ich habe kürzlich von einer Psychologin gehört, die im Rahmen eines sog. „Neurodynamischen Speicherns“ Kurse für Lernstrategien und -techniken anbietet. Ich habe daraufhin dort angerufen und man sagte mir, das es primär darum ginge, Gelesenes schneller ins Langzeitgedächtnis zu bringen, Buchseiten zu überfliegen und trotzdem zu behalten etc. Wer kennt sich hiermit aus? Was ist hiervon zu halten?
Ich habe diesen Thread weiter unten gelesen: Ist dieses Neurodynamische Speichern dasselbe wie Neurolinguistisches Programmieren, oder gibt es da noch einen Unterschied?
Angelerntes ist die geschribene erfahrung anderer!
mach eigene erfahrungen!
oder nein!
lerne das zeug alles! nachher wirst du sowiso das tuen was von innen kommt und du wirst sehen : das zeug da draußen was wir lernen sollen behindert uns bei dem was wir wirklich wollen!!!
Also, Bugleba, darüber läßt sich streiten.
Jetzt stell Dir vor, wie es wäre, wenn ein Baby wirklich NICHTS gelernt bekäme. Das würde auch das Sprechenlernen, das Laufen, das … beinhalten.
Und dann: Wie würden es manche Leute schaffen, überhaupt eine Motivation, eine Art Lernbedürftigkeit zu bekommen? Es ist ja sogar nachgewiesen, dass Intelligenz zum großen Teil von Erziehung herrührt. Dass Begeisterungsfähigkeit, dass die Fähigkeit, Probleme zu lösen, aus der Erziehung kommt.
Wenn Kinder nicht erzogen werden, tritt auf, was ein Herr Singh schon 1920 beschrieben hat: Er hatte zwei Mädchen gefunden, im Dschungel. Sie waren ca. 10 Jahre alt - und legten bis zum Schluss ihre Angewohnheiten zum größten Teil nicht ab. Die eine starb ziemlich früh, die andere lernte nie mehr sprechen, sie lief auf allen vieren, aß rohes Fleisch und streunte nachts herum.
Gut, das sind Extrembeispiele.
Aber mal ehrlich: Glaubst Du, Kinder wissen schon, was gut für sie ist? Klar, sie wissen schon vieles davon. Aber nicht alles. Sie würden vielleicht zu wenig essen, sie würden sich Krankheiten einfangen, sie würden… Stell’s Dir mal vor. Und dann würde mich wirklich Deine Meinung daran interessieren!