Meine 5 Monate alte Tochter hat Neurodermitis. Meine Heilpraktikerin empfahl mir Milchsäurebakterien und in das Badewasser Backpulver zu geben. Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich freue mich auf Eure Antworten
Meine 5 Monate alte Tochter hat Neurodermitis. Meine
Heilpraktikerin empfahl mir Milchsäurebakterien und in das
Badewasser Backpulver zu geben. Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich freue mich auf Eure Antworten
nein,
aber wenn ich das so lese, dann scheint mir der tipp bizarr.
wenn die frau dein kind kennt und erfahrung hat, warum nicht.
aber ohne doc/HP oder sonstwen würde ich vorsichtig sein. könnte ja eine allergie vorliegen.
zum abheilen wunder haut gäbe es ja auch tannolact oder so.
aber: neurodermitis ist doch ein seeehr weites feld?
backpulver ist basisch, natron auch (Backpulver besteht zu großen teilen daraus). basisches wasser schmeichelt der haut und ist soweit ich weiß für alle gesund. der „säureschutzmantel“ der haut sei eher ein film von stoffwechselabfallprodukten.
naturvölker, so sagt man, hätten einen haut-pH von 7.
also will die HP dein kind sanft von solchen „reststoffen“ freispülen.
mit der milchsäure könnte das ähnlich sein, denn milchsäure gehört ja auch irgendwie in diese schiene der basischen ernährung.
für so kleine kinder weiß ich nicht, aber im eigenen umfeld kann ich nur sagen: diese geschichte mit der basischen ernährung etc.pp. hat mich überzeugt: die mir bekannten leute, die danach zu leben versuchen haben deutlich weniger zipperlein.
tilli
Hallo Tilli,
für so kleine kinder weiß ich nicht, aber im eigenen umfeld
kann ich nur sagen: diese geschichte mit der basischen
ernährung etc.pp. hat mich überzeugt: die mir bekannten leute,
die danach zu leben versuchen haben deutlich weniger
zipperlein.
das hat aber nichts mit enthaltenen/ entstehenden Basen zu tun, sondern dass diese Nahrungsmittel tendentiell vitaminreich, ballaststoffreich, zuckerarm, Vermeidung von Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index, wenig vorverarbeitet, ohne oder mit nur wenig tierischen Fetten, keine Innereien etc. sind.
Als „basisch“ gelten z.B. frisches Gemüse, frische Sprossen, Nüsse und andere Samen, Vollkornbrot, Pilze, Tofu…
Als „sauer“ gilt z.B. Limonaden, alkoholische Getränke, Fleisch, Kaffee, Mayonnaise, Ketchup, Frittiertes, Weißbrot, Süßigkeiten, Innereien…
(Ich ernähre mich ähnlich, also vorwiegend von den dabei genannten „basischen“ Lebensmitteln, was schlichtweg dadurch zustande kommt, dass ich Vegetarierin bin, keine vorverarbeiteten Lebensmittel esse, wenig Zucker zu mir nehme und vorwiegend vollwertig esse - und fühle mich gut, habe normales Gewicht, bin nur sehr selten krank.
Für schlecht halte ich dies nicht - nur: mit „Basen“ hat das ganze nix zu tun.)
Viele Grüße,
Nina
Meine 5 Monate alte Tochter hat Neurodermitis. Meine
Heilpraktikerin empfahl mir Milchsäurebakterien und in das
Badewasser Backpulver zu geben. Hat jemand Erfahrungen damit?
Ich freue mich auf Eure Antworten
Hallo,
Erfahrungen hab ich keine, zum Glück. Aber in einem ähnlichen Alter (etwas älter) bekam ich auch die Diagnose ND bei meiner vollgestillten Tochter. Ich trank zu der Zeit viel Milch und aus reiner Experimentierfreude ließ ich die nächsten Monate strikt das Milchtrinken sein. Die „ND“ meiner Tochter verschwand nach kürzester Zeit.
