Hallo liebe community,
unser 4,5 Monate alter Sohn hat Neurodermitis. Nun haben wir festgestellt, dass sich die Rötungen erheblich vermehren, wenn ich selbst Kuhmilch trinke und ihn stille. So lasse ich nun Kuhmilch (±produkte) aus meinem Speiseplan (seit ca. 2 Wochen). Der Kleine bekommt ausser Muttermilch nur noch Soja-baby-nahrung und Breie ohne Kuhmilch. Sein Zustand hat sich seitdem verbessert. Die Milchschorf-Kruste an seinem Kopf ist auch nicht mehr wässrig.
Unser Problem: wir waren bei 2 Hautärzten und keiner glaubt uns das. Obwohl wir gelesen haben, dass Neurodermitis-Patienten sehr oft auf Milcheiweiß reagieren. Die Hautärzte wollen auch keinen Test durchführen.
- Könnten wir selber ohne eine Überweisung im Krankenhaus einen entsprechenden Test durchführen lassen?
- Und wie sieht dieser Test aus, dass die Ärzte meinen, der Test wird nicht an so kleinen Babys durchgeführt, also ist er gefährlich? 3) Und wie haben all die anderen Eltern die Mulchunverträglichkeit bzw. -allergie bei ihren babys festgestellt (schliesslich gibt es so viele Non-Milch-Babynahrungen…) ?
- Neurodermitis kommt ja bekanntlich in Schüben. Dies ist der erste Schub. Der nächste müsste nach ca. 2 Jahren kommen usw. Muss das immer so sein, oder könnte es sein, dass ein anderer Schub überhaupt nicht mehr kommt?
- Hydrocortison haben beide Dermatologen verschrieben. Wir haben die Präparate nicht einmal aus der Apotheke geholt, da wir bei einem so kleinen Kind eigentlich nicht so heftige Mittel wollen. Die Ärzte meinten Hydrocortison ist ungefährlich, da es nicht in die unteren Hautschichten dringt. Stimmt das? Hat es also Wirkung ohne Nebenwirkungen?
Vielen Dank im Voraus für eure Antworten.
Rose2005
Hallo liebe community,
unser 4,5 Monate alter Sohn hat Neurodermitis. Nun haben wir
festgestellt, dass sich die Rötungen erheblich vermehren, wenn
ich selbst Kuhmilch trinke und ihn stille. So lasse ich nun
Kuhmilch (±produkte) aus meinem Speiseplan (seit ca. 2
Wochen). Der Kleine bekommt ausser Muttermilch nur noch
Soja-baby-nahrung und Breie ohne Kuhmilch. Sein Zustand hat
sich seitdem verbessert. Die Milchschorf-Kruste an seinem Kopf
ist auch nicht mehr wässrig.
Sucht Euch eine Arzt der mit EAV / VEGA oder Bioresonanztests arbeitet.
Mit diesem Test´s kann man ungefährlich auf Allergene testen. Wichtig bei Neurodermitis ist nicht nur auf Kuhmilch, sondern auch auf Weizen zu testen. Meist liegt eine Allergie auf beide Stoffe vor. Vielleicht kannst Du auch auf weizenfreie Kost (Dinkel - Urweizen wird meist vertragen ) umsteigen, so lange Du noch stillst.
In manchen Fällen, auch bei meiner Tochter, halfen Gaben von Nachtkerzenölkapseln (ausgedrückt in die Milch oder Brei) in einer Anfangsdosis von 1000mg. Zur Hautpflege kann man andere Öle (z.B. Hanföl, Boretschöl, Sojaöl u.a.) mit einem hohen Anteil an Gamma-Linolen-Säure verwenden, da das Nachtkerzenöl recht teuer ist. Das Hanföl (am besten Lebensmittelöl, das kann auch ins Essen gerührt werden) wirkt zusätzlich beruhigend auf die Psyche.
Hallo Rose,
nur mal zu Deinen beiden letzten Punkten:
- Neurodermitis kommt ja bekanntlich in Schüben. Dies ist der
erste Schub. Der nächste müsste nach ca. 2 Jahren kommen usw.
Muss das immer so sein, oder könnte es sein, dass ein anderer
Schub überhaupt nicht mehr kommt?
- Hydrocortison haben beide Dermatologen verschrieben. Wir
haben die Präparate nicht einmal aus der Apotheke geholt, da
wir bei einem so kleinen Kind eigentlich nicht so heftige
Mittel wollen. Die Ärzte meinten Hydrocortison ist
ungefährlich, da es nicht in die unteren Hautschichten dringt.
Stimmt das? Hat es also Wirkung ohne Nebenwirkungen?
Cortison HAT Nebenwirkungen. So gern es auch verharmlost wird… Meine Mutter hat es zur Inhalation bekommen, da hieß es auch, es würde ja die Lunge nicht verlassen. Trotzdem hatte sie massive Nebenwirkungen (Knochenschmerzen, Ödeme, Stammfettsucht, Hämatome uam) und zwar systemisch - also nix „nur Lunge“.
