Neuzugang (Katze) ins Freie lassen u.a

Hallo Ihr Lieben,

wir haben ja seit Samstag Familienzuwachs: Einen kleinen Kater (Alter unbekannt, aber er ist soooo klein und dürre) aus dem Tierheim bzw. von einer Privatperson, die für das Tierheim arbeitet.

Der Kleine ist - was ich so nicht erwartet habe - total zutraulich, verschmust und völlig anstfrei. Wie selbstverständlich stolziert er durch alle Zimme und stand bereits neben einem unserer großen Hunde (was ihm aber nach einer Viertelsekunde wohl bewusst wurde!:smile:.

Ich weiß und es wurde mir auch gesagt, dass ich den kleinen Kerl zwei Wochen einsperren soll, bevor ich ihn hier als Freigänger los lassen kann, was aber hier gar nicht so einfach ist (mit zwei großen Hunden und einem anderen Kater, der im Sommer Tag und Nacht den Weg nach draußen einfordert). Mir fällt es verdammt schwer, den Kleinen wegzusperren, zudem er gewohnt ist, draußen sein zu können. Letzte Nacht hat er sich auch lautstark beklagt, was mich nicht wundert, da er ja mitbekommt, dass der andere Kater an seiner Tür langmarschieren darf.

Meine Frage: Kann jemand aus Erfahrung berichten, dass es auch gutgehen kann, eine Katze bereits vor Ablauf dieses Richtwertes von zwei Wochen ins Freie zu lassen? Oder anders: Welche Verhaltensmerkmale können darauf hindeuten, dass die Bindung bereits ausreichend ist, dass er zurückkommt?

Wie erwähnt, ist er überaus verschmust, schnurrt die ganze Zeit und hat sich bisher nicht von zwei Hunden und einem „Riesen-Kater“ verschrecken lassen; und er verkriecht sich auch nicht zum Schlafen, sondern liegt mitten auf dem Sofa.

Danke und viele Grüße

Susan

Hallo,

oooh, das klingt sehr lieb! Wie wohnt ihr denn? Mit Garten? Dann geht halt mit ihm raus und ruft ihn immer mal wieder. So habe ich das immer gemacht, wenn der erste Schock verflogen war. Kleine Katzen haben zuerst immer nur so ganz in der Nähe herumgeschnüffelt, Große sind auch nicht sonderlich weit gegangen.
Warum jetzt ausgerechnet zwei Wochen den Unterschied machen sollten ist mir nicht klar.

Falls Du diesen Tipp auch noch gebrauchen kannst: Kleine, dünne Kätzchen mögen oft Hüttenkäse sehr gerne.

Tach,

es soll erst eine Bindung zum Menschen entstehen, bevor man sie rausläßt. Die Katze muß wissen, daß das ihr neues Zuhause ist. Ich würde die zwei Wochen warten, da sonst die Möglichkeit besteht, das der Kater nicht mehr nach Hause kommt.

Gruß
Tina

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Lieber Karlsson,

es wird vermutet, dass der Kleine wohl im letzten August geboren ist, hatte im Mai eine ganz schwere Lungenentzündung und war total unterernährt, als er eingefangen wurde.

Ja, wir haben einen recht großen Garten / Hof (ca. 3500 qm) mit angrenzenden Wiesen und kaum befahrenen Straßen. Als ich mit meinen Stadtkatzen hierher zog, hatten diese natürlich eine ausgesprochene Bindung zu mir, so dass ich sie direkt rausließ, ohne dass es Probleme gab. Aber diesen kleinen Kerl kann ich nicht einschätzen.

Außerdem weiß ich nicht, wie es ist, wenn dann doch mal einer der Hunde ihn jagt (was nicht auszuschließen ist)…ob er dann zurückkommt, wenn ich ihn zu früh rauslasse?