Bestimmt ein geringer Prozentsatz die dadurch „betroffen“ sind, aber ich will es nur mal erwähnt haben.
(Mein heute 4jährige Tochter kann heute literweise Milch trinken ohne Beeinträchtigungen:wink:
Gruß,
Christiane
Hallo
Meine 5 Monate alte Tochter hat Neurodermitis. Meine Heilpraktikerin empfahl mir Milchsäurebakterien und in das Badewasser Backpulver zu geben. Hat jemand Erfahrungen damit?
Für mich klingt das so, als würde es zumindestens nicht schaden.
Mein Sohn hatte eine Zeit lang starke Neurodermitis, es war eine Stress-Situation nach einem Umzug. Er war damals allerdings schon über 4 Jahre alt. Der Hautarzt hatte mir so ein paar geheimnisvolle Salben und Pillen mitgegeben, und unwissentlich hatte ich mit der Behandlung angefangen. Da sie aber sofort innerhalb von Stunden half, erkundigte ich mich bei einer Apothekerin und erfuhr, dass es sich um Cortison-Produkte handelte, woraufhin ich die Behandlung abbrach.
Danach war er weitgehend geheilt, die Neurodermitis kam nicht wieder, oder nur ab und an ganz geringfügig.
Ich hatte allerdings die Behandlung wie gesagt nur einen einzigen Tag begonnen, und ich glaube, ich hatte auch noch geringer dosiert als der Arzt gesagt hatte. Nach dem Arzt hätte die Behandlung außerdem eine Woche oder länger durchgeführt werden müssen. Trotzdem muss ich sagen, dass er mit dem Cortison wohl einen Teufelkreis durchbrochen hat.
Aber wie gesagt, mein Sohn war erheblich älter als deine Tochter, und rausgekommen ist bei ihm die Neurodermitis erst in einer Stress-Situation.
Ansonsten weiß ich nur, dass Meerluft sehr gut helfen soll. Am besten machst du mal eine Mutter-Kind-Kur an der Nordsee.
Viele Grüße
Hallo Nina,
das hat aber nichts mit enthaltenen/ entstehenden Basen zu
tun, sondern dass diese Nahrungsmittel tendentiell
vitaminreich, ballaststoffreich, zuckerarm, Vermeidung von
Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index, wenig
vorverarbeitet, ohne oder mit nur wenig tierischen Fetten,
keine Innereien etc. sind.
Du bezeichnest die Säure-Basen-Diät als irrelevant, aber nennst dann den glykämischen Index? Damit tauschst du ein wissenschaftlich nicht erwiesenes Konzept gegen das nächste aus. Dazu gerührt dann noch flugs die Produkte, die DU als vollwertig orientierte Vegetarierin isst - die sind natürlich gut - und alle anderen sind böse. Begründung:
und fühle mich gut, habe
normales Gewicht, bin nur sehr selten krank.
Das alles hat im Zusammenhang mit Ernährung genauso viel Substanz, wie der Sack Reis, der in China zum x-ten Mal umgefallen ist.
LG Petra
P.S.: Warum sind Innereien noch gleich böse? (Außer, dass sie nicht vegetarisch sind)
Hallo Pomeranze,
Du bezeichnest die Säure-Basen-Diät als irrelevant
ich behaupte nicht, dass es einem damit nicht besser geht - sondern lediglich, dass da keine solche Basenwirkung (Blut, Urin etc. wird basischer) vorhanden ist.
aber
nennst dann den glykämischen Index? Damit tauschst du ein
wissenschaftlich nicht erwiesenes Konzept gegen das nächste
aus.
Das war evl. widersprüchlich - es ist nicht so, dass ich „danach lebe“, also mir raussuche, was einen wie hohen glykämischen Index hat und dies bevorzugt esse.
Wieso ist der glykämische Index pseudowissenschaftlich? Evl. wird daran noch was pseudowissenschaftliches drangebastelt, kann sein.
