Neuwagen - mit oder ohne Dieselpartikelfilter

Hallo Autofreunde,

bin gerade dabei, mich nach einem neuen Pkw umzusehen. Der A3 Sportback gefällt mir ganz gut. Aufgrund hoher Fahrleistung (50.000 km/Jahr) kommt nur ein Diesel mit 6-Gang-Schaltgetriebe in Frage. Den gibt es einmal mit und einmal ohne DPF (Dieselpartikelfilter).

Grundsätzlich würde ich den DPF trotz des Aufpreises nehmen, jetzt habe ich allerdings gelesen, daß ich dann statt der modernen 16V-Maschine „nur“ einen Motor mit 8 Ventilen bekomme, der dann auch noch mehr Sprit braucht.

Ist dem wirklich so? Was meinen die Experten dazu? Wozu würdet Ihr raten? Bin im Moment ziemlich ratlos. Meinen Audihändler kann ich in ein paar Tagen fragen, aber ich hätte auch gerne ein paar „unabhängige“ Meinungen.

Danke und Gruß
(Woly)

Hallo Woly,

von der technischen Seite her kann ich nicht allzu viel sagen und auch die Preis/Leistungs-Geschichte musst Du selber entscheiden. Allerdings ist bei der aktuellen Diskussion um Dieselpartikelfilter zu erwarten, dass es in der nächsten Zeit „Konsequenzen“ geben wird. Das kann* steuerliche Erleichterungen für „mit“ genauso wie Abgaben/Fahrverbote „ohne“ heissen. Je nachdem kann das dann Konsequenzen für Dich bzw. den Wiederverkaufswert der Karre haben. Das muss natürlich alles nicht sein, aber ich halte das für eher wahrscheinlich. Sprich, ich meinerlicherseits würde trotz aktuell etwas höherer Kosten getreu dem Motto „Nie ohne“ handeln :wink:
Ansonsten können Dir vielleicht noch andere Autohändler raten? Muss ja nicht nur „Dein“ Audiologe sein - frag einfach mal bei anderen Marken nach!

*wink*

Petzi

*bitte nicht missverstehen, ist eine Vermutung meinerlicherseits!

Hallo,

muss mich Petzi anschließen!
Das mit dem Verbrauch ist im wirtschaftlich abssoluten Minimalbereich welches sich nicht gegen den Wertverlust deines Fahrzeugs, solltest du einen Neuwagen ohne DPF kaufen, rechnen lässt!

  • Steuerliche Vorteile
  • Widerverkaufswert enorm höher
  • Die eigene Gewissheit selbst einen großen Anteil zur Umwelterhaltung beizutragen!!!

Betreibe selbst eine Neuwagenverkaufsagentur, habe gegen Ende des vergangenen Jahres einige Neufahrzeuge vor avisiert (Ford. Euro 4 ohne DPF).
Fazit dank der Presse etc.keiner will mehr einen ohne, was denkst du wenn du dein Fzg. dann mal verkaufen möchtest zudem mit .ich denke bei 50000km p.a.- enormen km auf dem Tacho?!

Du kannst die paar hundert Euro Anschaffungspreis mehr beim DPF überhaupt nicht verweissen indem du all die fin. verluste gegen rechnest solltest du ohne Bestellen!

Nur mein Tip, Gruß

Mathias

N.S. Die Steuern werden in der kommenden Zeit noch mehr erhöht und wenn du dann NUR Euro 4 ohne hast, wird sich das auch dahin gehend bemerkbar machen!
Bei einem Neufahrzeug sollte man immer jede Technische Neuigkeit in der Bestellung einbeziehen, es macht sich immer bezahlt.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo Petzi,

Preis/Leistung muß ich natürlich selber beurteilen, das ist schon klar. Den Preis kann man ja auch einfach in Zahlen ausdrücken.

Was aber leider nicht so eindeutig ist, sind z. B. die erhöhten Verbrauchszahlen oder die verringerte Leistung. Ich versuche halt, für meine Entscheidungen ein paar Pro- und auch Contra-Punkte zu finden… Von den gesetzlichen und steuerlichen Regelungen sowie vom Wiederverkaufswert her wäre die „mit“-Version auf alle Fälle besser.

Danke für Deine Infos
(Woly)

Hallo Mathias.

…Verbrauch im wirtschaftlich abssoluten Minimalbereich…

Ist das wirklich nur so wenig? Die einen reden von 1 bis 2 Zehntel Litern, die anderen sagen eher fast 1 ganzer Liter… was soll man denn da nun glauben? :wink:

  • Steuerliche Vorteile
  • Widerverkaufswert enorm höher
  • …Umwelterhaltung…

Das sind natürlich unschlagbare Argumente, klar.