Viele Grüße

Susan

PS: Er frisst bisher recht gut - aber Hüttenkäse ist eine gute Idee, den habe ich immer im Haus, da ich ihn selbst mag! :smile:

Mhm, ganz so einfach ist das ja echt nicht. Wenn er schon fast ein Jahr alt sein könnte, ist er denn kastriert? Ansonsten packt ihn ja vielleicht auch bald mal die Wanderlust. Ich selbst habe mich mit den Katzen immer nach ein paar Tagen ein bißchen rausgesetzt und war halt in der Nähe. Vielleicht wäre es gut, wenn Du trotzdem noch ein wenig wartest? Müssen ja vielleicht keine zwei Wochen sein, nur ein paar Tage eben.

Hüttenkäse setzt schön an. Aus dem Kümmerling von vor sieben Jahren ist locker der größte Kater im Revier geworden. Komischerweise mag er jetzt überhaupt keinen Hüttenkäse mehr. Naja, ist sicher auch gut so, sonst wäre er auch bald der fetteste Kater im Revier.

Alles Gute Euch mit neuem Kater!

Hi,

ich würds, auch wenn es schwer ist, mindestens zwei Wochen durchziehen. Nicht nur die schon erwähnte Bindung zum Menschen muss erst entstehen: Der Kater muss sein Revier kennen lernen und als „seins“ erkennen. Sonst findet er im Zweifelsfall nicht mehr heim, und das willst du sicher nicht. Darum soll man auch Katzen nach Umzügen eine zeitlang drin halten - und die haben die Menschenbindung ja schon.

Darum lass ihn erstmal die Wohnung nicht nur kennen lernen sondern lass ihn eine Bindung dazu herstellen - Katzen sind sehr ortsgebundene Tiere, das ist einfach wichtig. Sobald er die Wohnung nicht nur als Übergang sondern als sein eigenes inneres Revier anerkennt, kann er sein Revier um den Garten etc. erweitern.

Gruß
Cess

Hallo,

ich würde auch warten. Ich habe letztens einen bericht im TV gesehen, da wurde gesagt Katzen orientieren sich auch an Geräusch und Geruchs Punkten.
Wenn man also davon ließt das eine Katze den Heimweg gefunden hat, weil sie im Urlaub verschwunden ist oder ähnliches, dann soll sie angeblich nicht mit den Augen den Weg suchen sondern nach vertrauten Geräusch und Geruchs Komponenten suchen. Ich kann nur sagen, mir ist mal der Unfall passiert das meine Katze aus dem zweiten stock des Fensters gefallen ist. Sie war dato noch nie draußen. Aber nach fast 10 tagen warten und Suchen meinerseits, war sie Plötzlich wieder da. Ich denke sie hat einfach die Zeit gebraucht um sich an den Geräuschen und Gerüchen zu orientieren und den weg nach anfänglicher Panik nach Hause zu finden. Den gesehen hatte sie die Umgebung ja noch nie und in der Zeit war sie auch nie in unmittelbarer nähe, da ich gerufen und gesucht habe.

Aber ich denke mal ich würde nach zehn Tagen anfangen mit dem kleinen zusammen in den Garten zu gehen. Die Fluchtmöglichkeit in die Sichere bekannte Wohnung sollte aber immer gegeben sein. So habe ich es nach Umzug gemacht und keine Probleme bekommen.
Ein kleiner Tipp gewöhne den kleinen zu den Futterzeiten an ein bestimmtes Geräusch -Dose mit Leckerlis rappeln oder so. Den ein rufen dringt manchmal wenn es spanend ist nicht zu den Miezen durch, aber das Geräusch das es was leckeres gibt, wird nicht überhört.

Magret

Ist Bindung messbar?
Hallo zusammen,

ich formuliere meine Frage noch einmal um: Woran kann ich messen, dass die Bindung ausreichend ist? Die reine Zeit von zwei Wochen kann ja nur ein Mittelwert sein.

Ich bin vorhin durchs Haus gelaufen und „Krümel“ gerufen - er lief mir hinterher. Daraufhin war ich wagemutig, habe die Hunde weggesperrt und Krümel mit meinem Kater in den Garten gelassen.