Was ich lediglich meine: Solche Lebensmittel, die den Blutzucker schnell steigen lassen, kommen bei meiner Ernährung wie auch bei der „Säure-Basen-Diät“ wenig bis nicht vor - und Lebensmittel, die den Blutzucker schnell steigen lassen, führen nunmal zu meist unerwünschten Effekten (schnell wieder Hunger haben, Leistungshoch und danach heftiges Leistungstief). Es wundert daher nicht, dass sich jemand besser fühlt, wenn er diese Lebensmittel weglässt - was derjenige, ernährt er sich nach einer „Säure-Basen-Diät“, fast automatisch tut (Limo, Süßigkeiten etc. gelten nach diesen Tabellen als „sauer“).
Dazu gerührt dann noch flugs die Produkte, die DU als
vollwertig orientierte Vegetarierin isst - die sind natürlich
gut - und alle anderen sind böse. Begründung:
Nein, ich „wettere“ gar nicht gegen Menschen, die auch Fleisch essen.
Das war wohl widersprüchlich. Ich bezeichne auch nicht Fleisch als „böse“ - lediglich: Ich persönlich finde übermäßigen (!) Fleischkonsum (wie z.B. in Deutschland üblich) ungesund, ich persönlich störe mich an den üblichen (!) Tierhaltungsbedingungen, mir schmeckt Fleisch nicht.
Was ich meinte:
a) Ich ernähre mich ähnlich, wie man dies auch als „Basische Diät“ bezeichnet, mache dies aber eben *nicht* als solche sondern habe zufällig rausgefunden, dass das, was man als „Basische Diät“ bezeichnet, relativ gut mit dem übereinstimmt, was ich esse.
Dies habe ich genannt, um einen gewissen Hintergrund anzugeben.
b) Es wundert nicht, dass man Vitamine, Spurenelemente etc. eher in ausreichender Menge aufnimmt (sowie auch nicht mehr Fett als nötig) und die über den Tag aufgenommene Kalorienmenge nicht zu hoch ist, wenn man z.B. das Frühstück aus Vollkornbrot + Gemüseaufstrich + frische Sprossen + frisch gepresstem Obstsaft besteht und nicht aus Limo + Weißbrot mit Nutella (und andere Mahlzeiten ähnlich aussehen).
und fühle mich gut, habe
normales Gewicht, bin nur sehr selten krank.Das alles hat im Zusammenhang mit Ernährung genauso viel
Substanz, wie der Sack Reis, der in China zum x-ten Mal
umgefallen ist.
Wieso hat dies mit Ernährung nichts zu tun?
Nun, Probleme wie Verdauungsbeschwerden, nach dem Essen sich „vollgefressen“ und müde fühlen, Über- oder Untergewicht (und die daraus resultierenden Probleme), Konzentrationsmangel weil der Blutzuckerspiegel nach der „Pausen-Cola“ hochschießt und wieder absackt (und man in der nächsten Stunde Hunger bekommt), Eisenmangel oder Mangel anderer Stoffe, schlechte Haut-/Haar-/Nagelstruktur (was ich alles nicht habe) hängen durchaus sehr häufig mit der Ernährung zusammen.
Ich habe mich hier vor allem auf tillis
für so kleine kinder weiß ich nicht, aber im eigenen umfeld kann ich :nur sagen: diese geschichte mit der basischen ernährung etc.pp. hat :mich überzeugt: die mir bekannten leute, die danach zu leben :versuchen haben deutlich weniger zipperlein.
bezogen, wollte damit sagen: „Ja, beides - mich so ernähren und gesund sein - trifft auf mich auch zu“.
Selbstverständlich, das ist mir klar, gibt es auch Menschen, denen es trotz guter Ernährung gesundheitlich nicht gut geht!
Ein paar Einzelerfahrungen sind natürlich keine wissenschaftliche Studie.
