Ich plane momentan die Anschaffung eines neuen Autos (Neuwagen). Der Listenpreis liegt bei etwa 38.500€. Ich habe jetzt einige Anfragen bei Händler im Umkreis gestartet. Einer davon bietet mir etwa 4000€ Rabatt. Ein anderer bietet mit knapp 10.000€ Rabatt, allerdings mit einer „seltsamen“ Auflage:
Das Auto werde nach Lieferung an den Händler erst 8 Wochen auf Ihn angemeldet, wobei ich den Wagen natürlich selber habe und uneingeschränkt nutze, und auch selber versichere. Nach 8 Wochen dann die Ummeldung.
Meine Fragen:
Warum machen die das so? Ich habe schon von den Tageszulassungen gehört, die es einem Händler erlauben noch weiter in die Rabatta zu gehen ohne Vorgaben der Hersteller zu unterlaufen. Aber wieso dann 8 Wochen? Kann es sein das der Händler den Hersteller austrickst indem er behauptet es hat sich um einen Vorführwagen gehandelt?
Können mir daraus irgendwelche Nachteile entstehen? Ich sehe direkt keine. Das einzige ist natürlich der Eintrag im KFZ-Brief, ich wäre dann nur 2. Hand, aber ich habe auch gehört das zumindest bei Tageszulassungen der erste Eintrag „nicht gewertet“ wird weil das ja nicht wirklich ein „Vorbesitzer“ ist.
Was denkt ihr dazu? Ich bin sehr geneigt auf das Angebot einzugehen…
Wenn Du 10.000 Rabatt bekommst schonmal über nen Jahreswagen / Vorführwagen nachgedachte? Generell ist der Wertvrlust im ersten Jahr so oder so am höchsten.
Wenn Du 10.000 Rabatt bekommst schonmal über nen Jahreswagen /
Vorführwagen nachgedachte? Generell ist der Wertvrlust im
ersten Jahr so oder so am höchsten.
Jahreswagen, Leasingrückläufer, gute Gebrauchte etc. gibt’s noch nicht (erst ca. 3/4 Jahr auf dem Markt). Und bei Gebrauchten ist es eh immer so ein Kompromiß in der Ausstattung, z.B. Klima und Schiebedach gibt es selten zusammen. Und bei den Vorführwagen die ich so gefunden habe war die Ausstattung nicht so der Hit und der Preis auch nicht unbedingt.
Wertverlust ist mir auch relativ egal, ich bin die Sorte Mensch die ein Auto fällt bis es auseinderfällt, weil mir das Umgewöhnen immer so schwer fällt. Daher will ich jetzt halt einen möglichst neuwertigen (lange haltenden) Wagen möglichst günstig.
selbst wenn Du einen „Gebrauchten“ - egal ob Finanzierungs- oder Leasingrückläufer, Vorführwagen oder was auch immer - zu dem Preis bekommst, weißt Du nicht, was damit schon alles geschehen ist. Gerade solche Wagen werden nicht gerade geschont.
Bei dem Dir angebotenen Wagen wird der Händler vom Hersteller einen Rabatt bekommen, da der offiziell ja als Vorführwagen läuft.
Beim späteren Verkauf wird sich das zwar im Vergleich zur Tageszulassung negativ auswirken. Da Du den Wagen aber lange fahren willst, dürfte das ziemlich egal sein.
Einen wirklichen Haken sehe ich da nicht.
Und bei einem Rabatt von rund 25% lohnt sich wohl nicht mal die Suche nach einem Grauimport - falls sich das bei dem Modell überhaupt lohnt.
Warum machen die das so? Ich habe schon von den
Tageszulassungen gehört, die es einem Händler erlauben noch
weiter in die Rabatta zu gehen ohne Vorgaben der Hersteller zu
unterlaufen. Aber wieso dann 8 Wochen?
Kann es sein das der
Händler den Hersteller austrickst indem er behauptet es hat
sich um einen Vorführwagen gehandelt?
Die Autohäuser haben vom Werk die Aufflage eine gewisse Anzahl an Vorführwagen zu zulassen und für jeden Vorführwagen gibt es am Ende des Jahres einen Bonus. Dadurch entsteht für den Händler aber auch ein gewisser Verlust, der möglicherweise durch den Bonus am Jahresende nicht ausgeglichen werden kann. Deshalb bietet man dann den Rabatt an, wenn der Kunde es gestattet das Auto zuerst als Vorführwagen zu zulassen. Ein Austricksen ist das nicht, denn die Hersteller wissen bescheid. (Versicherung läuft ja auf den Kunden und nicht auf die Hausversicherung) Es ist lediglich ein Umgehen des Verlustes. Der Autohändler verdient daran nichts, denn der Bonus, den er bekommt gibt er ja an den Kunden weiter (Rabatt). Er verhindert nur, dass er möglicherweise einen Verlust an dem Fahrzeug macht.
So ist es zumindest in der Regel, natürlich ist nicht jeder Autohändler gleich. Der eine verdient mehr dran, der andere weniger.