Lach, @Karlsson: Da gab es eine neue Erfahrung: Der Kleine flitzte wie ein Verrückter durch den Garten, kletterte auf den erst besten Baum, rollte sich im Sand und wäre sicherlich noch in die Wiesen gerannt, wenn ich ihn nicht gestoppt hätte. Aber er ließ sich auf den Arm nehmen und ins Haus bringen.

Ich kann den Kleinen (auch aufgrund seiner bisherigen schlechten Erfahrung) eben schlecht einschätzen.

Vorhin wagte er sich hier zu mir, wo mein Hund auch ist, runter, und hat mit ihm und meinem anderen Kater in einem Abstand von ca. einem halben Meter eine Scheibe Käse vertilgt.

Er „schreit“ nach Gesellschaft und Freigang. Aber woran messe ich Bindung?

Sorry für die vielen Zeilen und Danke für Eure Erfahrungen

Susan

Du könntest ihm ein Handy mitgeben und ihn bitten, Dich anzurufen, wenn er sich verläuft :smile:)
Also, ich persönlich würde es riskieren (und mich die ganze Zeit stumm sorgen). Bindung kann man nicht messen und ich denke in der Beziehung erst mal unromantisch, dass es zunächst mal die Bindung zum Fleischtopf ist, die ensteht. Erst das Fressen, dann der Menschm gewissermaßen.
Ich kann Dir höchstens zwei Anekdoten zum Thema anbieten:
Letztes Jahr musste mein Kater zu meiner Mutter in die Sommerfrische. Laut Mutter wirkte er traurig und wollte sich von niemand anfassen lassen. Deswegen wollte sie ihm wenigstens nicht den Freigang verwehren. Er war zwar viel unterwegs, kam aber immer treu wieder, obwohl man wirklich nicht sagen kann, dass er eine große Bindung zu meiner Mutter hätte.
In der zweiten Anekdote spielt eine total neurotische Katze, die bei mir Sommerfrische machte, die Hauptrolle. Ihre Besitzer wollten eigentlich, dass ich sie drei Wochen in der Wohnung lasse. Dummerweise hatten sie ihr eine Klingel umgehängt. Die Katze sprang sofort auf den Boiler (außer Reichweite) und verbrachte die nächsten Tage damit, ununterbrochen zu klingeln und zu fauchen. Sie ist eigentlich auch Freigänger und wollte auch ganz offensichtlich bei mir raus. Es läßt sich schwer in voller Dramatik nacherzählen, aber es war wirklich unerträglich für alle. Irgendwann habe ich die Besitzer im Urlaub angerufen und gesagt, dass ich die Katze jetzt rausgehen lassen würde. Sie waren einverstanden (gut, ich hätte ja auch nur dem Klingeln nachgehen müssen um die Katze wieder zu finden). Es war wirklich offensichtlich, dass die Katze es bei mir echt kacke fand, mich und meine Katzen nicht ausstehen konnte und es generell gehaßt hat. Trotzdem kam sie immer wieder.

Naja, weiß nicht, ob das jetzt hilfreich ist. Aber es hat so lang gedauert, das alles zu tippen, deswegen kriegstes jetzt einfach alles zu lesen. Kannst es ja gegen Gegenmeinungen abgleichen und ganz demokratisch dich dann der Mehrheit anschließen. :smile:

Naja,

ich formuliere meine Frage noch einmal um: Woran kann ich
messen, dass die Bindung ausreichend ist?

im Ernstfall daran, ob er zurückfindet oder nicht. Willst du es drauf ankommen lassen?

Die reine Zeit von
zwei Wochen kann ja nur ein Mittelwert sein.

Ist sie auch, soweit ich weiß ein Erfahrungswert, und sicher gibt es Katzen die auch früher schon klarkommen (tatsächlich hatten wir vor hundert Jahren so ein Exemplar). Aber willst du wirklich riskieren, dass deiner nicht zu den Ausnahmen gehört?