P.S.: Warum sind Innereien noch gleich böse? (Außer, dass sie
nicht vegetarisch sind)
In Innereien können sich mehr Schadstoffe ansammeln - nein, ich meine damit nicht sowas wie Schlacken
Leber und Niere filtern das Blut, hier können sich Medikamentenrückstände, Schwermetalle (Blei, Cadmium) etc. ansammeln.
(Für Innereien wie Herz oder manchmal den Innereien zugerechnete Lebensmittel wie Hühnerhälse gilt das nicht.)
Viele Grüße,
Nina
… kurz und gut
Hallo Pomeranze,
kurz und gut:
Ich finde eine Ernährung (ähnlich) wie die, die von der Säure-Basen-Diät vorgeschlagen wird, schon sinnvoll - aber nicht wegen einer basischen Wirkung, sondern weil hier „automatisch“ (durch die Einteilung, was „basisch“ und was „sauer“ sein soll) vollwertigere Ernährung (viel frisches Obst und Gemüse, wenig Fleisch, wenig Süßigkeiten, wenig Weißmehlprodukte, wenig/keine Fertigprodukte) bevorzugt wird.
Ich bin der Meinung, dass Ernährung auch (!) einen Einfluss auf Wohlbefinden und Gesundheit hat. Damit meine ich kein „esoterisches Geschwurbel“, sondern so simple Dinge wie: bekommt der Körper genug Vitamine, Mineralstoffe, eine angemessene Kalorienmenge, nicht zu viel Fett…
Zur Ausgangsfrage:
Ob eine solche Ernährung gegen Neurodermitis helfen kann, weiß ich nicht - Neurodermitis hat in bestimmten Fällen etwas mit der Ernährung zu tun, kenne mich hiermit (Einfluss von Ernährung auf Neurodermitis) jedoch nicht gut genug aus, um darüber eine Aussage zu treffen.
Schaden wird eine solche Ernährung aber nicht - und selbst wenn es bzgl. Neurodermitis nichts bringt, ist damit auch niemandem „Geld in den Rachen geworfen“.
Viele Grüße,
Nina
Hallo,
sondern lediglich, dass da keine solche Basenwirkung (Blut,
Urin etc. wird basischer) vorhanden ist.
Soweit OK… Aber:
Lebensmittel, die den Blutzucker schnell steigen lassen,
führen nunmal zu meist unerwünschten Effekten (schnell wieder
Hunger haben, Leistungshoch und danach heftiges
Leistungstief).
Genau diese Effekte sind eben nicht wissenschaftlich nachgewiesen, im Gegenteil, es gibt sogar Belege dafür, dass das so pauschal eben nicht stimmt.
Nein, ich „wettere“ gar nicht gegen Menschen, die auch Fleisch
essen.
Das hab ich nicht behauptet.
a) Ich ernähre mich ähnlich, wie man dies auch als „Basische
Diät“ bezeichnet, mache dies aber eben *nicht* als solche
sondern habe zufällig rausgefunden, dass das, was man als
„Basische Diät“ bezeichnet, relativ gut mit dem übereinstimmt,
was ich esse.
Es gibt einige Unterschiede, was bei basischer Ernährung und Glyx „gut“ ist. Insofern kann man beide Ernährungsreligionen eben nicht einfach so übereinander legen.
Zum Beispiel ist die reife Banane basisch grün, aber Glyx rot. Genauso wie die Kartoffel basisch grün aber Glyx rot ist. Umgekehrt sind Quark und Käse Glyx supitrupigrün, während sie basisch rot weil sauer sind.
Dies habe ich genannt, um einen gewissen Hintergrund
anzugeben.
Der aber nicht fundiert ist.
b) Es wundert nicht, dass man Vitamine, Spurenelemente etc.
eher in ausreichender Menge aufnimmt (sowie auch nicht mehr
Fett als nötig) und die über den Tag aufgenommene
Kalorienmenge nicht zu hoch ist, wenn man z.B. das Frühstück
aus Vollkornbrot + Gemüseaufstrich + frische Sprossen + frisch
gepresstem Obstsaft besteht und nicht aus Limo + Weißbrot mit
Nutella (und andere Mahlzeiten ähnlich aussehen).