Können mir daraus irgendwelche Nachteile entstehen? Ich
sehe direkt keine. Das einzige ist natürlich der Eintrag im
KFZ-Brief, ich wäre dann nur 2. Hand, aber ich habe auch
gehört das zumindest bei Tageszulassungen der erste Eintrag
„nicht gewertet“ wird weil das ja nicht wirklich ein
„Vorbesitzer“ ist.
der einzige Nachteil ist der, der dir selbst schon aufgefallen ist. Und zwar ist das Auto bei einem späteren Verkauf nicht aus erster Hand.
Ich plane momentan die Anschaffung eines neuen Autos
(Neuwagen). Der Listenpreis liegt bei etwa 38.500€. Ich habe
jetzt einige Anfragen bei Händler im Umkreis gestartet. Einer
davon bietet mir etwa 4000€ Rabatt. Ein anderer bietet mit
knapp 10.000€ Rabatt, allerdings mit einer „seltsamen“
Auflage:
Das Auto werde nach Lieferung an den Händler erst 8 Wochen auf
Ihn angemeldet, wobei ich den Wagen natürlich selber habe und
uneingeschränkt nutze, und auch selber versichere. Nach 8
Wochen dann die Ummeldung.
Ich weiß nicht, ob da 8 Wochen reichen. Mein Ex-Chef hat schon ein paarmal Autos beim Händler mit Rabatt zum Nettopreis gekauft und ihn dann nach 6 Monaten „offiziell“ an einen Mitarbeiter „weiterverkauft“, ohne Aufpreis (den er hätte als Gewinn versteuern müssen). Der Wagen war stets auf Firma angemeldet die ersten 6 Monate. Da er keine groben Illegalen Sachen macht, vermute ich daß es einfach nur eine Lückennutzung des Steuerrechts war.
Die Kollegen nutzten dann die möglichen Ersparnisse und zahlten meist bar. Ganz so seltsam scheint es demnach nicht zu sein.
Zu den bisherigen Antworten noch ein weiterer Gedanke: Da du den Wagen sogleich nutzt, also vom ersten Kilometer an, entstehen dir was die technische Seite angeht sicher keine Nachteile. Aufpassen würde ich allerdings bei den Eigentumsverhältnissen. Wem gehört der Wagen während der 8 Wochen? Wer hat den Fahrzeugbrief? Wer ist im Fahrzeugbrief eingetragen? Wann ist der Kaufpreis fällig? Was geschieht, wenn der Händler während der 8 Wochen Insolvenz anmeldet? In dieser Hinsicht muss du auf jeden Fall darauf achten, dass der Kaufvertrag zu deinen Gunsten „wasserdicht“ ist.
ich bin die Sorte
Mensch die ein Auto fällt bis es auseinderfällt
Daher will ich jetzt halt
einen möglichst neuwertigen (lange haltenden) Wagen
Hi, also ich denke mal, dass das Auseinanderfallen bei einem
Alfa ehr geschieht als das lange halten.
Meine problemlosesten Autos waren Alfas. Ich hatte 4 Stück, einer ist noch übrig. Und der ist von 1979, hat 250.000 Km auf der Uhr wurde im Alter von 28 Jahren das erste Mal geschweisst.
Ich glaube nicht, dass mein 2001er Mercedes das durchhält…
Der Alfa 159, das möchte ich noch erwähnen, ist zwar sehr chick, innen aber nicht unbedingt geräumig. Auch der Kombi ist kein Platzwunder.
Zudem ist das Auto für die Fahrzeugklasse recht schwer, daher machen die kleinen Motoren keinen Sinn. Ich würde den 2.4 Diesel wählen. Der 3 Liter Benziner ist lahm und durstig. Hat nichts mehr mit den bis vor kurzem gebauten, legendären Alfa 6-Zylindern zu tun.
Wer hat den Fahrzeugbrief? Wer ist im Fahrzeugbrief
eingetragen? Wann ist der Kaufpreis fällig?
Einfach zu beantworten: 1. Händler, 2. Händler, 3. Sofort.
Dann spricht einiges dafuer, dass der Haendler als Eigentuemer betrachtet wuerde. Dass kann im Insolvenzfall oder dann, wenn der Haendler seinen Fuhrpark an eine Bank sicherungsuebereignet hat, zumindest zu sehr laestigen Komplikationen fuehren. Es gibt daher meines Erachtens nur zwei Optionen:
Der Haendler ist serioes und geniesst hoechstes Vertrauen. Dann tut es wohl ein „gentlemen’s agreement“.
oder
Kaeufer muss bei Zahlung des Kaufpreises auf Aushaendigung des Fahrzeugbriefs bestehen.
Keine Ahnung, wie einge hier darauf kommen, dass man ein auto bezahlt, bevor man den Fahrzeugbrief in den Händen hält…
Normalerweise läuft das so, dass Du mit dem Händler einen Kaufvertrag abschließt und nach Ablauf der vereinbarten Testfrist, er Dir den Fahrzeugbrief gegen Bezahlung des Kaufpreises überreicht.
Auf keinen Fall würde ich den Wagen bezahlen, bevor ich den Brief habe! Der Händler ist ja über den Kaufvertrag mit Dir abgesichert.