Hi,
nach meinem BWL-Studium habe ich vor einem Jahr ein Trainee-Programm in einem großen Konzern begonnen. Leider habe ich herausgefunden, dass dies mir überhaupt nicht liegt und ich trotz aller Anstrengung mit dem Job nicht ganz klar komme. Doch da mir im Moment leider auch die Ideen fehlen was ich sonst machen könnte, würde ich gerne eine Art „Auszeitjahr“ machen um neue Perspektiven zu finden.
War vielleicht von euch schon mal jemand in der gleichen Situation und kennt ein „Programm“ das man als Berufsanfänger zur Überbrückung oder zur Perspektivenfindung machen kann?
Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen,
viele Grüße
MarySol
ein bischen off topic
Moin,
würde ich gerne eine Art „Auszeitjahr“
machen um neue Perspektiven zu finden.
solch eine Auszeit solltest Du Dir gut überlegen, denn wenn später im Lebenslauf in diesem Jahr so gar nichts steht, kommt das überhaupt nicht gut an bei den Bewerbungsempfängern.
Gandalf
Hallo,
was mir spontan einfallen würde wäre: Au-pair, FSJ/FÖJ, Denkmalschutzprojekte, Kibbuzaufenthalt, Auslandspraktika bei sozialen Hilfsprojekten.
Was bestimmt nicht gut kommt wäre ein Jahr nur rumlungern ohne was sinnvolles zu machen. Ein Auslandsaufenthalt mit sozialem Engagement hört sich für einen zukünftigen potentiellen Chef sicher besser an.
Gruß Tanja
Hi,
also für ein Orientierungsjahr ist es definitiv zu spät. Du bist in Deinem ersten Job und Dir geht es wie tausenden anderen Berufsanfängern auch. Du hast das Gefühl, den Anforderungen nicht gewachsen zu sein und willst flüchten. Das ist aber IMHO der falsche Weg. Du solltest Deinen Trainiebeauftragten aufsuchen und mit diesem Menschen offen reden. Es findet sich immer ein Weg um Probleme zu lösen. Halte noch mindestens ein Jahr durch und wechsle dann mit einem guten Zeugnis zu einem kleineren Arbeitgeber (Mittelständler o.ä.). Der frühe Weggang vom ersten Arbeitgeber wird höher Qualifizierten oft nachgesehen, da es sehr oft vorkommt (ja, zwei Jahre sind früh).
Grüße
Christian
find ich gar nicht!
„one year off“ oder sabbaticals sind eigentlich was für „g´standene berufsleute“, also diejenigen, die schon einiges hinter sich haben. wer sowas mit mitte/ende 30 macht, und das gezielt und geplant angeht, dem wird sowas in seiner vita „verziehen“ oder sogar hoch angerechnet (wie bei mir).
"orientierungsjahre schließen sich i.a. nach schule oder studium an - spätestens. wer bis dahin noch nicht weiß, wohin er eigentlich will… nun ja. ich als personlaer würd mich dann schon fragen, wieviel „biss“ und durchhaltekraft dieses mensch im alltag aufbringt.
daß der erste job nicht der knüller ist - so geht es wohl 95% aller berufsanfänger. aber der erste job ist nicht die endstation, sondern i.a. die zweite station (nach ausbildung oder studium) in der gesamten vita. da kann und wird noch viel folgen.
ich würde empfehlen: kein au-pair oder soziales jahr, sondern „bei der stange bleiben“, rat und zuspruch beim trainiee-beauftragten o.ä. einholen (möglicherweise gibt´s ja auch noch andere stellen im unternehmen, die man sich mal „angucken“ kann), aber auch bei anderen stellen, die sich um sowas professionell kümmern (ja, auch das berühmt-berüchtigte aa ist da gar nicht sooo schlecht). dann die zeit nutzen zur eigenen orientierung, sich was neues suchen - und wenn man das das richtige gefunden hat/glaubt gefunden zu haben, den absprung machen. und immer im hinterkopf haben: auch ein trainee-zeugnis ist eine eintrittskarte für den nächsten job. da ist ein druchschnittliches, wenn der job keinen spaß gemacht hat, aber allemal besser als ein schlechtes, weil man sich hat hängen lassen.
wohlmeinende grüße, borito