Aber dich wird wundern, dass man auch völlig ausreichend an Vitamine, Spurenelemente „und so“ ran kommt ohne dass man Vollkornbrot, Gemüseaufstrich, frische Sprossen und so essen muss. Denn es gibt mehr Lebensmittel als das - oder dann gleich das andere Extrem Weißbrot, Limo und Nutella zum Frühstück. Sorry. Aber ein solches Beispiel finde ich in einer Diskussion grottig deplatziert. Es ist nur ein bestimmter Teil der Bevölkerung, der sich derart bescheuert ernährt. Was du aber tust: Du schmeisst „normale“ Ernährung gleich mit in den Bösetopf und begründest dann mit so einem Extrem.
und fühle mich gut, habe
normales Gewicht, bin nur sehr selten krank.Das alles hat im Zusammenhang mit Ernährung genauso viel
Substanz, wie der Sack Reis, der in China zum x-ten Mal
umgefallen ist.Wieso hat dies mit Ernährung nichts zu tun?
Weil du einen Kausalzusammenhang herstellst, der so nicht existiert. Du ernährst dich in einer bestimmten Art und Weise. Nur, weil es dir gesundheitlich gut geht, heißt das aber nicht, dass dieser Umstand seine Ursache in deiner Ernährung hat. Das ist weder statistisch noch sonst wie wissenschaftlich haltbar.
Ich ernähre mich nicht vollwertig, esse ausgewogen, esse regelmäßig Fleisch und Fisch, esse ab und an - allerdings recht selten gekauft, meist selbst gemacht - Fast Food, trinke auch ab und an mal ein Glas Cola. Und … Überraschung… ich habe keine Probleme wie:
Verdauungsbeschwerden,
nach dem Essen sich „vollgefressen“ und müde fühlen,
(Das habe ich nur, wenn es Käsefondue gibt
)
Über- oder Untergewicht
Konzentrationsmangel
Eisenmangel oder Mangel anderer Stoffe,
schlechte Haut-/Haar-/Nagelstruktur (was ich alles nicht habe)
Im Gegensatz dazu gibt es - erwiesen - durchaus einen nicht irrelevanten Anteil an Bevölkerung, der mit rein vollwertiger Ernährung nicht klar kommt. Zu viele Ballaststoffe können nämlich auch Probleme machen.
die mir bekannten leute, die danach zu leben versuchen haben deutlich weniger zipperlein.
Genauso irrelevant - s.o.
Selbstverständlich, das ist mir klar, gibt es auch Menschen,
denen es trotz guter Ernährung gesundheitlich nicht gut geht!
Dieses „trotz“ ist genauso fehl am Platz, wie ein „trotz“ fehl am Platz wäre in dem Satz: Es gibt auch Menschen, die trotz „normaler“ Ernährung gesund sind.
Ein paar Einzelerfahrungen sind natürlich keine
wissenschaftliche Studie.
Eben! Der Sack Reis…
P.S.: Warum sind Innereien noch gleich böse? (Außer, dass sie
nicht vegetarisch sind)In Innereien können sich mehr Schadstoffe ansammeln - nein,
ich meine damit nicht sowas wie SchlackenLeber und Niere
filtern das Blut, hier können sich Medikamentenrückstände,
Schwermetalle (Blei, Cadmium) etc. ansammeln.
Können. Das trifft aber bei Fleisch aus vernünftiger Haltung nicht zu. Insofern ist ein pauschales Ausschließen in dem Zusammenhang auch wieder völliger Blödsinn. Nur weil ich theoretisch mit einem Auto einen Mensch überfahren kann, ist das Auto nicht böse.
(Für Innereien wie Herz oder manchmal den Innereien
zugerechnete Lebensmittel wie Hühnerhälse gilt das nicht.)