Du kannst die paar hundert Euro Anschaffungspreis mehr beim DPF überhaupt nicht
verweissen indem du all die fin. verluste gegen rechnest solltest du ohne Bestellen!

Mir geht’s sogar weniger um den erhöhten Anschaffungspreis, sondern eher um den Leistungsverlust bzw. die og. höheren Verbauchszahlen.

Ich danke Dir!
Gruß
(Woly)

Ich würde dir auf jedenfall zum Filter raten!
Dann eventuell gibt es bald Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge ohne Filter z.B. in Innenstädten (wegen der Feinstaubrichtlinie).

Hallo Autofreunde,

bin gerade dabei, mich nach einem neuen Pkw umzusehen. Der A3
Sportback gefällt mir ganz gut. Aufgrund hoher Fahrleistung
(50.000 km/Jahr) kommt nur ein Diesel mit
6-Gang-Schaltgetriebe in Frage. Den gibt es einmal mit
und einmal ohne DPF (Dieselpartikelfilter).

´
Fahre selbst nur Audi und beschäftige mich auch gerne mit den Autos und deren Technik.

Ich denke es geht um einen A3 Sportback 2.0 TDI 103KW einmal mit DPF und einmal ohne, oder?

Grundsätzlich würde ich den DPF trotz des Aufpreises nehmen,
jetzt habe ich allerdings gelesen, daß ich dann statt der
modernen 16V-Maschine „nur“ einen Motor mit 8 Ventilen
bekomme, der dann auch noch mehr Sprit braucht.

Laut den Audiwerksangaben verbrauchen beide Motoren genau gleich viel Diesel und haben die identischen Leistungsangaben. Beide sind Reihen-4-Zylindermotoren.
Der Unterschied liegt darin, dass der DFP eine Zweiventil-Technik, mit einer oben liegende Nockenwelle hat, der ohne DFP eben Vierventil-Technik, mit 2 oben liegenden Nockenwellen.
Dies wirkt sich jedoch weder auf den max. Drehmoment oder die max. Leistung aus.

Hallo!

Ich denke es geht um einen A3 Sportback 2.0 TDI 103KW einmal
mit DPF und einmal ohne, oder?

Völlig richtig!

Dies wirkt sich jedoch weder auf den max. Drehmoment oder die max. Leistung aus.

In einem Audi-Forum schrieb jemand, daß es sich bei dem 8-Ventiler um einen älteren Motor handelt. Irgendeinen Vorteil muß die neuere 16-Ventil-Maschine demnach doch haben? Und warum überhaupt baut Audi zum DPF eine andere Maschine ein? Das hat doch mit dem DPF direkt gar nichts zu tun, oder?

Gruß
(Woly)

Dies wirkt sich jedoch weder auf den max. Drehmoment oder die max. Leistung aus.

In einem Audi-Forum schrieb jemand, daß es sich bei dem
8-Ventiler um einen älteren Motor handelt. Irgendeinen Vorteil
muß die neuere 16-Ventil-Maschine demnach doch haben? Und
warum überhaupt baut Audi zum DPF eine andere Maschine ein?
Das hat doch mit dem DPF direkt gar nichts zu tun, oder?

Gruß
(Woly)

Solche Foren sind immer mit Vorsicht zu genießen, da ich manchmal das Gefühl habe, die Hälfte fährt sowieso mit einem 10 Jahre alten Fiat herum…

Sicherlich ist der 16V Motor der neuere - der 2-Ventiler jedoch auch der überarbeitete.
Mehr technische Details kenne ich zu den Motoren nicht, mein letzter TDI-Autokauf ist jetzt auch schon bald 2 Jahre her.

Ich würde an deiner Stelle die Version mit DFP bestellen, vorher hält dich doch keiner von einer Testfahrt beider Modelle ab, oder?

Hallo!

Ich würde an deiner Stelle die Version mit DPF bestellen, vorher hält
dich doch keiner von einer Testfahrt beider Modelle ab, oder?

Dagegen fällt mir nun wirklich kein Argument mehr ein *lach*

Den A3 ohne DPF fahre ich gleich heute abend…

Gruß
(Woly)

Hi!

Die wichtige rage für mich wäre, wann der 16V mit Partikelfilter lieferbar sein wird.
Das würde ich abwarten.
Einen alten Motor würde ich nicht kaufen. Lieber später den Filter für 400 Euro nachrüsten.

Grüße,

Mathias

Einen alten Motor würde ich nicht kaufen. Lieber später den
Filter für 400 Euro nachrüsten.