Ich bin vorhin durchs Haus gelaufen und „Krümel“ gerufen - er
lief mir hinterher. Daraufhin war ich wagemutig, habe die
Hunde weggesperrt und Krümel mit meinem Kater in den Garten
gelassen.

Wie gesagt, es liegt weniger an der Bindung zum Menschen als an der Bindung zum Ort. Wenn er den nicht ausreichend kennt kann er sich ganz banal verlaufen.

Aber
er ließ sich auf den Arm nehmen und ins Haus bringen.

Solange das klappt und nicht die Gefahr besteht, dass er plötzlich die Biege macht, halte ich den betreuten Auslauf für einen guten Start. An deiner Stelle würde ich dadurch aber nicht zu schnell zu sicher werden und trotzdem mindestens zwei Wochen warten, bis ich ihn alleine rauslassen würde.

Vorhin wagte er sich hier zu mir, wo mein Hund auch ist,
runter, und hat mit ihm und meinem anderen Kater in einem
Abstand von ca. einem halben Meter eine Scheibe Käse vertilgt.

Käse ist nicht so geeignet für Katzen, aber das ist ein anderes Thema.

Gruß
Cess

Hallo,

wir haben momentan das gleiche Problem. Ein Kater darf raus, der andere muss noch hinter der Scheibe hocken und zugucken. 2 Wochen erscheinen mir persönlich etwas kurz. Unserer kommt nach 4 Wochen raus und erst, wenn er tätowiert ist.

Gruß, Niels

Liebe Cess,

im Ernstfall daran, ob er zurückfindet oder nicht. Willst du
es drauf ankommen lassen?

nein, natürlich nicht - sonst hätte ich gewiss nicht gefragt!

Ist sie auch, soweit ich weiß ein Erfahrungswert, und sicher
gibt es Katzen die auch früher schon klarkommen (tatsächlich
hatten wir vor hundert Jahren so ein Exemplar). Aber willst du
wirklich riskieren, dass deiner nicht zu
den Ausnahmen gehört?
Wie gesagt, es liegt weniger an der Bindung zum Menschen als
an der Bindung zum Ort. Wenn er den nicht ausreichend kennt
kann er sich ganz banal verlaufen.

Meine damaligen drei Stadtkatzen, die hier aufs Land gekommen sind, widersprechen aber dieser Deiner 100-jährigen Erfahrung. Ich habe sie direkt rausgelassen, und ich erinnere mich daran, dass meine kleine Scheue in der ersten Nacht vor meinem Fenster saß. Sie wusste ganz genau, wo ihre Bezugsperson war.

Aber das sind eben Erfahrungen mit meinen Katzen, die mindestens ein halbes Jahr bei mir waren.

Bei Krümel ist es eben so, dass er wild aufgewachsen ist. Daher kann ich ihn nicht einschätzen.

Aber gerade deshalb werde ich ihn in diesen 2 Wochen nachts in seinem Zimmer sperren, ihn tagsüber, wenn kontrollierbar, ins Haus lassen und eventuell noch den einen oder anderen Spaziergang im Garten wagen, damit er seine Fluchtmöglichkeiten vor den Hunden kennen lernt.

Danke für Eure Beiträge!

Liebe sonnige Grüße

Susan

PS: Käse war eine Ausnahme!

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Moin,

Meine damaligen drei Stadtkatzen, die hier aufs Land gekommen
sind, widersprechen aber dieser Deiner 100-jährigen Erfahrung.

:smile: Das hatte ich nicht geschrieben um zu sagen, wie toll ich Bescheid weiß sondern um zu zeigen, wie lange das mit dem Kater her ist - damals hatte ich persönlich nicht viel Ahnung von Katzen und im Nachhinein bin ich froh, dass er wiedergekommen ist, obwohl er am ersten Tag raus durfte.

Aber gerade deshalb werde ich ihn in diesen 2 Wochen nachts in
seinem Zimmer sperren, ihn tagsüber, wenn kontrollierbar, ins
Haus lassen und eventuell noch den einen oder anderen
Spaziergang im Garten wagen, damit er seine
Fluchtmöglichkeiten vor den Hunden kennen lernt.