NÖ. Aber dafür wurden sie mal flugs mit für böse erklärt. Hoch fundiert das Ganze… Übrigens gibt es auch noch Magen, Lunge, Hoden…
LG
Petra
P.S.: Um aber noch mal zum Thema zurückzukommen: eine bestimmte Ernährungsform ist nicht pauschal Ursache für Neurodermitis. Genausowenig kann man über eine bestimmte Ernährungsform Neurodermitis lindern oder gar heilen!
Es kann sein, dass Liesbeth Tomate, Zwiebel und sellerie als Auslöser für ihre Neurodermitis hat. Die sind Glyx grün und basisch grün oder neutral. Eine Ernährung nach Glyx oder säure-Basendiät bringt Liesbeth nix. Das trifft übrigens auf die häufigsten Allergene zu.
Umgekehrt könnte Liesbeth aber auch eine Neurodermitis haben, die gar nix mit Ernährung zu tun hat, wie bei einem Großteil der Neurodermitiker. Dann nützt ihr der ganze Quatsch eh nix.
Und was lernen wir daraus: gerade Neurodermitis gehört zu den Krankheiten, bei denen viele Leute mit ganz viel Unsinn ganz viel Geld verdienen, weil die Betroffenen sich so leicht verunsichern lassen…
Hallo Petra,
Lebensmittel, die den Blutzucker schnell steigen lassen,
führen nunmal zu meist unerwünschten Effekten (schnell wieder
Hunger haben, Leistungshoch und danach heftiges
Leistungstief).Genau diese Effekte sind eben nicht wissenschaftlich
nachgewiesen, im Gegenteil, es gibt sogar Belege dafür, dass
das so pauschal eben nicht stimmt.
dass bestimmte Lebensmittel dazu führen, dass „der Zucker schneller ins Blut geht“, ist meines Wissens nach schon nachgewiesen.
a) Ich ernähre mich ähnlich, wie man dies auch als „Basische
Diät“ bezeichnet, mache dies aber eben *nicht* als solche
sondern habe zufällig rausgefunden, dass das, was man als
„Basische Diät“ bezeichnet, relativ gut mit dem übereinstimmt,
was ich esse.Es gibt einige Unterschiede, was bei basischer Ernährung und
Glyx „gut“ ist. Insofern kann man beide Ernährungsreligionen
eben nicht einfach so übereinander legen.
Wie gesagt, ich halte mich auch nicht daran - ich habe nur zufälligerweise (da ich mal wissen wollte, was es mit der ominösen „Säure-Basen-Diät“ auf sich hat) gewisse Parallelen festgestellt. Definitiv gibt es auch Unterschiede.
Was ich damit eigentlich sagen wollte:
Dass sich jemand, der sich „nach Säure-Basen-Diät“ oder „nach Glyx-Index“ ernährt, besser fühlt und sich dessen Gesundheit z.T. messbar verbessert, hat eher etwas damit zu tun, dass diese Ernährungsformen automatisch zu einer ausgewogeneren Ernährung führen.
Dies habe ich genannt, um einen gewissen Hintergrund
anzugeben.Der aber nicht fundiert ist.
Sorry - mit „Hintergrund“ meinte ich nicht „wissenschaftliche Erklärung“, sondern „warum schreibe *ich* etwas dazu“.
Aber dich wird wundern, dass man auch völlig ausreichend an
Vitamine, Spurenelemente „und so“ ran kommt ohne dass man
Vollkornbrot, Gemüseaufstrich, frische Sprossen und so essen
muss.
Das war nur ein Beispiel.
- oder dann
gleich das andere Extrem Weißbrot, Limo und Nutella zum
Frühstück. Sorry. Aber ein solches Beispiel finde ich in einer
Diskussion grottig deplatziert. Es ist nur ein bestimmter Teil
der Bevölkerung, der sich derart bescheuert ernährt.