Ich will Dir da gar keine Angst machen - bei Salben sind die Dosen tatsächlich gering und gehen bestimmt nicht in dem Maße ins Blut über. Dennoch ist mit lokalen Wirkungen und auch Nebenwirkungen zu rechnen: Die Haut wird dünner, reizbarer, trockener. Bei Neurodermitis bestimmt genau, was Ihr Euch wünscht… Weitere mögliche NW bei Cortisonsalben sind akneähnlicher Ausschlag und größere Verletzlichkeit der Haut.
Das „Gute“ bei Neurodermitis in so jungen Jahren: Bei vielen Kindern verschwindet sie bis zum Grundschulalter.
Das ist jetzt zwar keine Hilfe, aber vielleicht ein Lichtblick…
Zur eventuellen Vermeidung weiterer Schübe kann ich mich hier nur den schulmedizinischen Bluthunden zum Fraß vorwerfen und sagen: Die Homöopathie verzeichnet gerade hier große Erfolge. Mag einen Versuch wert sein - verschlechtern tut sichs sicher nicht, und Cortison läuft Euch auch nicht
davon…
Wie auch immer Ihr es managt: Viel Erfolg!!!
Hi,
vielleicht schaust Du mal in diese Richtung:
Zitate: Heilung durch Selbsthilfe neurodermitiker.com
Ernährung gegen Neurodermitis Symptome (auch Baby und Kind). Keine Klinik, Kur, Homöopathie, Behandlung, Therapie, Hautcreme, Ciclosporin Kortison, Neurodermitis Salbe o. Medikamente!
Stufenweise Anleitung zur Heilung durch Selbstheilung von Allergie und Neurodermitis auf Basis der Natürlichen Gesundheitslehre von 1822 (Natural Hygiene)
Oder „Allergien muessen nicht sein“ Buch von Dr.Bruker
Gruss Helmut
Hallo liebe Rose,
wenigstens scheinst Du schon eine Ursache gefunden zu haben. Bei meiner 6 Monate alten Tochter suche ich noch, woran die Schübe liegen könnten. Leider.
Ich denke jedenfalls, Du solltest Deinem Bauchgefühl vertrauen. Wenn Du meinst, da gibt es einen ursächlichen Zusammenhang, dann trinke keine Milch mehr, solange Du noch stillst. Ich frage mich aber schon, wieso Dein Sohn schon in seinem Alter diese Breie bekommt. Weshalb hast Du nicht erst einmal den obligatorischen Karottenbrei gefüttert??? (Nur mal so eine Frage.)
Eigentlich ist Dein Sohn ja noch durch Deine Abwehrstoffe weitgehend geschützt (das ist auch die gängigste Begründung, weshalb Allergietests in so jungen Jahren ungenau sind; neben derjenigen, dass ein Allergietest auch eine Allergie erst zum Ausbruch bringen kann). Es wird sowieso von so vielen Seiten geraten, im ersten Lebensjahr Kuhmilch gar nicht zu füttern. Damit ist das Verdauungssystems eines Säuglings oft überlastet.
Noch Tipps aus meiner eigenen Erfahrung:
Bade so wenig wie möglich (überhaupt ist Wasser in diesem Falle Gift). Benutze nur rückfettende Badezusätze, wie zum Beispiel lanolinhaltige Produkte. UND: Wassertemperatur nicht über 32 °C , denn dann verpufft die Wirkung der Zusätze und außerdem löst zu warmes Wasser noch mehr Juckreiz aus!!! Zum Eincremen der trockenen Haut benutze ich nur noch „Physiogel“, eine wirkstofffreie Cremebasis, hypoallergen und super-gut verträglich. Leider kann ICH auf kortisonhaltige Salbe (momentan Dermatop) nicht verzichten, sonst würde sich meine Tochter alles blutig kratzen… Der dringende Ratschlag des Arztes aber, beim Eincremen selber Handschuhe zu tragen, beantwortet wohl die Frage, ob Kortison Nebenwirkungen hat oder nicht. Hier muss also sehr genau abgewogen werden, ob der Nutzen die Risiken aufwiegt.
Ich wünsche Eurem Lütten weniger Qualen und Euch gute Nerven und alles Gute,
Jana
Hallo Jana,
mein Sohn mag keinen Karottenbrei. Und überhaupt mag er nichts Salziges. Ich habe Bio-Reis gekauft, koche und püriere es, mische es mit etwas Öl und pürierten Früchten. Das mag er.
