Herstellers und der Lösungsvorschlag für Dein Problem interessieren, da ich im Großhandel arbeite und auch ich gern fachlich Neues dazulerne. Mailen wäre unter [email protected] möglich. Vielen Dank und viel Glück. M.P.