Was du
aber tust: Du schmeisst „normale“ Ernährung gleich mit in den
Bösetopf und begründest dann mit so einem Extrem.
Nein, selbstverständlich nicht. Denn: Toast und Nutella zum Frühstück und noch 'ne Limo hinterher halte ich für keine normale Ernährung.
Eine „normale“ Ernährung ist für mich auch, wenn jemand morgens das Salami-Vollkornbrot, die Mandarine in der Frühstückspause, mittags einen Kartoffel-Würstchen-Eintopf, zwischendurch mal 'nen Schokoriegel und abends meinetwegen Chili con carne isst. Manches davon würde ich nicht essen, aber mit „böse“ hat das rein gar nix zu tun.
Weil du einen Kausalzusammenhang herstellst, der so nicht
existiert. Du ernährst dich in einer bestimmten Art und Weise.
Nur, weil es dir gesundheitlich gut geht, heißt das aber
nicht, dass dieser Umstand seine Ursache in deiner Ernährung
hat. Das ist weder statistisch noch sonst wie wissenschaftlich
haltbar.
Das ist mir klar (darauf habe ich auch hingewiesen).
Ich ernähre mich nicht vollwertig, esse ausgewogen, esse
regelmäßig Fleisch und Fisch, esse ab und an - allerdings
recht selten gekauft, meist selbst gemacht - Fast Food, trinke
auch ab und an mal ein Glas Cola. Und … Überraschung…
Das klingt mir nach einer vernünftigen Ernährung:
Ausgewogen, regelmäßig Fleisch und Fisch (ist doch okay!), das Glas Cola und Fast Food* nur ab und an, und wie ich so im Kochbrett lese, kochst du gerne und legst auf hochwertige, frische, saisonale Zutaten Wert.
(Streng genommen esse ich das auch - und ich wüsste nicht, was gegen eine selbstgemachte Pizza, oder sofern man Fleisch isst, gegen einen selbstgemachten Hamburger mit magerem Hack und frischem Gemüse spricht.)
Überraschung…
Ich halte das für gar keine Überraschung - ich wüsste nicht, was aufgrund deiner Ernährung zu Verdauungsbeschwerden,
nach dem Essen sich „vollgefressen“ und müde fühlen,
Über- oder Untergewicht,
Konzentrationsmangel,
Eisenmangel oder Mangel anderer Stoffe,
schlechte Haut-/Haar-/Nagelstruktur etc. führen sollte.
habe keine Probleme wie:
Diese Probleme fallen mir auch eher bei Leuten auf, die sich eben tatsächlich ungesund (und damit meine ich nicht, mal selbst zubereitetes Fleisch oder auch mal 'nen Schokoriegel, sondern 3/4 des Flüssigkeitsbedarfs über Cola-Mix decken, als „Obst“ morgens einen „Frucht“-Joghurt, mittags einen riesigen Hamburger oder eine Leberkäsesemmel, abends die Fertigpizza - oder auch gar nix man hat ja keine Zeit - und dann wieder mal Diät…) ernähren.
Ja, ich kenne Leute die sich ohne Übertreibung so ernähren, und, sagen wir’s mal so… es fällt schon auf, wie es ihnen geht (nein, das ist keine wissenschaftliche Studie
).
Im Gegensatz dazu gibt es - erwiesen - durchaus einen nicht
irrelevanten Anteil an Bevölkerung, der mit rein vollwertiger
Ernährung nicht klar kommt. Zu viele Ballaststoffe können
nämlich auch Probleme machen.
Oben genannte Beschwerden nicht zu haben, führe ich keinesfalls auf ballaststoffreiches Essen zurück - sondern auf abwechslungsreiches Essen, das alles in passendem (!) Ausmaße enthält.
Andererseits führe ich es auch nicht darauf zurück, wenn jemand diese Beschwerden hat.