Ich habe heute eine homöopathische Salbe gekauft. Sie soll Juckreiz lindern, Rötungen sollen zurückgehen usw. auf www.dhu.de kann man sich Broschüren bestellen (u.a. zu Neurodermitis). In dieser Broschüre war eben Werbung zu dieser Salbe. Aber Physiogel habe ich auch notiert, danke:smile:
Habt ihr mal an Homöopathie gedacht? In eine der Antworten zu meiner Frage kommt da so ein Tipp. Und ich habe schon früher gehört, dass Homöopathen in diesem Bereich ganz gut sind…
vielen lieben Dank für Deine Antwort
Rose2005
Hallo Kerstin,
lieben Dank für Deine Antwort. Habe alles notiert. Habe aber noch eine Frage: Du schreibst:
Sucht Euch eine Arzt der mit EAV / VEGA oder Bioresonanztests
arbeitet.
Hatte schon früher von Bioresonanztests gehört. Aber sind das dann Ärzte oder Homöopathen? Falls Ärzte: Dermatologen oder sonstige? Habt ihr diesen Test auch durchgeführt? soweit ich weiss, kann man in diesem Bereich ja auch heilen, hast Du schon mal etwas davon gehört?
lieben Dank im Voraus
Rose2005
Hallo Rose,
ich wollte Dich mal fragen ob Du in Deiner Schwangerschaft deppresiv warst oder ging es Dir andersweitig schlecht?Ich suche nach weiteren Gründen,ich weiss z.b.dass es was mit der Seele zu tun hat(Hautkrankheiten).Ich habe in der Altenpflege die Erfahrung gemacht bei Neurodemitis-Kranken ist die Halicar-Salbe sehr gut ist homöopathisch.Erkundigt euch beim Heilpraktiker auf jedenfall halte ich auch nichts von Cordison-Salben machen auf dauer die Haut dünn kommt auch auf die Prozent -Zahl der Salbe an.
Wünsche euch u.dem kleinen alles liebe
Vivian
Hallo Rose,
bei meiner Tochter (allerdings schon 16 Jahre) wurde auch durch einen Bioresonanztest eine Kuhmilch-, Weizen-, und Glutamatunverträglichkeit festgestellt, die dann auch mit einer Bioresonanztherapie behandelt und auch sehr gut in den Griff bekommen wurde. Bei ihr hatte sich diese Unverträglichkeit allerdings auf den Verdauunsapparat niedergeschlagen und die herkömmliche Medizin hatte nur Lefax und ähnliches zu bieten. Jedenfalls hat uns diese Ärztin/Heilpraktikerin gesagt, dass drei Viertel ihrer Patienten, die mit Haut- und auch Verdauungsproblemen zu ihr kommen, auf Kuhmilch reagieren. Insofern könnte ich mir vorstellen, dass du mit deiner Vermutung richtig liegst. Ich würde jedenfalls eine solche Therapie immer wieder vorziehen, obwohl sie - jedenfalls bei meiner Kasse - selbst bezahlt werden muss (ca. 30 Euro pro Behandlung). Vielleicht wirst du ja hier http://www.therapeuten.de/therapien/bioresonanz.htm fündig.
Liebe Grüße
Angel
Mit diesen Tests können sowohl Ärzte als auch Heilpraktiker arbeiten. In den meisten Fällen wird die Krankenkasse, die Kosten jedoch nicht ersetzen. Bei Kindern ist mehr möglich. Sie bekommen teilweise auch Homöopathie bezahlt. Also erkundige Dich vorher bei Deiner Kasse, welche Kosten sie übernehmen.
Ich war mit meiner Tochter sowohl bei einer Heilpraktikerin, welche kinesiologisch getestet hat, als auch bei einem Kinderarzt der einen EAV-Test gemacht hat.
Wichtig ist noch, dass der Arzt mir gesagt hat, dass die Tochter nie gegen Keuchusten geimpft werden soll. Es ist ja bekannt, daß Neurodermitis in Asthma umschlagen kann. Das Immunsystem ist bei Neurodermitis immer geschwächt.
Bei meiner Tochter hat die Neurodermitis erst nach den ersten vier Wochen begonnen. Es könnte durchaus auch ein Impfschaden sein.
Ich habe dann noch spezielle homöopathische Nosoden von Stauffen-Pharma bekommen, weil durch den EAV-Test festgestellt wurde, dass eine Allergie an einem Teil der Lunge vorliegt.
Die Haut war nach 3 Jahren Nachtkerzenöl in Ordnung, aber sie hatte eine behinderte Atmung - schniefte nachts sehr stark. Deshalb habe ich die andern Tests noch machen lassen. Kinesiologisch wurde eine Allergie auf Kuhmilcheiweiß und Weizen festgestellt und entsprechend bearbeitet. Sie kann inzwischen auch wieder Milch- und Weizenprdukte essen, nur keine Lebensmittel wo Milcheiweiß beigemengt ist. Wenn z.B. in Würstchen Milcheiweiß drin ist, muß sie erbrechen.
Jetzt ist meine Tochter schon 13 Jahre alt und die Neurodermitis nicht wieder gekommen und die
Atmung ist auch in Ordnung. Natürlich kann es in der Pubertät wieder auftreten.
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