Hallo Nadine,
hier mal eine homöopathische Antwort.
Das sind alles Mittel, die generell bei Neurodermitis helfen könnten.
Aber dir dazu raten kann ich nicht guten Gewissens.
Du schreibst, daß du dich mit Homöopathie beschäftigst. Aber offenbar hast du noch nicht die richtige Fachliteratur, sondern gehst den Empfehlungen aus der Laienliteratur nach.
Ich will versuchen dir das wesentliche in wenigen Sätzen zu erklären.
Neurodermitis ist keine ‚einfache‘ Krankheit, sondern gedeiht auf einer bestimmten Veranlagung. So eine Krankheit ist nur positiv zu beeinflussen, wenn man sich an die Grundlagen der Homöopathie hält.
Die wichtigste Regel ist, daß das Arzneimittel passend zu den Symptomen der Krankheit und des ganzen Menschen passen muß. Da jeder Kranke stwas verschieden reagiert als der andere Kranke, ist klar, daß es kein ‚Rezept‘ gibt, daß für jeden Neurodermitiker paßt.
Arzneimittel, die nur ungefähr passen, helfen oftmals vorübergehend oder nur scheinbar, d.h. entweder kommt die Neurodermitis wieder (das wäre der bessere Fall) oder sie bleibt weg und der Körper entwickelt anstatt ihrer eine andere Krankheit, z.B. folgt auf Neurodermitis häufig Asthma.
Du siehst, daß wichtigste ist, daß Arzneimittel passend zu wählen.
Das nächstwichtigste ist die Potenz richtig zu wählen. Die Potenz des Mittels muß immer etwas größer sein als der Krankheitsreiz im Körper. Bei Neurodermitis können tiefe D-Potenzen evtl. den Juckreiz unterdrücken. Um die Neurodermitis inb ihrer Grundlage zu kurieren reicht das nicht.
Willst du mit Homöopathie erfolgreich die Neurodermitis bekämpfen, brauchst du einen guten klassisch arbeitenden Homöopathen. Das kannst du selbst mit Hilfe von Laienliteratur nicht.
Viele niedrige D-Potenzen zu nehmen ist aus klassisch homöopathischer Sicht kontraproduktiv, auch wenn du dich Anfangs über einen nachlassenden Juckreiz freust.
Bitte beachte, daß du das Kortison auf keinen Fall plötzlich ganz absetzt. Der Körper ist daran gewöhnt und braucht das. Kortison. Immer(!) langsam ausschleichen.
Wenn du Kortison nimmst, evtl. schon lange nimmst, dann mußt du auch damit rechnen, daß auch eine sehr gute homöopathische Behandlung nur langsam Fortschritte macht.
Falls du noch Fragen hast, will ich gern versuchen sie dir zu beantworten.
Gruß Steffi
Ach ja: Stutenmilch ist eine sehr gute Idee um die Haut zu verwöhnen und den Juckreiz zu lindern. Letztlich dauerhaft heilen wird sie wahrscheinlich nicht.