Die bauen alte Motoren in Neufahrzeuge?

Spaß beiseite:
Für einen aufgeladenen Motor scheint mir Vierventiltechnik nicht wirklich nutzbringend, verbrauchsmindernd ist das normalerweise auch eher nicht, und viele Autobesitzer wären froh, hätten sie lieber den ausgereiften Vorgänger, als den zickigen brandneuen Motor genommen, der zudem noch doppelt soviele doppelt so teure Teile frisst.

Wahrer Fortschritt zeigt sich für meinen Geschmack erst nach mindestens 200.000 Kilometern, und beweisen lässt er sich erst ab einer halben Million.

Gruß,
Peter

Hallo!

Sicherlich ist der 16V Motor der neuere - der 2-Ventiler jedoch auch der überarbeitete

Die Verkäuferin sagte mir gestern, daß der 2-Ventiler halt speziell auf den DPF abgestimmt sei… ob da was dran ist, kann ich nicht wirklich beurteilen.

Auf jeden Fall bin ich gestern den A3 2.0 TDI ohne DPF gefahren und muß sagen, der geht ab wie Schmitz’ Katz :smile: Sehr gute Beschleunigung und angenehmes Fahrverhalten, sogar in der Attraction-Ausführung.

Das nur kurz zur Info, Gruß
(Woly)

Hallo!

Sicherlich ist der 16V Motor der neuere - der 2-Ventiler jedoch auch der überarbeitete

Die Verkäuferin sagte mir gestern, daß der 2-Ventiler halt
speziell auf den DPF abgestimmt sei… ob da was dran ist,
kann ich nicht wirklich beurteilen.

Autoverkäufer von Audi/VW wissen meist leider sehr wenig.
Bei BMW und Porsche habe ich wesentlich bessere Erfahrungen gemacht.

Auf jeden Fall bin ich gestern den A3 2.0 TDI ohne DPF
gefahren und muß sagen, der geht ab wie Schmitz’ Katz :smile: Sehr
gute Beschleunigung und angenehmes Fahrverhalten, sogar in der
Attraction-Ausführung.

Die Beschleunigungswerte und das Fahrverhalten sind doch unabhängig welche Ausstattungslinie du nimmst. Das Fahrverhalten kann man nur durch das Sportfahrwerk (das ich immer bevorzuge) verändern.

Auch den Diesel mit DPF gefahren?

Hi!

Ich möchte hier ekine Diskussion über die Haltbarkeit von audi-Dieseln anfangen.
Es geht ausschließlich um den Wiederverkaufswert.

Und da lohnt es sich, v.a. bei Audi, die das Spiel beim 1.9 TDI auch mit den Schadstoffklassen vor 2 Jahren so getrieben haben, abzuwarten.

Wenn man einen wirklich modernen und sparsamen Diesel in dieser Klasse fahren will, sollte man sich ohnehin einen Alfa 156 1.9 JTD 16V kaufen…

Grüße,

Mathias

Hallo!

Die Beschleunigungswerte und das Fahrverhalten sind doch unabhängig welche
Ausstattungslinie du nimmst. Das Fahrverhalten kann man nur durch das Sportfahrwerk
(das ich immer bevorzuge) verändern.

Genau darauf bezog ich mich ,-)

Auch den Diesel mit DPF gefahren?

Nein, soviel Zeit war nicht, kommt noch!

Gruß
(Woly)

Hallo nochmal, Mathias!

Ich möchte hier ekine Diskussion über die Haltbarkeit von
audi-Dieseln anfangen.
Es geht ausschließlich um den Wiederverkaufswert.

Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen: Erst der Zweitbesitzer hat dann an seinem hochwiederverkaufswertigem Gebrauchten den Motorschaden an der Backe - geniale Taktik! :wink:

Gruß,
Peter
(Beitrag bitte nicht zu ernst nehmen)

Hi!

Ich möchte hier ekine Diskussion über die Haltbarkeit von
audi-Dieseln anfangen.
Es geht ausschließlich um den Wiederverkaufswert.

Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen: Erst der
Zweitbesitzer hat dann an seinem hochwiederverkaufswertigem
Gebrauchten den Motorschaden an der Backe - geniale Taktik!
:wink:

Man kauft bei einem Gebrauchtwagen meistens die Reparaturen des Vorgängers.
Ferner sind ja die maximalen Laufleistungen sehr stark abhängig von der Fahrweise.

Da der 8V sowie der 16V wohl ungefähr gleich stabil sein dürften, sollte man sich hinsichtlich der Werterhaltung an das modernere Maschinchen halten.

Grüße,

Mathias