Ich möchte bei mir zu hause ein teil der Leitungen neu verlegen und wollte fragen was für Leiter Querschnitte ich nehmen soll und wie ich was ab sichern soll. Hiermit meine ich welche Sicherung für welche räume… Jeden Raum einzeln oder ruhige mehre zusammen fassen.
Zur Verlegung ich will eigentlich nur unterputz und dann noch eben unter Rigipsplatten und dort zum teil in Glaswolle verlegen. Und es sind 16 Ampere Automaten vorhanden.
Ich hatte jetzt gedacht das ich Steckdosen Flur und Büro zusammen lege und Schlafzimmer und Wohnzimmer.
Küche wollte ich separat… nur die frage ist ob ich Balkon und Bad zusammen legen kann oder besser beides separat auf teile und wie ich die Beleuchtung absichere mit über die Sicherung der Steckdosen oder auch separat…
Beim Büro kommt es darauf an, ob Du evtl. für IT-Technik eingene Stromkreise brauchst. Sonst würde ich auch hier mind. Stromkreise für Arbeitssteckdosen vorsehen.
Balkon auf jeden Fall einzeln absichern. Ich weis jetzt nicht, ob das nicht ohnehin Vorschrift ist, aber dem würde ich auch noch einen separaten FI spendieren.
Auch beim Rest der Wohnung würde ich mind. 2 FI vorsehen, damit bei einem Fehler nicht immer alles gleichzeitig tot ist.
Meine Elektroinstallation ist ählich bzw. wird mit jedem Teil der Renovierung dorthin entwickelt.
Aber wie man es sich auch ausdenkt:
Steckdosen gibt es zu wenig oder alle an der falschen Stelle. Und wenn mal eine richtig ist, will man am liebsten so viel dranhängen, dass die Absicherung nicht reicht.
Also wirst Du zu diesem Thema so viele Meinungen finden, wie dir Leute antworten.
Ansonsten sind hier im schon einige Beiträge dieser Art gewesen. Such einfach mal im Archiv danach.
Dein Versuch zu helfen in allen Ehren, aber einem absoluten Laien gibt man - auch nach Brettbeschreibung - am besten erstmal nur den Hinweis, dass es dafür speziell geschulte Fachleute gibt.
Nennen sich „Elektriker“.
Spezialfall Küche:
E-Herd: 3x2,5 qmm
Falsch. Herd will Drehstrom und begnügt sich nur ausnahmsweise mit Wechselstrom, dann aber deutlich dicker.
Du legst bitte ohne vorherige Beratung durch einen Elektriker gar nichts, denn der muss es sowieso nachher anschließen.
So lässt sich ne Menge Geld sparen, aber man kann und darf halt nicht alles selber machen.
Bevor jetzt der EInwand kommt „in meinem Haus darf ich selber…“:
Naja ich habe eine Ausbildung zum Energieelektroniker gemacht und mir eben unsicher wie ich am besten ne Hausinstallation mache.
also wenn ich das richtig verstanden habe Herd dann mit 5x2,5 absichern und Geschierspüler auch mit 2,5. Der Rest kann 1,5? oder besser alle Steckdosen 2,5?
Mit den mehren FI verstehe ich das nicht Kühlschrank ist klar wegen ab tauen usw. bei Fehler… Balkon auch machbar aber dann wirds problematisch…
Habe gelesen das man noch mehr ein bauen soll habe das Problem das dann bald die Verteilung nimmer aus reicht…
Ich bin gelernter Energieelektroniker und habe eben nicht die Erfahrung in Hausinstallaitonen und daher meine fragen.
Das anschließen usw. mache ich mir keine Gedanken nur um die Vorschriften die ich einhalten muss. Bei mir im Beruf ist immer alles AufPutz und dann auch mal etwas höher abgesichert und ich kenne eben nicht die Bestimmungen für nen Haus nur für Industrieanlagen…
Fachmann?
Hallo,
als gelernter Energieelektroniker solltest, nein musst!, du das Berechnen von Kabel und Leitungen sowie die Auswahl der entsprechenden Betriebsmittel beherschen! Das ist schliesslich Teil der Ausbildung. Dazu gibt es auch die entsprechende Literatur (Tabellenbücher, VDE-Schriftenreihe etc.), wo man im Zweifels Falle nachsehen kann.
Man muß nicht alles wissen…man muss nur wissen wo es steht.
In Punkto Anzahl und Aufteilung der Stromkreise gibt es hier bereits ausführliche Artikel.
Ich bin gelernter Energieelektroniker und habe eben nicht die
Erfahrung in Hausinstallaitonen und daher meine fragen.