Selbstverständlich, das ist mir klar, gibt es auch Menschen,
denen es trotz guter Ernährung gesundheitlich nicht gut geht!Dieses „trotz“ ist genauso fehl am Platz, wie ein „trotz“ fehl
am Platz wäre in dem Satz: Es gibt auch Menschen, die trotz
„normaler“ Ernährung gesund sind.
Ich meine hier selbstverständlich Erkrankungen und Mangelerscheinungen, die prinzipiell ernährungsbeeinflussbar sind.
Beispielsweise, dass jemand trotz eisenreicher Ernährung unter Eisenmangel leidet - gibt’s nunmal.
Können. Das trifft aber bei Fleisch aus vernünftiger Haltung
nicht zu. Insofern ist ein pauschales Ausschließen in dem
Zusammenhang auch wieder völliger Blödsinn. Nur weil ich
theoretisch mit einem Auto einen Mensch überfahren kann, ist
das Auto nicht böse.
Ich behaupte auch nicht, dass man gleich umfällt, wenn man mal Leber isst
Pauschales Ausschließen finde ich auch unsinnig - siehe oben: Ist doch nicht schlimm, wenn man mal (!) einen Hamburger isst, mal ein Glas Cola trinkt; schlecht aber sicherlich, wenn’s sowas täglich von der Imbissbude gibt.
Zur vernünftigen Haltung: Viele Leute kümmern sich eben nicht darum, woher ihr Fleisch tatsächlich kommt.
Du kaufst Fleisch aus dir bekannter Tierhaltung, wenn ich mich richtig erinnere - finde ich gut!
P.S.: Um aber noch mal zum Thema zurückzukommen: eine
bestimmte Ernährungsform ist nicht pauschal Ursache für
Neurodermitis. Genausowenig kann man über eine bestimmte
Ernährungsform Neurodermitis lindern oder gar heilen!
Das ist mir auch klar - nur:
Es gibt Neurodermitis-Patienten, deren Symptome bei Meiden bestimmter (unterschiedlicher!) Lebensmittel schwächer werden.
Es kann sein, dass Liesbeth Tomate, Zwiebel und sellerie als
Auslöser für ihre Neurodermitis hat. Die sind Glyx grün und
basisch grün oder neutral. Eine Ernährung nach Glyx oder
säure-Basendiät bringt Liesbeth nix. Das trifft übrigens auf
die häufigsten Allergene zu.
Das ist mir vollends klar!
(Ich bezog mich hier auch gar nicht auf Neurodermitis speziell, sondern dass ich allgemein die Ernährungsform für großteils sinnvoll halte - klar, auf Allergene sowie Unverträglichkeiten muss man wie immer gesondert achten!
Ich hatte auch nicht eine bestimmte Ernährung als „Heilung“ oder Linderung bei Neurodermitis empfohlen.
Ich bin lediglich der Meinung: Eine ausgewogene Ernährung ohne viel „Fertigkram“ schadet nie! Und damit wird auch niemandem Geld aus der Tasche gezogen.)
Umgekehrt könnte Liesbeth aber auch eine Neurodermitis haben,
die gar nix mit Ernährung zu tun hat, wie bei einem Großteil
der Neurodermitiker. Dann nützt ihr der ganze Quatsch eh nix.
Selbstverständlich.
Und was lernen wir daraus: gerade Neurodermitis gehört zu den
Krankheiten, bei denen viele Leute mit ganz viel Unsinn ganz
viel Geld verdienen, weil die Betroffenen sich so leicht
verunsichern lassen…
Das ist mir vollends klar!
Viele Grüße,
Nina
Man kann Neurodermitis teilweise heilen durch die Behandlung der
Darmflora.
Wie es genau funktioniert ,müßte ich mal nachfragen. Aber mit den
Milchsäurebakterien, das könnte dann in die richtige Richtung gehen.
Hallo,
davon hab ich noch nichts gehört, aber mein Heilpraktiker wendet die Eichotherm-Therapie an. Infos darüber findest Du im Netz.
Gruß Rosa