Das hört sich doch super an. Ich wünsch dir viel Erfolg!

Gruß
Cess

Hi Niels,

darf ich fragen, warum ihr in Zeitalter des Chips noch tätowiert ? Das tut doch viel mehr weh…

Grüße
Margit

darf ich fragen, warum ihr in Zeitalter des Chips noch
tätowiert ?

Weil ein Tattoo äußerlich sichtbar ist. Das hat diverse Vorteile. Chip ist natürlich auch wichtig, aber für einen Freigänger ist ein Tattoo wichtig, da er so auch vom Laien ohne Lesegerät als Haustier erkannt werden kann.

Das tut doch viel mehr weh…

Wird doch meistens bei der Kastration unter Narkose mit erledigt.

Gruß,

Myriam

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Hallo Susan,

ich würde den kleinen Kerl auch erstmal ca. 3 Wochen drin lassen und ihn langsam an „draußen“ gewöhnen, d.h., ihn ab und zu mal für eine halbe Stunde unter Aufsicht im Garten schnüffeln lassen.

Ich kenne das Problem, denn wir hatten auch 2 erwachsene Katzen, als unser Katzenbaby dazukam. Natürlich hat der Kleine mitbekommen, dass die Großen rausdürfen und er sich die Nase an der Tür plattdrücken musste. So leid es uns tat, wir ließen ihn mehrere Wochen drin, dann durfte er ab und zu mal unter Aufsicht raus und letztendlich ist er Freigänger geworden und bis jetzt auch immer wieder nach Hause gekommen!

Viel Glück mit der kleinen Fellnase!

Chrissi

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Nachtrag
Hallo Ihr Lieben,

ich bin ja vorgestern und gestern mit dem Kleinen schon eine Runde durch den Garten gegangen. Heute ist er mir in eine Hecke entwischt, aber ich habe ihm vertraut.

Kurz und gut: Die Tür steht seit 5 Stunden offen, er kam in regelmäßigen Abständen hierher, den Hunden gegenüber verhält er sich total „cool“ und jetzt liegt er - trotz offener Terrassentür - auf „seinem“ Stuhl und schläft.

Natürlich kommt er heute Nacht wieder in sein Zimmer - aber morgen geht’s wieder raus! Denn dort ist so viel zu entdecken, es macht so viel Spaß - und er weiß anscheinend schon (nach 5 Tagen), wo das Fressen und der Schlafstuhl steht! :smile:

Wenn mir jetzt jemand sagen möchte, dass ich verantwortungslos handele - dann sei es ihm gegönnt: Ich spüre nur, dass sich Krümel sauwohl fühlt und sich hervorragend orientieren kann.

Das als Antwort auf meine Frage! Es gibt keine Richtwerte, es gibt nur unsensible Menschen, die ihre Katzen nicht einschätzen können und ihnen (und somit der Bindung zwischen „Dosenöffner“ und Katze) nicht vertrauen.

Ich bin einfach nur froh, dass Krümel mir die Entscheidung abgenommen hat - und ich vertraue ihm!

Viele Grüße

Susan

Hallo,

ich bin nur vorübergehende „Pflegemama“ von zwei Katzen (Mutter und Sohn). Daher habe ich keine Ahnung, wie übertragbar meine Erfahrung ist. Jedenfalls fragte ich, ob ich die beiden zwei Wochen in der Wohnung lassen müsste (so, wie ich gehört hatte), bis ich sie raus lassen könne und die Katzen"besitzerin" sagte, nein, kein Problem, ich könne sie bereits am zweiten Tag rauslassen. Ich ließ sie erst am dritten Tag raus, mit mulmigen Gefühlen. Aber siehe da: Sie kamen wieder, und das tun sie nun seit 2 Monaten…
(und das hoffentlich nicht mehr allzu lange, denn die Katzenhaare gehen mir auf die Nerven :smile:)

Scheint also individuell verschieden zu sein?!
Grüße, jeanne