Das anschließen usw. mache ich mir keine Gedanken nur um die
Vorschriften die ich einhalten muss. Bei mir im Beruf ist
immer alles AufPutz und dann auch mal etwas höher abgesichert
und ich kenne eben nicht die Bestimmungen für nen Haus nur für
Industrieanlagen.
Die Physik ist die gleiche.
Zur Strombelastbarkeit verweise ich mal wieder auf das hervorragende Download-Center von Helukabel:
Da Du den Link zur NAV wohl nicht gelesen hast, verweise ich (auch mal wieder) auf das hier:
„Die Arbeiten dürfen außer durch den Netzbetreiber nur durch ein in ein Installateurverzeichnis eines Netzbetreibers eingetragenes Installationsunternehmen durchgeführt werden.“
Und sicherheitshalber (nochmal):
Das umfasst die gesamte an das Stromnetz angeschlossene Anlage, betroffen sind errichten, erweitern und ändern.
Lediglich Instandhaltungsarbeiten im Nach-Zählerbereich sind ausgenommen.
Man setze also mindestens die zwei geforderten FI-Schalter (ergibt sich aus den TAB), verlege nach Überprüfung der Verlegeart und unter Beachtung der Bündelungen passende Leitungen.
Wer es richtig schön machen will, nimmt eine 2,5mm² Leitung pro Zimmer für Steckdosen, eine mit 10A abgesicherte Leitung für Leuchten (die kann auch - anders als Setckdosen - mit einem FI >30mA Auslösestrom gesichert werden, je nach Netzform auch ohne, aber das würde ich nicht machen).
Man überprüfe, ob man Drehstrom hat und lege dann (als Mindestquerschnitt) 5x2,5mm² zum Herd. Bei Wechselstrom mindestens 3x4mm², aber dann sollte man doch besser mal über Umrüstung zu Drehstrom nachdenken.
Platz sollte in der UV vorhanden sein, denn dreireihig müsste sie schon sein.
also wenn ich das richtig verstanden habe Herd dann mit 5x2,5
absichern und Geschierspüler auch mit 2,5. Der Rest kann 1,5?
oder besser alle Steckdosen 2,5?
Falsch gelesen! Schaue doch mal ins Tabellenbuch. Da steht alles drin.
Mit den mehren FI verstehe ich das nicht Kühlschrank ist klar
wegen ab tauen usw. bei Fehler… Balkon auch machbar
Das hat was mit der TAB2007 zu tun. Die sagt aus, das im Fehlerfall nicht die ganze Anlage ausfallen darf. Das evtl. beim RCD-fall nicht gerade der Kreis betroffen ist, ist Nebeneffekt.
aber dann wirds problematisch…
Habe gelesen das man noch mehr ein bauen soll habe das Problem
das dann bald die Verteilung nimmer aus reicht…
Warum willst Du halbe Arbeit machen? Baue eine größere Verteilung ein.
ist alles schoen und gut wenn man das ausrechnen kann. Nur was bringt es einem wenn man auf einem Querschnitt von 1,5mm² kommt in einer Gewerbeinstallation zum Bsp. und es aber vorgeschrieben ist für 16A
2,5mm² zu legen?
Ok, im Wohnungsbau wird das alles nicht so eng gesehen, aber dennoch. Ich habe mir angewöhnt auch wenn man immer flucht für Steckdosen (16A) immer 2,5mm² Querschnitt zu legen
Ok, im Wohnungsbau wird das alles nicht so eng gesehen, aber
dennoch. Ich habe mir angewöhnt auch wenn man immer flucht für
Steckdosen (16A) immer 2,5mm² Querschnitt zu legen
joo, lass ich auch nur so bei mir in der Firma machen!
Wer es richtig schön machen will, nimmt eine 2,5mm² Leitung
pro Zimmer für Steckdosen
Sicherung 10 A oder 16A?
, eine mit 10A abgesicherte Leitung
für Leuchten
Warum das denn?
(die kann auch - anders als Setckdosen - mit
einem FI >30mA Auslösestrom gesichert werden, je nach Netzform
auch ohne, aber das würde ich nicht machen).
Manm bedenke, dass 30mA noch ungefährlich sind, darüber wird es gefährlich. Die meisten sterben beim LAMPENANSCHLIESSEN. Nix mit höherem Auslösetsrom oder ganz ohne FI!
Man überprüfe, ob man Drehstrom hat und lege dann (als
Mindestquerschnitt) 5x2,5mm² zum Herd.
…was früher nur eine EMPFEHLUNG war, heute aber VORSCHRIFT ist.
Balkon auf jeden Fall einzeln absichern. Ich weis jetzt nicht,
ob das nicht ohnehin Vorschrift ist, aber dem würde ich auch
noch einen separaten FI spendieren.
Ich weiß auch nur, DASS ein FI für Außenbereich zwingeng vorgeschrieben ist.
Auch beim Rest der Wohnung würde ich mind. 2 FI vorsehen,
damit bei einem Fehler nicht immer alles gleichzeitig tot ist.
oder noch besser: Eine kombisicherung nutzen, die sowohl die FI als auch die LSS-Funktion übernimmt. Spart in jedem Fall die Fehlersuche.
Wer es richtig schön machen will, nimmt eine 2,5mm² Leitung
pro Zimmer für Steckdosen
Sicherung 10 A oder 16A?
, eine mit 10A abgesicherte Leitung
für Leuchten
Warum das denn?
Wenn man für Leuchten eine eigene Absicherung und Zuleitung nimmt (hier fehlte wohl der Hinweis, dass dann 1,5mm² reicht), dann sollte man sich an den Bedarf richten. Man benötigt keine 16A, Lichtschalter sind zudem nur für 10A ausgelegt.
(die kann auch - anders als Setckdosen - mit
einem FI >30mA Auslösestrom gesichert werden, je nach Netzform
auch ohne, aber das würde ich nicht machen).
Manm bedenke, dass 30mA noch ungefährlich sind, darüber wird
es gefährlich. Die meisten sterben beim LAMPENANSCHLIESSEN.
Ja? Glaube ich eigentlich nicht. Ich hätte eher auf Gartengeräte getippt. Schließlich steht man beim Leuchtenanschluss doch meist recht gut isoliert, im Garten aber auch mal im nassen Gras, wo herein man dann auch beißen würde.
Nix mit höherem Auslösetsrom oder ganz ohne FI!
Der VDE würde es zulassen. Ich würde hier, bei der Beleuchtung, auch die Versorgungssicherheit mit einbeziehen, deswegen vermutlich echt nur einen 300mA einbauen.
Man überprüfe, ob man Drehstrom hat und lege dann (als
Mindestquerschnitt) 5x2,5mm² zum Herd.
…was früher nur eine EMPFEHLUNG war, heute aber VORSCHRIFT
ist.
Jein. 5x1,5mm² sind unter Umständen (hier - Mineralwolle in den Wänden - aber nicht!) auch bis 16A belastbar.
Knapp wird es dann mit dem Spannungsfall, zudem sollte man hinterfragen, wozu man da eigentlich 2,50€ am Kabel sparen soll.
In der DIN Norm sind meines Wissens nach wie vor sogar 20A für den Herd gefordert, was für jeden mir bekannten Haushaltsherd unnötig ist.
Man bedenke, dass 30mA noch ungefährlich sind, darüber wird
es gefährlich. Die meisten sterben beim LAMPENANSCHLIESSEN.
Ja? Glaube ich eigentlich nicht. Ich hätte eher auf
Gartengeräte getippt.
Schließlich steht man beim
Leuchtenanschluss doch meist recht gut isoliert, im Garten
aber auch mal im nassen Gras, wo herein man dann auch beißen
würde.
Ne, meist wird beim Lampenanschluss einfach was Spannungsführendes berührt - oder PE und L sind mal wieder vertauscht…
Nix mit höherem Auslösetsrom oder ganz ohne FI!
den Satz unterstreiche ich nochmals.
Der VDE würde es zulassen.
Ja, Aber ich würde es nicht machen.
Ich würde hier, bei der
Beleuchtung, auch die Versorgungssicherheit mit einbeziehen,
deswegen vermutlich echt nur einen 300mA einbauen.
Das kommt jetzt wieder drauf an, wie verkabelt wird. Wenn man jeden Raum an einen FI und LSS hängt, wozu 300 mA Auslösestrom? Außerdem: Im Privathaushalt wirst du kaum Ströme (Enstörkondenastoren) von L nach PE finden, sodass kaum die Gefahr eines unbeabsichtigen
Auslösens besteht. Wohl aber des unbeabsichtigetn Berührens spannungsführender Teile beim Lampenwechsel.
Auch was zulässig ist, ist nicht immer sinnvoll.
Ich würde niemals auf FI in Lichtkreisen verzichten.
…was früher nur eine EMPFEHLUNG war, heute aber VORSCHRIFT ist.
Jein. 5x1,5mm² sind unter Umständen
Knapp wird es dann mit dem Spannungsfall, zudem sollte man
hinterfragen, wozu man da eigentlich 2,50€ am Kabel sparen
soll.
Genau. Ich kenn allerdings ne andere Begründung: Vom Herd wird Wärme in die Leitungen eingetragen. Und damit das Kabel dann nicht wegen zu hoher Wärmebelastung schmort…